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Sprache
Deutsch
Währung
Euro (EUR)
Preise
netto, zzgl. 19 % MwSt.

Abrechnung in Euro aus Deutschland. Weitere Sprachen und Währungen sind derzeit nicht verfügbar.

Betrieb

Betrieb ist
keine Vertrauensfrage

Wer welche Ebene betreibt, wie lange ein Ereignis aufbewahrt wird, was eine Aufnahme je Gigabyte kostet — das sind Angaben, keine Zusicherungen. Auf dieser Seite stehen sie vollständig und nachrechenbar.

Messwerte und Alarme sind in Vorbereitung und ohne zugesagten Termin — was heute an ihrer Stelle geht, steht im Abschnitt „Messwerte“.

Eckdaten
Protokollströme
8 Dienste
Aufbewahrung im Konto
7 bis 730 Tage
Aufnahme
0,0540 € je GB
Aufbewahrungsklassen
3
Günstigste Klasse
0,0003 € je GB und Monat
Ausfuhrschema
FOCUS 1.1, täglich
Preisangaben netto zzgl. 19 % USt. Die Klassenpreise sind aus den Speicherprodukten abgeleitet; die Rechnung steht im Abschnitt zur Protokollplattform.
Produktlinien
5
Verantwortung über 6 Ebenen ausgewiesen
Dienstprotokolle
8
ohne Zubuchung, ohne Agent im Gastsystem
Aufnahme
0,0540 €/GB
aus dem NVMe-Speicherpreis abgeleitet
20 GB je Tag
65,01 €
Aufnahme und zehn Jahre Aufbewahrung, je Monat

Die Kette

Was passiert, wenn etwas passiert

Betrieb ist eine Kette aus vier Schritten, und sie reißt immer an derselben Stelle: dort, wo niemand festgelegt hat, wer handelt. Jeder Schritt unten trägt deshalb zwei Angaben — was er kostet und wie lange er dauert.

  1. 01

    Messen

    Es gibt drei Arten von Aufzeichnung, und sie beantworten drei verschiedene Fragen. Ein Messwert — eine Metrik — ist eine Zahl mit Zeitstempel, etwa Auslastung oder Antwortdauer. Ein Protokoll ist eine Zeile über ein einzelnes Ereignis, also wer wann was ausgelöst hat. Eine Spur — englisch trace — verfolgt eine einzelne Anfrage über alle beteiligten Dienste hinweg.

    Was er kostet

    0,0540 € / GB

    Nur für eigene Ströme. Die 8 Dienstprotokolle schreibt jeder Dienst von sich aus, ohne Zubuchung und ohne Agenten im Gastsystem.

    Was er dauert

    unter 5 Sekunden

    So lange dauert es vom Eintreffen bis zur Abfragbarkeit: unter 5 s im Mittel, unter 20 s im 99. Perzentil. Indiziert wird beim Eintreffen, nicht beim Suchen — deshalb hängt diese Zeit nicht daran, wie alt der gesuchte Zeitraum ist.

  2. 02

    Melden

    Eine Aufzeichnung, die niemand ansieht, ist kein Betrieb. Regeln vergleichen laufend gegen einen Schwellenwert und melden an Bereitschaftspläne, an Webhooks — Aufrufe an eine Adresse Ihrer Wahl — oder an ein vorhandenes System. Wer bereits ein eigenes hat, hängt einen Strom als Weiterleitung daran.

    Was er kostet

    im Aufnahmeentgelt enthalten

    Abfragen, gespeicherte Abfragen, Weiterleitung und das Verschieben zwischen den Klassen kosten nichts zusätzlich. Berechnet werden nur aufgenommene und vorgehaltene Menge.

    Was er dauert

    24 Stunden Rückstau

    So lange hält eine Weiterleitung an, wenn das Ziel steht. Danach meldet sie einen Verlust, statt ihn zu verschweigen — eine stille Lücke im Protokoll wäre der schlechtere Zustand.

  3. 03

    Eingreifen

    Jetzt zählt nur eine Frage: Wer darf handeln, und wer muss es. Die Antwort steht nicht im Vertrag, sondern in der Matrix im nächsten Abschnitt — Ebene für Ebene, mit genau drei möglichen Werten je Feld.

