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Deutsch
Währung
Euro (EUR)
Preise
netto, zzgl. 19 % MwSt.

Abrechnung in Euro aus Deutschland. Weitere Sprachen und Währungen sind derzeit nicht verfügbar.

AI und Machine Learning

Die Ebene
über der Karte

Notebook, Trainingslauf, Endpunkt und fertige Modelle — als Dienst statt als leere Maschine. Ein Trainingslauf lernt ein Modell an Ihren Daten an. Ein Endpunkt ist die feste Netzadresse, unter der ein fertiges Modell antwortet. Die Hardware darunter ist dieselbe, die im GPU-Katalog je Stunde vermietet wird — Sie arbeiten am Modell, nicht an der Maschine.

Preisangaben netto zzgl. 19 % USt., Standort Frankfurt. Wer die Karte ohne Plattform darüber möchte, findet sie unter GPU.

Was die Plattform leistet
Beschleuniger
0,7397 € bis 5,2500 € je Karte und Stunde
Arbeitsumgebungen
Jupyter und VS Code
Trainingsläufe
1 bis 8 Knoten
Endpunkte
Skalierung auf null
Modellkatalog
6 Modelle, offene Gewichte
Abrechnung
je Sekunde oder je Token
Inferenzstandorte
4 in Deutschland und Finnland
Alle Beträge dieser Seite sind aus den Stundensätzen der NG-Instanzklassen abgeleitet. Die Rechnung steht jeweils unter der Tabelle.
Beschleuniger ab
0,7397 €
je Karte und Stunde, L4 mit 24 GB
Arbeitsumgebung ab
0,0567 €
je Stunde, sekundengenau gezählt
Ausgabe ab
0,1251 €
je Million Token — ein Token ist etwa ein Wortteil
Inferenzstandorte
4
Inferenz heißt: ein fertiges Modell antwortet. Keine Verarbeitung außerhalb der EU.

Einordnung

Drei Ebenen, drei Abrechnungseinheiten

Beschleuniger, Dienst und Modell sind nicht dasselbe Produkt. Sie unterscheiden sich darin, was Sie mitbringen müssen und wonach abgerechnet wird.

  1. Ebene 1 · Hardware

    Beschleuniger mieten

    Abrechnung je Stunde, je Karte

    Sie erhalten eine Instanz mit einer, zwei, vier oder acht Karten, Root-Zugang und eine leere Maschine mit Treibern. Betriebssystem, Framework, Modellstand und Skalierung liegen bei Ihnen. Was die Stunde kostet, steht ein Stück weiter unten auf dieser Seite.

    Richtig, wenn Sie eine eigene Werkzeugkette haben und volle Kontrolle über die Umgebung brauchen.

    GPU-Instanzen ansehen (eigene Seite)

  2. Ebene 2 · Plattform

    Notebook, Trainingslauf, Endpunkt

    Abrechnung je Laufzeit des Dienstes

    Dieselbe Hardware, aber als Dienst: Jupyter startet fertig, ein Trainingslauf wird eingereiht statt eingeloggt, ein Modell wird zum HTTPS-Endpunkt mit Skalierung auf null.

    Richtig, wenn Sie an Modellen arbeiten und nicht an Maschinen.

    Zu den Arbeitsumgebungen

  3. Ebene 3 · Modell

    Fertige Modelle abrufen

    Abrechnung je Million Token

    Kein Knoten, keine Bereitstellung, keine Wartezeit. Ein Aufruf gegen einen Modellnamen; abgerechnet wird, was durch die Leitung ging.

    Richtig, wenn Sie eine Anwendung bauen und kein Modell betreiben wollen.

    Zum Modellkatalog

Was eine Stunde Rechnen kostet

Fünf Beschleunigerklassen tragen jede Zeile dieser Seite, in der eine Karte vorkommt — von der beschleunigten Arbeitsumgebung bis zum Endpunkt. Die Beträge stammen unverändert aus dem Instanzkatalog. Neu ist hier nur die Bezugsgröße: Der Satz je Knoten wird auf die einzelne Karte und auf die Stunde heruntergerechnet.

Was eine Karte tragen kann, entscheidet ihr Grafikspeicher — der VRAM, der Speicher auf der Karte selbst. Er reicht von 24 GB auf der L4 bis 141 GB auf der H200 SXM. Ein Modell, dessen Gewichte nicht hineinpassen, läuft auf dieser Karte nicht — deshalb steht die Speichergröße in derselben Zeile wie der Preis.

