Public Cloud
3 von 6 Ebenen bei unsWir liefern das Abbild und halten es aktuell; sobald eine Instanz daraus startet, patchen Sie. Blockspeicher wird von uns dreifach repliziert — eine Sicherung ist das nicht, die planen Sie.
Public Cloud im DetailAbrechnung in Euro aus Deutschland. Weitere Sprachen und Währungen sind derzeit nicht verfügbar.
Betrieb
Messwerte und Alarme sind in Vorbereitung und ohne zugesagten Termin — was heute an ihrer Stelle geht, steht im Abschnitt „Messwerte“.
Die Kette
Betrieb ist eine Kette aus vier Schritten, und sie reißt immer an derselben Stelle: dort, wo niemand festgelegt hat, wer handelt. Jeder Schritt unten trägt deshalb zwei Angaben — was er kostet und wie lange er dauert.
Es gibt drei Arten von Aufzeichnung, und sie beantworten drei verschiedene Fragen. Ein Messwert — eine Metrik — ist eine Zahl mit Zeitstempel, etwa Auslastung oder Antwortdauer. Ein Protokoll ist eine Zeile über ein einzelnes Ereignis, also wer wann was ausgelöst hat. Eine Spur — englisch trace — verfolgt eine einzelne Anfrage über alle beteiligten Dienste hinweg.
Was er kostet
0,0540 € / GB
Nur für eigene Ströme. Die 8 Dienstprotokolle schreibt jeder Dienst von sich aus, ohne Zubuchung und ohne Agenten im Gastsystem.
Was er dauert
unter 5 Sekunden
So lange dauert es vom Eintreffen bis zur Abfragbarkeit: unter 5 s im Mittel, unter 20 s im 99. Perzentil. Indiziert wird beim Eintreffen, nicht beim Suchen — deshalb hängt diese Zeit nicht daran, wie alt der gesuchte Zeitraum ist.
Eine Aufzeichnung, die niemand ansieht, ist kein Betrieb. Regeln vergleichen laufend gegen einen Schwellenwert und melden an Bereitschaftspläne, an Webhooks — Aufrufe an eine Adresse Ihrer Wahl — oder an ein vorhandenes System. Wer bereits ein eigenes hat, hängt einen Strom als Weiterleitung daran.
Was er kostet
im Aufnahmeentgelt enthalten
Abfragen, gespeicherte Abfragen, Weiterleitung und das Verschieben zwischen den Klassen kosten nichts zusätzlich. Berechnet werden nur aufgenommene und vorgehaltene Menge.
Was er dauert
24 Stunden Rückstau
So lange hält eine Weiterleitung an, wenn das Ziel steht. Danach meldet sie einen Verlust, statt ihn zu verschweigen — eine stille Lücke im Protokoll wäre der schlechtere Zustand.
Jetzt zählt nur eine Frage: Wer darf handeln, und wer muss es. Die Antwort steht nicht im Vertrag, sondern in der Matrix im nächsten Abschnitt — Ebene für Ebene, mit genau drei möglichen Werten je Feld.
Was er kostet
0,00 € bis 1.890,00 € / Monat
Die Grundstufe „Basis“ ist im Preis enthalten; „Critical“ ist die schnellste. Die Grenze zwischen uns und Ihnen verschiebt keine dieser Stufen — sie verschiebt nur die Reaktionszeit.
Was er dauert
15 min bis 8 h
Erstreaktion bei einer kritischen Störung, je nach Supportstufe. Für die 5 Produktlinien ist über 6 Ebenen ausgewiesen, wer die Störung überhaupt beheben darf.
Nach dem Vorfall kommt die Frage, was genau passiert ist — von der eigenen Revision, von einer Prüfstelle oder von einem Kunden. Sie lässt sich nur beantworten, wenn die Aufzeichnung den Vorfall überlebt hat.
Was er kostet
ab 0,0003 € / GB und Monat
Das ist die letzte der 3 Aufbewahrungsklassen. Die erste kostet 0,0099 € je GB und Monat — der Unterschied ist der Grund, warum ein Datensatz wandert, statt liegen zu bleiben.
Was er dauert
7 Tage bis 10 Jahre
Dienstprotokolle bleiben 7 bis 730 Tage im Konto und werden danach gelöscht, nicht ausgegraut. In der Protokollplattform reicht die Kaskade bis Tag 3.650. Aus dem Archiv gilt: Bereitstellung innerhalb von 12 h.