    Was er kostet

    0,00 € bis 1.890,00 € / Monat

    Die Grundstufe „Basis“ ist im Preis enthalten; „Critical“ ist die schnellste. Die Grenze zwischen uns und Ihnen verschiebt keine dieser Stufen — sie verschiebt nur die Reaktionszeit.

    Was er dauert

    15 min bis 8 h

    Erstreaktion bei einer kritischen Störung, je nach Supportstufe. Für die 5 Produktlinien ist über 6 Ebenen ausgewiesen, wer die Störung überhaupt beheben darf.

  4. 04

    Nachweisen

    Nach dem Vorfall kommt die Frage, was genau passiert ist — von der eigenen Revision, von einer Prüfstelle oder von einem Kunden. Sie lässt sich nur beantworten, wenn die Aufzeichnung den Vorfall überlebt hat.

    Was er kostet

    ab 0,0003 € / GB und Monat

    Das ist die letzte der 3 Aufbewahrungsklassen. Die erste kostet 0,0099 € je GB und Monat — der Unterschied ist der Grund, warum ein Datensatz wandert, statt liegen zu bleiben.

    Was er dauert

    7 Tage bis 10 Jahre

    Dienstprotokolle bleiben 7 bis 730 Tage im Konto und werden danach gelöscht, nicht ausgegraut. In der Protokollplattform reicht die Kaskade bis Tag 3.650. Aus dem Archiv gilt: Bereitstellung innerhalb von 12 h.

Ein schmaler Sensormast an der Stirnwand einer Kaltgang-Einhausung, drei schwarze Messköpfe auf drei Höhen, die Kabel in einem geraden Strang nach unten geführt.
Sensormast an der Stirnwand einer Kaltgang-Einhausung, drei Messköpfe auf drei Höhen. Was hier entsteht, ist Schritt 01: ein Messwert — eine Zahl mit Zeitstempel.

Betriebsmodell · 5 Produktlinien

Wer betreibt was — Ebene für Ebene

Betrieb scheitert selten an der Technik und fast immer an der Zeile, die niemand gelesen hat. Deshalb steht die Aufteilung hier für alle Produktlinien nebeneinander: sechs Ebenen von der Steckdose bis zu Ihren Daten, drei mögliche Antworten je Feld.

  • ENTRONYX CLOUD

    Wir führen diese Ebene aus und haften für ihr Ergebnis.

  • Geteilt

    Beide Seiten handeln auf derselben Ebene an getrennten Stellen.

  • Kunde

    Sie führen diese Ebene aus; wir haben dort keinen Zugriff.

Verantwortung je Ebene, nicht je Vertrag. „Geteilt“ heißt: Beide Seiten handeln auf derselben Ebene an getrennten Stellen — wo die Naht verläuft, steht unter der Matrix.

  • Public Cloud3 von 6 bei uns
    Standort und Strom
    ENTRONYX CLOUD
    Blech und Firmware
    ENTRONYX CLOUD
    Virtualisierung
    ENTRONYX CLOUD
    Betriebssystem
    Geteilt
    Laufzeit und Anwendung
    Kunde
    Daten und Sicherung
    Geteilt
  • Private Cloud3 von 6 bei uns
    Standort und Strom
    ENTRONYX CLOUD
    Blech und Firmware
    ENTRONYX CLOUD
    Virtualisierung
    ENTRONYX CLOUD
    Betriebssystem
    Kunde
    Laufzeit und Anwendung
    Kunde
    Daten und Sicherung
    Geteilt
  • Bare Metal1 von 6 bei uns
    Standort und Strom
    ENTRONYX CLOUD
    Blech und Firmware
    Geteilt
    Virtualisierung
    Kunde
    Betriebssystem
    Kunde
    Laufzeit und Anwendung
    Kunde
    Daten und Sicherung
    Kunde
  • VPS3 von 6 bei uns
    Standort und Strom
    ENTRONYX CLOUD
    Blech und Firmware
    ENTRONYX CLOUD
    Virtualisierung
    ENTRONYX CLOUD
    Betriebssystem
    Geteilt
    Laufzeit und Anwendung
    Kunde
    Daten und Sicherung
    Geteilt
  • Webhosting4 von 6 bei uns
    Standort und Strom
    ENTRONYX CLOUD
    Blech und Firmware
    ENTRONYX CLOUD
    Virtualisierung
    ENTRONYX CLOUD
    Betriebssystem
    ENTRONYX CLOUD
    Laufzeit und Anwendung
    Geteilt
    Daten und Sicherung
    Geteilt

Wo die Naht verläuft — je Produktlinie ein Satz

Eine Marke in der Tabelle entscheidet nichts, solange nicht feststeht, an welcher Stelle die Zuständigkeit wechselt. Jede Linie hat genau eine solche Stelle.

Public Cloud

3 von 6 Ebenen bei uns

Wir liefern das Abbild und halten es aktuell; sobald eine Instanz daraus startet, patchen Sie. Blockspeicher wird von uns dreifach repliziert — eine Sicherung ist das nicht, die planen Sie.

Public Cloud im Detail

Private Cloud

3 von 6 Ebenen bei uns

Die Grenze verläuft am Gastsystem: Alles darunter — Blech, Firmware, Hypervisor, Datastore — gehört uns, alles im Gast gehört Ihnen. Wir haben dort keinen Zugriff, auch nicht auf Zuruf.

Private Cloud im Detail

Bare Metal

1 von 6 Ebenen bei uns

Defekte Bauteile tauschen wir, den Zeitpunkt eines Firmware-Standes bestimmen Sie. Oberhalb der Firmware haben wir keinen Zugriff und keine Sicht — auch nicht auf den Zustand Ihrer Daten.

Bare Metal im Detail

VPS

3 von 6 Ebenen bei uns

Der Kern des Wirtssystems und die Notfallkonsole gehören uns, das Gastsystem Ihnen. Wöchentliche Momentaufnahmen legen wir an; ob deren Stand für Ihre Wiederherstellung reicht, entscheiden Sie.

VPS im Detail

Webhosting

4 von 6 Ebenen bei uns

Wir betreiben Webserver, PHP und Datenbank und halten sie aktuell; Sie wählen die Hauptversion und verantworten den Anwendungscode. Die tägliche Sicherung läuft 14 Tage — was darüber hinaus gebraucht wird, holen Sie ab.

Webhosting im Detail
Ein Servergehäuse von oben, die Lüfterreihe dreht gleichmäßig, über den Kupfer-Heatpipes flimmert die Luft.

Dienstprotokolle

Was jeder Dienst von sich aus schreibt

Ohne Zubuchung, ohne Agenten auf dem Gastsystem und ohne Konfiguration. Die Fristen unten sind Höchstwerte im Konto: Danach wird der Datensatz gelöscht, nicht ausgegraut. Wer länger aufbewahren muss, leitet weiter.

Dienstprotokolle je Produkt: Ereignisarten, Aufbewahrung im Konto und Kennung des Stroms
DienstEreignisartenAufbewahrungStrom
Public-Cloud-InstanzenStart, Stopp, Größenänderung, Migration zwischen Hosts, Konsolenzugriff90 Tagecompute.instance
Object StorageS3-Anfragen mit Methode, Schlüssel, Statuscode, Signaturfehler, Ablauf von Objektsperren30 Tagestorage.object.access
Load BalancerZugriffsprotokoll je Anfrage, Wechsel des Health-Check-Zustands, TLS-Aushandlungsfehler7 Tagenetwork.lb.access
Managed KubernetesAudit-Protokoll des API-Servers, Planungsentscheidungen, Neustart von Steuerungskomponenten30 Tagek8s.audit
Verwaltete DatenbankenVerbindungsaufbau, langsame Abfragen über der Schwelle, Failover, Wiederherstellungspunkte30 Tagedb.engine
Dedizierte Server (BMC)Netzteil- und Lüfterzustand, Temperaturschwellen, RAID-Ereignisse, Startvorgänge180 Tagemetal.bmc
Konto und IdentitätAnmeldungen, fehlgeschlagene Anmeldungen, Rollenänderungen, Erstellung und Widerruf von Schlüsseln400 Tage (13 Monate)iam.audit
AbrechnungBuchungspositionen je Ressource und Tag, Budgetmeldungen, Vertragsänderungen730 Tage (24 Monate)billing.ledger

Abruf über die API

Jeder Strom ist über dieselbe Schnittstelle erreichbar, mit derselben Kennung, die in der Tabelle steht. Drei Wege, drei Einsatzfälle — die Wahl hängt an der Datenmenge, nicht am Tarif.