Betriebsmodell · 5 Produktlinien
Betrieb scheitert selten an der Technik und fast immer an der Zeile, die niemand gelesen hat. Deshalb steht die Aufteilung hier für alle Produktlinien nebeneinander: sechs Ebenen von der Steckdose bis zu Ihren Daten, drei mögliche Antworten je Feld.
Wir führen diese Ebene aus und haften für ihr Ergebnis.
Beide Seiten handeln auf derselben Ebene an getrennten Stellen.
Sie führen diese Ebene aus; wir haben dort keinen Zugriff.
Verantwortung je Ebene, nicht je Vertrag. „Geteilt“ heißt: Beide Seiten handeln auf derselben Ebene an getrennten Stellen — wo die Naht verläuft, steht unter der Matrix.
Eine Marke in der Tabelle entscheidet nichts, solange nicht feststeht, an welcher Stelle die Zuständigkeit wechselt. Jede Linie hat genau eine solche Stelle.
Wir liefern das Abbild und halten es aktuell; sobald eine Instanz daraus startet, patchen Sie. Blockspeicher wird von uns dreifach repliziert — eine Sicherung ist das nicht, die planen Sie.
Public Cloud im DetailDie Grenze verläuft am Gastsystem: Alles darunter — Blech, Firmware, Hypervisor, Datastore — gehört uns, alles im Gast gehört Ihnen. Wir haben dort keinen Zugriff, auch nicht auf Zuruf.
Private Cloud im DetailDefekte Bauteile tauschen wir, den Zeitpunkt eines Firmware-Standes bestimmen Sie. Oberhalb der Firmware haben wir keinen Zugriff und keine Sicht — auch nicht auf den Zustand Ihrer Daten.
Bare Metal im DetailDer Kern des Wirtssystems und die Notfallkonsole gehören uns, das Gastsystem Ihnen. Wöchentliche Momentaufnahmen legen wir an; ob deren Stand für Ihre Wiederherstellung reicht, entscheiden Sie.
VPS im DetailWir betreiben Webserver, PHP und Datenbank und halten sie aktuell; Sie wählen die Hauptversion und verantworten den Anwendungscode. Die tägliche Sicherung läuft 14 Tage — was darüber hinaus gebraucht wird, holen Sie ab.
Webhosting im Detail
Dienstprotokolle
Ohne Zubuchung, ohne Agenten auf dem Gastsystem und ohne Konfiguration. Die Fristen unten sind Höchstwerte im Konto: Danach wird der Datensatz gelöscht, nicht ausgegraut. Wer länger aufbewahren muss, leitet weiter.
| Dienst | Ereignisarten | Aufbewahrung | Strom |
|---|---|---|---|
| Public-Cloud-Instanzen | Start, Stopp, Größenänderung, Migration zwischen Hosts, Konsolenzugriff | 90 Tage | compute.instance |
| Object Storage | S3-Anfragen mit Methode, Schlüssel, Statuscode, Signaturfehler, Ablauf von Objektsperren | 30 Tage | storage.object.access |
| Load Balancer | Zugriffsprotokoll je Anfrage, Wechsel des Health-Check-Zustands, TLS-Aushandlungsfehler | 7 Tage | network.lb.access |
| Managed Kubernetes | Audit-Protokoll des API-Servers, Planungsentscheidungen, Neustart von Steuerungskomponenten | 30 Tage | k8s.audit |
| Verwaltete Datenbanken | Verbindungsaufbau, langsame Abfragen über der Schwelle, Failover, Wiederherstellungspunkte | 30 Tage | db.engine |
| Dedizierte Server (BMC) | Netzteil- und Lüfterzustand, Temperaturschwellen, RAID-Ereignisse, Startvorgänge | 180 Tage | metal.bmc |
| Konto und Identität | Anmeldungen, fehlgeschlagene Anmeldungen, Rollenänderungen, Erstellung und Widerruf von Schlüsseln | 400 Tage (13 Monate) | iam.audit |
| Abrechnung | Buchungspositionen je Ressource und Tag, Budgetmeldungen, Vertragsänderungen | 730 Tage (24 Monate) | billing.ledger |
Jeder Strom ist über dieselbe Schnittstelle erreichbar, mit derselben Kennung, die in der Tabelle steht. Drei Wege, drei Einsatzfälle — die Wahl hängt an der Datenmenge, nicht am Tarif.
# Fehlerhafte Anfragen eines Load Balancers, letzte sechs Stunden
$ curl -sS \
-H "Authorization: Bearer $ENTRONYX_TOKEN" \
"https://api.entronyx.cloud/v1/logs/network.lb.access\
?von=2026-08-29T06:00:00Z&bis=2026-08-29T12:00:00Z\
&filter=status>=500&limit=1000"
# Denselben Zeitraum dauerhaft in einen eigenen Bucket schreiben
$ entronyx logs weiterleiten network.lb.access \
--ziel s3://protokolle-prod/lb/ --format parquetEin Strom kann an mehrere Ziele gleichzeitig gehen, gefiltert oder vollständig. Das Ziel muss nicht bei uns liegen — die Aufbewahrungsfrist im Konto endet, Ihre Kopie nicht.
Stündliche Ablage als komprimiertes ndjson oder Parquet (Spaltenformat für Auswertungen), wahlweise in einen Bucket mit Objektsperre.
Auch in ein fremdes S3-Ziel außerhalb von ENTRONYX.
RFC 5424, gegenseitige Zertifikatsprüfung, Warteschlange mit Wiederholung über 24 Stunden.
Übliches Ziel für vorhandene SIEM-Installationen (zentrale Sicherheitsauswertung von Protokollen).
OpenTelemetry-Protokoll über gRPC oder HTTP an einen Collector Ihrer Wahl.
Kein herstellergebundenes Format.
Nur für gefilterte Ströme, höchstens 50 Ereignisse je Sekunde, signiert mit HMAC-SHA-256.
Für Alarmierung, nicht für Massenabtransport.

Ein Datensatz durchläuft bei ENTRONYX CLOUD 3 Aufbewahrungsklassen und ist nach 3.650 Tagen gelöscht — gelöscht, nicht ausgegraut. Die erste Klasse kostet 0,0099 € je GB und Monat, die letzte 0,0003 €: Faktor 33. Deshalb wandert der Datensatz, statt liegen zu bleiben.
Aufbewahrung · 3 Klassen bis Tag 3.650
Verwaltete Protokollplattform
Die Plattform nimmt fremde Ströme genauso auf wie unsere eigenen: Anwendungsprotokolle, Syslog aus dem Rechenzentrum, OTLP aus einem Dienstgeflecht. Bezahlt wird zweimal: einmal für die Aufnahme, danach für die Zeit, die ein Datensatz vorgehalten wird.
Die Aufnahme kostet 0,0540 € je aufgenommenem Gigabyte. Sie ist keine Speicherung, sondern Rechenarbeit: zerlegen, Zeitstempel normalisieren, Felder anreichern, Index schreiben. Angesetzt ist dafür das 3-Fache dessen, was ein Gigabyte auf unserem NVMe-Speicher einen Monat lang kostet — 0,0180 € × 3.
Bezugsmenge ist das aufgenommene, unkomprimierte Gigabyte. Was die Plattform daraus im Hintergrund macht — komprimieren, indizieren, verschieben — ändert den Betrag nicht. Sonst müsste jede Rechnung den Kompressionsgrad Ihrer eigenen Daten kennen.
Indiziert wird beim Eintreffen, nicht beim Suchen. Aus jedem Datensatz werden Zeit, Strom und Ressource immer aufgenommen; weitere Felder erkennt die Plattform an bekannten Formaten oder Sie legen sie selbst fest. Gefragt wird in einer Pipeline: erst filtern, dann umformen, dann verdichten.
# Fehlerquote je Route, letzte 24 Stunden, absteigend
strom = "network.lb.access" und status >= 500
| zerlege pfad als route
| zaehle() nach route, status
| sortiere anzahl absteigend
| grenze 20Die Aufbewahrungsfrist — in Werkzeugen meist retention genannt — ist hier keine einzelne Zahl, sondern eine Kaskade. Ein Datensatz beginnt indiziert und wandert von selbst weiter. Die Grenzen sind einstellbar, die Reihenfolge nicht: Eine Klasse kann nur mehr vergessen als ihre Vorgängerin, nie weniger.