  • GETBlättern über die Konto-APIEin Zeitraum, ein Strom, ein Seitenzeiger. Antwort als ndjson — eine JSON-Zeile je Datensatz —, höchstens 10.000 Datensätze je Seite. Gedacht für Nachschlagen und kleine Auswertungen, nicht für den Abtransport ganzer Tage.
  • SIGSignierte Ausfuhr eines ZeitraumsEin Auftrag erzeugt eine komprimierte Datei und eine befristet gültige Adresse. Für Zeiträume bis zur vollen Aufbewahrungsfrist eines Stroms; die Datei enthält eine Prüfsumme je Stunde.
  • SUBLaufende WeiterleitungEin Strom wird dauerhaft an ein Ziel gehängt und dort abgelegt, sobald er entsteht. Der Rückstau wird 24 Stunden gehalten; danach meldet die Weiterleitung einen Verlust, statt ihn zu verschweigen.
Abruf und Weiterleitungbash
# Fehlerhafte Anfragen eines Load Balancers, letzte sechs Stunden
$ curl -sS \
    -H "Authorization: Bearer $ENTRONYX_TOKEN" \
    "https://api.entronyx.cloud/v1/logs/network.lb.access\
?von=2026-08-29T06:00:00Z&bis=2026-08-29T12:00:00Z\
&filter=status>=500&limit=1000"
 
# Denselben Zeitraum dauerhaft in einen eigenen Bucket schreiben
$ entronyx logs weiterleiten network.lb.access \
    --ziel s3://protokolle-prod/lb/ --format parquet
Der Filterausdruck ist derselbe wie in der Protokollplattform; die Kommandozeile ruft dieselbe Schnittstelle auf wie curl.

Weiterleitung an eigene Systeme

Ein Strom kann an mehrere Ziele gleichzeitig gehen, gefiltert oder vollständig. Das Ziel muss nicht bei uns liegen — die Aufbewahrungsfrist im Konto endet, Ihre Kopie nicht.

Eigener S3-Bucket

Stündliche Ablage als komprimiertes ndjson oder Parquet (Spaltenformat für Auswertungen), wahlweise in einen Bucket mit Objektsperre.

Auch in ein fremdes S3-Ziel außerhalb von ENTRONYX.

Syslog über TLS

RFC 5424, gegenseitige Zertifikatsprüfung, Warteschlange mit Wiederholung über 24 Stunden.

Übliches Ziel für vorhandene SIEM-Installationen (zentrale Sicherheitsauswertung von Protokollen).

OTLP-Endpunkt

OpenTelemetry-Protokoll über gRPC oder HTTP an einen Collector Ihrer Wahl.

Kein herstellergebundenes Format.

HTTPS-Webhook

Nur für gefilterte Ströme, höchstens 50 Ereignisse je Sekunde, signiert mit HMAC-SHA-256.

Für Alarmierung, nicht für Massenabtransport.

Eine ganze Wand gleicher Speichermodule von vorn: mattschwarze Trägerblenden mit Griffmulden und gefrästen Lüftungsschlitzen, lückenlos im Raster.

Ein Datensatz durchläuft bei ENTRONYX CLOUD 3 Aufbewahrungsklassen und ist nach 3.650 Tagen gelöscht — gelöscht, nicht ausgegraut. Die erste Klasse kostet 0,0099 € je GB und Monat, die letzte 0,0003 €: Faktor 33. Deshalb wandert der Datensatz, statt liegen zu bleiben.

Aufbewahrung · 3 Klassen bis Tag 3.650

Verwaltete Protokollplattform

Aufnehmen, indizieren, abfragen — und irgendwann vergessen

Die Plattform nimmt fremde Ströme genauso auf wie unsere eigenen: Anwendungsprotokolle, Syslog aus dem Rechenzentrum, OTLP aus einem Dienstgeflecht. Bezahlt wird zweimal: einmal für die Aufnahme, danach für die Zeit, die ein Datensatz vorgehalten wird.

Aufnahmerate

Die Aufnahme kostet 0,0540 € je aufgenommenem Gigabyte. Sie ist keine Speicherung, sondern Rechenarbeit: zerlegen, Zeitstempel normalisieren, Felder anreichern, Index schreiben. Angesetzt ist dafür das 3-Fache dessen, was ein Gigabyte auf unserem NVMe-Speicher einen Monat lang kostet — 0,0180 € × 3.