Volltext und Feldsuche, Aggregation, Verknüpfung über Ströme
Preis
0,0099 €je GB und Monat
Rohtext 5:1 komprimiert (0,20) zuzüglich vollständigem Index (0,35)
Feldsuche auf Zeit, Strom und Ressource; Volltext nur nach Vorfilter
Preis
0,0018 €je GB und Monat
Rohtext 5:1 komprimiert (0,20) zuzüglich Grobindex auf Zeit und Strom (0,05)
Kein direkter Zugriff — Zeitraum wird zurückgeholt und neu indiziert
Preis
0,0003 €je GB und Monat
Rohtext 8:1 komprimiert (0,125), kein Index
| Klasse | Hintergrundspeicher | Preis des Speichersje GB und Monat | Speicherfaktor | Ergebnisje GB und Monat |
|---|---|---|---|---|
| Indiziert | Object Storage Performance | 0,0180 € | 0,550 | 0,0099 € |
| Durchsuchbar | Object Storage Standard | 0,0070 € | 0,250 | 0,0018 € |
| Archiv | Cold Archive | 0,0024 € | 0,125 | 0,0003 € |
Bei gleichbleibendem Zustrom hält jede Klasse genau Tagesmenge mal Verweildauer — die gehaltene Menge ist damit eine Multiplikation und keine Prognose. Ein Strom von 20 GB je Tag kostet 32,85 € an Aufnahme. Dazu kommen 5,94 € für 600 GB in der Klasse Indiziert, 5,40 € für 3.000 GB in der Klasse Durchsuchbar sowie 20,82 € für 69.400 GB in der Klasse Archiv. Zusammen sind das 65,01 € im Monat.
| Zustrom | Aufnahme | Indiziert30 Tage | Durchsuchbar150 Tage | Archiv3.470 Tage | Summeje Monat |
|---|---|---|---|---|---|
| 5 GB je Tag | 8,21 € | 1,49 € | 1,35 € | 5,20 € | 16,25 € |
| 20 GB je Tag | 32,85 € | 5,94 € | 5,40 € | 20,82 € | 65,01 € |
| 100 GB je Tag | 164,25 € | 29,70 € | 27,00 € | 104,10 € | 325,05 € |
| 500 GB je Tag | 821,25 € | 148,50 € | 135,00 € | 520,50 € | 1.625,25 € |
Observability-Metriken
Diesen Dienst gibt es noch nicht. Er ist in Arbeit, aber wir nennen kein Datum, weil wir keines zusagen können. Was heute an seiner Stelle geht, steht unten — und es ist mehr, als der fehlende Eintrag vermuten lässt.
Verfügbarkeit je Dienst und Standort über 90 Tage, laufende Vorfälle mit Ursache und angekündigte Wartungsfenster. Dieselbe Messung, die auch über SLA-Gutschriften entscheidet — sie lässt sich abonnieren.
Zur StatusseiteHealth-Check-Wechsel, Failover, RAID-Ereignisse und langsame Abfragen stehen als Ereignisse in den Dienstprotokollen. Wer daraus Alarme braucht, hängt eine Weiterleitung an ein vorhandenes System.
Dienstprotokolle ansehenPrometheus (sammelt Messwerte), Grafana (zeigt sie an) und die üblichen Exporter laufen auf Instanzen und dedizierten Servern ohne Einschränkung. Der Verkehr innerhalb eines vRack — Ihres privaten Netzes — wird nicht berechnet, die Zeitreihen bleiben in Ihrem Projekt.
vRack als Messnetz4 Punkte, an denen wir arbeiten. Sie stehen hier als Absicht, nicht als Zusage — und ohne Vorbestellung, weil eine Warteliste für einen Dienst ohne Termin nur eine höflichere Form des Wartens ist.
FinOps
FinOps heißt: Cloud-Kosten laufend den Stellen zuordnen, die sie verursachen. Das beginnt nicht bei der Auswertung, sondern bei der Marke auf der Ressource — einem frei wählbaren Schlüssel-Wert-Paar. Wo die Marke fehlt, bleibt jede Aufschlüsselung eine Schätzung. Deshalb stehen die vier Bausteine hier in der Reihenfolge, in der sie eingeführt werden.
Jede Ressource trägt frei wählbare Marken als Schlüssel-Wert-Paare. Eine davon kann als Kostenstelle ausgezeichnet werden; sie erscheint dann als eigene Spalte auf der Rechnung und in jedem Export.
Ein Budget gilt für ein Projekt, eine Kostenstelle oder eine Markenkombination. Gemeldet wird beim Erreichen einer Schwelle und zusätzlich, sobald die Hochrechnung des laufenden Monats eine Schwelle überschreiten wird.
Die Abrechnung liegt je Projekt, Ressource und Tag vor — nicht nur als Monatssumme. Damit lässt sich der Sprung in einer Rechnung auf den Tag und die Ressource zurückführen, an dem er entstanden ist.
Die Buchungspositionen werden täglich in einen Bucket Ihrer Wahl geschrieben — dieselben Zeilen, aus denen die Rechnung entsteht. Kein aufbereiteter Auszug, sondern der Datenbestand selbst.