Bezugsmenge ist das aufgenommene, unkomprimierte Gigabyte. Was die Plattform daraus im Hintergrund macht — komprimieren, indizieren, verschieben — ändert den Betrag nicht. Sonst müsste jede Rechnung den Kompressionsgrad Ihrer eigenen Daten kennen.

Durchsatz je Konto
50 MB/s dauerhaft, 4,3 TB je Tag
Ereignisse je Sekunde
250.000, Spitzen bis 400.000 über 60 s
Größe eines Ereignisses
1 MiB, längere Zeilen werden abgeschnitten und markiert
Verzögerung bis abfragbar
unter 5 s im Mittel, unter 20 s im 99. Perzentil
Indexfelder je Datensatzart
200
Eingänge
HTTPS (ndjson), Syslog über TLS, OTLP, Fluent Bit, Vector, Kafka

Indexierung und Abfragesprache

Indiziert wird beim Eintreffen, nicht beim Suchen. Aus jedem Datensatz werden Zeit, Strom und Ressource immer aufgenommen; weitere Felder erkennt die Plattform an bekannten Formaten oder Sie legen sie selbst fest. Gefragt wird in einer Pipeline: erst filtern, dann umformen, dann verdichten.

Abfrage
# Fehlerquote je Route, letzte 24 Stunden, absteigend
strom = "network.lb.access" und status >= 500
| zerlege pfad als route
| zaehle() nach route, status
| sortiere anzahl absteigend
| grenze 20
Jede Stufe der Pipeline arbeitet auf dem Ergebnis der vorigen. Wer nur den Filter schreibt, erhält die Rohzeilen.
Form
Pipeline: Filter, dann Umformung, dann Aggregation
Zeitbezug
absolut oder relativ, Zeitzone je Abfrage
Aggregate
zaehle, summe, mittel, perzentil, eindeutig
Verknüpfung
bis zu 3 Ströme über ein gemeinsames Feld
Gespeicherte Abfragen
benannt, versioniert, per API aufrufbar
Grenzen
60 s Laufzeit, 20 gleichzeitige Abfragen je Konto

Aufbewahrungsklassen

Die Aufbewahrungsfrist — in Werkzeugen meist retention genannt — ist hier keine einzelne Zahl, sondern eine Kaskade. Ein Datensatz beginnt indiziert und wandert von selbst weiter. Die Grenzen sind einstellbar, die Reihenfolge nicht: Eine Klasse kann nur mehr vergessen als ihre Vorgängerin, nie weniger.

Indiziert

Tag 0 bis 30

Volltext und Feldsuche, Aggregation, Verknüpfung über Ströme

Verweildauer
30 Tage
Antwortzeit
Ergebnis in unter 2 s bei 7 Tagen Zeitraum
Hintergrundspeicher
Object Storage Performance

Preis

0,0099 €je GB und Monat

Rohtext 5:1 komprimiert (0,20) zuzüglich vollständigem Index (0,35)

Durchsuchbar

Tag 30 bis 180

Feldsuche auf Zeit, Strom und Ressource; Volltext nur nach Vorfilter

Verweildauer
150 Tage
Antwortzeit
Ergebnis in 5 bis 30 s je nach Zeitraum
Hintergrundspeicher
Object Storage Standard

Preis

0,0018 €je GB und Monat

Rohtext 5:1 komprimiert (0,20) zuzüglich Grobindex auf Zeit und Strom (0,05)

Archiv

Tag 180 bis 3.650

Kein direkter Zugriff — Zeitraum wird zurückgeholt und neu indiziert

Verweildauer
3.470 Tage
Antwortzeit
Bereitstellung innerhalb von 12 h
Hintergrundspeicher
Cold Archive

Preis

0,0003 €je GB und Monat

Rohtext 8:1 komprimiert (0,125), kein Index

Herleitung der Klassenpreise: Speicherfaktor mal Monatspreis des tragenden Speicherprodukts
KlasseHintergrundspeicherPreis des Speichersje GB und MonatSpeicherfaktorErgebnisje GB und Monat
IndiziertObject Storage Performance0,0180 €0,5500,0099 €
DurchsuchbarObject Storage Standard0,0070 €0,2500,0018 €
ArchivCold Archive0,0024 €0,1250,0003 €

Was das im Monat ergibt

Bei gleichbleibendem Zustrom hält jede Klasse genau Tagesmenge mal Verweildauer — die gehaltene Menge ist damit eine Multiplikation und keine Prognose. Ein Strom von 20 GB je Tag kostet 32,85 € an Aufnahme. Dazu kommen 5,94 € für 600 GB in der Klasse Indiziert, 5,40 € für 3.000 GB in der Klasse Durchsuchbar sowie 20,82 € für 69.400 GB in der Klasse Archiv. Zusammen sind das 65,01 € im Monat.