Ausgefahren werden dieselben Zeilen, aus denen die Rechnung entsteht — eine Zeile je Ressource, Tag und Buchungsart, die Marken der Ressource in eigenen Spalten. Das Schema folgt FOCUS 1.1, dem offenen Austauschformat für Cloud-Kostendaten, damit die Datei ohne Übersetzung neben den Auszügen anderer Anbieter liegen kann.
Die Grundpreise, aus denen diese Zeilen entstehen, stehen vollständig auf der Preisseite — einschließlich Laufzeitrabatten und Abrechnungszyklus. Was in der Ausfuhr steht, muss sich dort wiederfinden lassen; wenn nicht, ist es ein Fehler und kein Tarif.

# Buchungspositionen des Vortags abholen (FOCUS 1.1, Parquet)
$ entronyx abrechnung ausfuhr \
--tag 2026-08-28 \
--format parquet \
--ziel s3://finops-prod/rohdaten/
# Spalten der Datei
# ChargePeriodStart, ResourceId, ServiceName, RegionId,
# Tags.kostenstelle, Tags.umgebung, PricingQuantity, BilledCostLanding Zone · 5 Bausteine
Eine Landing Zone ist die vorbereitete Grundstruktur eines neuen Kontos: Trennung, Rechte, Netz und Protokoll, bevor die erste Anwendung darin läuft. Die meisten Altlasten entstehen in der ersten Woche — ein Projekt für alles, eine Rolle für alle, ein flaches Netz, kein Protokoll. Hier steht die Struktur als Terraform-Module, nicht als Klickstrecke. Terraform ist das Werkzeug, das Infrastruktur aus Textdateien anlegt.
Vier getrennte Projekte statt eines gemeinsamen. Die Trennung verläuft entlang der Frage, wer Produktionsdaten sehen darf — nicht entlang der Teams.
entronyx/landing-zone/projects
Fünf Rollen der Rechteverwaltung (IAM), die zusammen den üblichen Bedarf abdecken. Keine Rolle darf ihre eigenen Rechte erweitern; erhöhte Rechte werden befristet vergeben und protokolliert.
entronyx/landing-zone/iam
Ein vRack je Umgebung, darin getrennte Subnetze für Eingang, Anwendung und Daten. Datenbanken erhalten keine öffentliche Adresse und keinen ausgehenden Weg ins Internet.
entronyx/landing-zone/network
Ein Protokollkonto, das die Ströme aller Projekte aufnimmt und in dem niemand löschen kann — auch die Sicherheitsrolle nicht. Ohne diesen Baustein ist ein Audit-Protokoll nur ein Vorschlag.
entronyx/landing-zone/logging
Die vier Bausteine sind selbst Terraform-Module mit festgelegten Ausgaben. Sie lassen sich einzeln übernehmen; eine bestehende Umgebung wird eingelesen statt neu angelegt.
entronyx/landing-zone
Die Landing Zone ist kein Assistent, der einmal läuft und danach nicht mehr nachvollziehbar ist. Sie besteht aus versionierten Terraform-Modulen mit festgelegten Ausgaben; was sie anlegt, steht in Ihrem Verzeichnis und nicht in unserer Oberfläche.
Anbieter, Kommandozeile, Zustandsablage und die Beispiel-Pipeline für Plan und Anwendung stehen bei den Werkzeugen für Entwicklerinnen und Entwickler. Wer bereits ein Konto betreibt, liest es ein — die Module legen nichts doppelt an.
# Grundstruktur eines neuen Kontos
module "landing_zone" {
source = "entronyx/landing-zone/entronyx"
version = "1.4.0"
umgebungen = ["prod", "stage", "dev"]
region = "fra1"
pflichtmarken = ["kostenstelle", "umgebung", "eigentuemer"]
audit_bucket = "protokolle-audit"
audit_sperrtage = 400
}
# Bestehendes Projekt einlesen statt neu anlegen
$ terraform import module.landing_zone.entronyx_project.prod pn-8f21c4Nächster Schritt
Die Verantwortungsmatrix beantwortet, welche Ebenen Sie selbst betreiben. Daraus ergibt sich, welche Protokolle Sie brauchen, welche Aufbewahrungsklasse reicht und ob eine Landing Zone den Aufwand lohnt. Wer die Aufteilung für eine bestimmte Umgebung durchsprechen will, erreicht uns über den Kontakt.