Monatliche Kosten der Protokollplattform bei gleichbleibendem Zustrom
ZustromAufnahmeIndiziert30 TageDurchsuchbar150 TageArchiv3.470 TageSummeje Monat
5 GB je Tag8,21 €1,49 €1,35 €5,20 €16,25 €
20 GB je Tag32,85 €5,94 €5,40 €20,82 €65,01 €
100 GB je Tag164,25 €29,70 €27,00 €104,10 €325,05 €
500 GB je Tag821,25 €148,50 €135,00 €520,50 €1.625,25 €

Observability-Metriken

Messwerte und Alarme — in Vorbereitung

Diesen Dienst gibt es noch nicht. Er ist in Arbeit, aber wir nennen kein Datum, weil wir keines zusagen können. Was heute an seiner Stelle geht, steht unten — und es ist mehr, als der fehlende Eintrag vermuten lässt.

In Vorbereitung · kein Termin zugesagt

Was heute an dieser Stelle geht

Zustand der Plattform: Statusseite

Verfügbarkeit je Dienst und Standort über 90 Tage, laufende Vorfälle mit Ursache und angekündigte Wartungsfenster. Dieselbe Messung, die auch über SLA-Gutschriften entscheidet — sie lässt sich abonnieren.

Zur Statusseite

Zustand Ihrer Dienste: Protokolle

Health-Check-Wechsel, Failover, RAID-Ereignisse und langsame Abfragen stehen als Ereignisse in den Dienstprotokollen. Wer daraus Alarme braucht, hängt eine Weiterleitung an ein vorhandenes System.

Dienstprotokolle ansehen

Eigene Messung: Prometheus auf Instanzen

Prometheus (sammelt Messwerte), Grafana (zeigt sie an) und die üblichen Exporter laufen auf Instanzen und dedizierten Servern ohne Einschränkung. Der Verkehr innerhalb eines vRack — Ihres privaten Netzes — wird nicht berechnet, die Zeitreihen bleiben in Ihrem Projekt.

vRack als Messnetz

Was der Dienst können soll

4 Punkte, an denen wir arbeiten. Sie stehen hier als Absicht, nicht als Zusage — und ohne Vorbestellung, weil eine Warteliste für einen Dienst ohne Termin nur eine höflichere Form des Wartens ist.

  • Zeitreihen aus Instanzen, Datenbanken und Load Balancern ohne eigenen Agenten
  • Aufnahme über das Prometheus-Schreibprotokoll, Abfrage über PromQL, die Abfragesprache von Prometheus
  • Alarmregeln neben den Protokollabfragen, gemeinsame Meldewege
  • Gemeinsame Zeitachse von Messwert und Protokollzeile in einer Ansicht

FinOps

Eine Rechnung, die sich auf den Tag zurückverfolgen lässt

FinOps heißt: Cloud-Kosten laufend den Stellen zuordnen, die sie verursachen. Das beginnt nicht bei der Auswertung, sondern bei der Marke auf der Ressource — einem frei wählbaren Schlüssel-Wert-Paar. Wo die Marke fehlt, bleibt jede Aufschlüsselung eine Schätzung. Deshalb stehen die vier Bausteine hier in der Reihenfolge, in der sie eingeführt werden.

01

Kostenstellen und Marken auf Ressourcen

Jede Ressource trägt frei wählbare Marken als Schlüssel-Wert-Paare. Eine davon kann als Kostenstelle ausgezeichnet werden; sie erscheint dann als eigene Spalte auf der Rechnung und in jedem Export.

Marken je Ressource
50
Länge Schlüssel / Wert
64 / 256 Zeichen
Pflichtmarken
über IAM-Richtlinie erzwingbar
Nachträgliche Änderung
wirkt ab dem laufenden Abrechnungstag
02

Budgets mit Schwellwertmeldung

Ein Budget gilt für ein Projekt, eine Kostenstelle oder eine Markenkombination. Gemeldet wird beim Erreichen einer Schwelle und zusätzlich, sobald die Hochrechnung des laufenden Monats eine Schwelle überschreiten wird.

Schwellen je Budget
bis zu 5, frei gesetzt
Vorgabe
50 %, 80 %, 100 %
Hochrechnung
gleitender Mittelwert der letzten 7 Tage
Meldewege
E-Mail, Webhook, Ereignisstrom
03

Monatliche Aufschlüsselung nach Projekt

Die Abrechnung liegt je Projekt, Ressource und Tag vor — nicht nur als Monatssumme. Damit lässt sich der Sprung in einer Rechnung auf den Tag und die Ressource zurückführen, an dem er entstanden ist.

Feinste Auflösung
Ressource und Tag
Vergleich
Vormonat und Vorjahresmonat
Verfügbar ab
dem Folgetag, nicht erst zum Monatsende
Aufbewahrung
24 Monate im Konto
04

Ausfuhr der Rohdaten

Die Buchungspositionen werden täglich in einen Bucket Ihrer Wahl geschrieben — dieselben Zeilen, aus denen die Rechnung entsteht. Kein aufbereiteter Auszug, sondern der Datenbestand selbst.

Format
CSV und Parquet
Schema
FOCUS 1.1
Rhythmus
täglich, Nachlauf des Vortags bis 06:00 Uhr
Ziel
eigener S3-Bucket, auch außerhalb von ENTRONYX

Die Rohdaten, nicht der Auszug

Ausgefahren werden dieselben Zeilen, aus denen die Rechnung entsteht — eine Zeile je Ressource, Tag und Buchungsart, die Marken der Ressource in eigenen Spalten. Das Schema folgt FOCUS 1.1, dem offenen Austauschformat für Cloud-Kostendaten, damit die Datei ohne Übersetzung neben den Auszügen anderer Anbieter liegen kann.

Die Grundpreise, aus denen diese Zeilen entstehen, stehen vollständig auf der Preisseite — einschließlich Laufzeitrabatten und Abrechnungszyklus. Was in der Ausfuhr steht, muss sich dort wiederfinden lassen; wenn nicht, ist es ein Fehler und kein Tarif.

Ein optisches Rangierfeld von vorn: hunderte Glasfaserkabel in geordneten senkrechten Bögen, darüber eine blanke Kopfschiene mit der Wortmarke.
Rangierfeld im Rechenzentrum. Jede Ressource, die hier angebunden ist, erscheint in der Ausfuhr als eigene Zeile je Tag und Buchungsart.
Tägliche Ausfuhrbash
# Buchungspositionen des Vortags abholen (FOCUS 1.1, Parquet)
$ entronyx abrechnung ausfuhr \
    --tag 2026-08-28 \
    --format parquet \
    --ziel s3://finops-prod/rohdaten/
 
# Spalten der Datei
# ChargePeriodStart, ResourceId, ServiceName, RegionId,
# Tags.kostenstelle, Tags.umgebung, PricingQuantity, BilledCost
Die Ausfuhr läuft auch ohne Aufruf: Der Vortag liegt bis 06:00 Uhr im Zielbucket.

Landing Zone · 5 Bausteine

Ein Konto, das am ersten Tag schon aufgeräumt ist

Eine Landing Zone ist die vorbereitete Grundstruktur eines neuen Kontos: Trennung, Rechte, Netz und Protokoll, bevor die erste Anwendung darin läuft. Die meisten Altlasten entstehen in der ersten Woche — ein Projekt für alles, eine Rolle für alle, ein flaches Netz, kein Protokoll. Hier steht die Struktur als Terraform-Module, nicht als Klickstrecke. Terraform ist das Werkzeug, das Infrastruktur aus Textdateien anlegt.

Projektaufteilung

Vier getrennte Projekte statt eines gemeinsamen. Die Trennung verläuft entlang der Frage, wer Produktionsdaten sehen darf — nicht entlang der Teams.

  • Projekte prod, stage, dev und tools
  • Getrennte Abrechnungssicht je Projekt
  • Pflichtmarken kostenstelle, umgebung, eigentuemer
  • Sperre gegen Löschen für prod

entronyx/landing-zone/projects

IAM-Grundrollen

Fünf Rollen der Rechteverwaltung (IAM), die zusammen den üblichen Bedarf abdecken. Keine Rolle darf ihre eigenen Rechte erweitern; erhöhte Rechte werden befristet vergeben und protokolliert.

  • Rollen: Betrachter, Betreiber, Netzverwaltung, Sicherheit, Abrechnung
  • Erhöhung auf Zeit, höchstens 8 Stunden
  • Zwei-Faktor-Pflicht für alle schreibenden Rollen
  • Dienstkonten ohne Passwort, nur mit Schlüsselpaar

entronyx/landing-zone/iam

Netzsegmentierung

Ein vRack je Umgebung, darin getrennte Subnetze für Eingang, Anwendung und Daten. Datenbanken erhalten keine öffentliche Adresse und keinen ausgehenden Weg ins Internet.

  • vRack je Umgebung, keine Verbindung zwischen prod und dev
  • Subnetze eingang, anwendung, daten
  • NAT-Gateway nur für das Anwendungssubnetz
  • Sicherheitsgruppen mit Grundregel „alles verboten“

entronyx/landing-zone/network

Protokollierung

Ein Protokollkonto, das die Ströme aller Projekte aufnimmt und in dem niemand löschen kann — auch die Sicherheitsrolle nicht. Ohne diesen Baustein ist ein Audit-Protokoll nur ein Vorschlag.

  • Audit-Bucket mit Objektsperre, 400 Tage unveränderlich
  • Weiterleitung von iam.audit und billing.ledger
  • Aufnahme in die Protokollplattform, Klasse indiziert
  • Alarm bei Ausbleiben eines Stroms über 30 Minuten

entronyx/landing-zone/logging

Terraform-Module

Die vier Bausteine sind selbst Terraform-Module mit festgelegten Ausgaben. Sie lassen sich einzeln übernehmen; eine bestehende Umgebung wird eingelesen statt neu angelegt.

  • Zustandsdatei in einem eigenen Bucket mit Sperre
  • Versionierte Module, semantische Versionsnummern
  • Beispiel-Pipeline für Plan und Anwendung
  • Import bestehender Ressourcen ohne Neuanlage

entronyx/landing-zone

Übernahme in eigenen Code

Die Landing Zone ist kein Assistent, der einmal läuft und danach nicht mehr nachvollziehbar ist. Sie besteht aus versionierten Terraform-Modulen mit festgelegten Ausgaben; was sie anlegt, steht in Ihrem Verzeichnis und nicht in unserer Oberfläche.

Anbieter, Kommandozeile, Zustandsablage und die Beispiel-Pipeline für Plan und Anwendung stehen bei den Werkzeugen für Entwicklerinnen und Entwickler. Wer bereits ein Konto betreibt, liest es ein — die Module legen nichts doppelt an.

Landing Zone in Terraformhcl
# Grundstruktur eines neuen Kontos
module "landing_zone" {
  source  = "entronyx/landing-zone/entronyx"
  version = "1.4.0"
 
  umgebungen      = ["prod", "stage", "dev"]
  region          = "fra1"
  pflichtmarken   = ["kostenstelle", "umgebung", "eigentuemer"]
  audit_bucket    = "protokolle-audit"
  audit_sperrtage = 400
}
 
# Bestehendes Projekt einlesen statt neu anlegen
$ terraform import module.landing_zone.entronyx_project.prod pn-8f21c4
Die Sperrfrist des Audit-Buckets ist die einzige Angabe, die sich nachträglich nur verlängern und nie verkürzen lässt.

Nächster Schritt

Erst die Grenze klären, dann die Werkzeuge wählen

Die Verantwortungsmatrix beantwortet, welche Ebenen Sie selbst betreiben. Daraus ergibt sich, welche Protokolle Sie brauchen, welche Aufbewahrungsklasse reicht und ob eine Landing Zone den Aufwand lohnt. Wer die Aufteilung für eine bestimmte Umgebung durchsprechen will, erreicht uns über den Kontakt.

Produktlinien
5
Protokollströme
8
Aufnahme je GB
0,0540 €
Aufbewahrung bis
10 Jahre