Vier Beschleunigerkarten senkrecht in einem dichten Rechenknoten, gefräste Kühlrippen, gebündelte Stromleitungen von rechts.
Eine L4 mit 24 GB kostet bei ENTRONYX CLOUD 0,7397 € in der Stunde, eine H100 SXM mit 80 GB 2,6575 €. Abgerechnet wird sekundengenau, nicht der angefangene Tag.
Grafikspeicher, Stundensatz und Monatssatz der fünf Beschleunigerklassen, je Karte und je Knoten
KlasseGrafikspeicherKarten je KnotenKarte / hKnoten / hKnoten / Monat
NG-L4Inferenz kleiner und quantisierter Modelle, Einbettungen24 GB je Karte10,7397 €0,7397 €540,00 €
NG-L40SModelle bis rund 32 Milliarden Parameter, Bildmodelle48 GB je Karte11,3808 €1,3808 €1.008,00 €
NG-RTX6000Modelle mit gemischten Experten und langen Kontexten — 96 GB Grafikspeicher96 GB je Karte11,6425 €1,6425 €1.199,00 €
NG-H100Trainingsläufe — die Bezugsklasse aller Rechnungen weiter unten80 GB je Karte12,6575 €2,6575 €1.940,00 €
NG-H200×8Große Modelle über mehrere Karten, verteiltes Training141 GB je Karte8nur als ganzer Knoten5,2500 €42,0000 €30.660,00 €

Alle Beträge netto, zzgl. 19 % USt., Standort Frankfurt. Gepflegt ist der Monatssatz; der Stundensatz ist dieser Betrag geteilt durch 730 Stunden. Die vier Einzelkartenklassen sind einzeln bestellbar; die Achtkartenklasse wird nur als ganzer Knoten vergeben, ihr Kartensatz ist deshalb eine Rechengröße und kein eigenes Angebot.

Auf diese Sätze legt die Plattform entweder einen benannten Zuschlag — bei den Arbeitsumgebungen — oder sie rechnet sie über einen gemessenen Durchsatz in einen Tokenpreis um. Ein Token ist der Baustein, in den ein Modell Text zerlegt — meist ein kurzes Wort oder eine Silbe. Beide Rechenwege stehen unter den Tabellen der folgenden Abschnitte.

Arbeitsumgebungen

Ein Notebook, das schon läuft

Eine Arbeitsumgebung ist eine Instanz mit fertiger Oberfläche: Jupyter und VS Code sind eingerichtet, die Treiber stimmen, der Objektspeicher hängt als Verzeichnis darin. Hier entsteht die Feinabstimmung — das Nachtrainieren eines fertigen Modells an eigenen Daten, im Englischen Fine-Tuning. Gezählt wird die Laufzeit, nicht der Besitz.

Jupyter und VS Code
Beide Oberflächen laufen auf derselben Umgebung und lassen sich im laufenden Betrieb wechseln. VS Code ist zusätzlich über die Fernverbindung des Desktop-Editors erreichbar.
Beschleuniger zuschaltbar
Die Umgebung startet ohne GPU und lässt sich beim nächsten Start auf eine beschleunigte Klasse heben. Das Arbeitsverzeichnis bleibt erhalten, der Preis wechselt mit der Klasse.
Abrechnung nach Laufzeit
Gezählt wird die Zeit, in der die Umgebung läuft — sekundengenau, nicht die Zeit, in der sie angelegt ist. Eine angehaltene Umgebung kostet nur ihren Datenträger.
Datenanbindung an den Objektspeicher
Buckets werden beim Start als Verzeichnis eingehängt. Zugriffsschlüssel liegen im Projekt, nicht im Notebook; sie erscheinen nicht im Zellenverlauf und nicht in Prüfpunkten.

Was eine Umgebung kostet

Der Stundensatz einer Arbeitsumgebung ist der Stundensatz ihrer Instanzklasse zuzüglich 15 % Plattformanteil. Der Anteil trägt Abbildpflege, den Betrieb beider Oberflächen, die Leerlauferkennung und die S3-Anbindung, also den Zugriff auf den Objektspeicher. Der Instanzpreis selbst bleibt derselbe wie im Katalog — die Plattform verteuert die Karte nicht, sie legt einen benannten Betrag daneben.

Stundensatz und Monatsdeckel der Arbeitsumgebungen nach Instanzklasse, aufgeteilt in Instanzpreis und Plattformanteil
KlasseAusstattungBeschleunigerInstanz / hPlattform / hUmgebung / hDeckel / Monat
NP3Datenaufbereitung, Auswertung, klassisches maschinelles Lernen ohne Beschleuniger4 vCPU · 8 GB RAMohne Beschleuniger0,0493 €0,0074 €0,0567 €41,39 €
ND3Dieselbe Arbeit mit konstanter Leistung — keine geteilte CPU-Zeit4 vCPU · 16 GB RAMohne Beschleuniger0,1063 €0,0159 €0,1222 €89,21 €
NG-L4Erste Versuche mit quantisierten Sprachmodellen, Einbettungen, Bildmodelle8 vCPU · 48 GB RAM1 × L40,7397 €0,1110 €0,8507 €621,01 €
NG-L40SLoRA-Anpassungen und Modelle bis rund 30 Milliarden Parameter16 vCPU · 96 GB RAM1 × L40S1,3808 €0,2071 €1,5879 €1.159,17 €
NG-H100Vollständiges Fine-Tuning mittlerer Modelle, HPC-Lasten mit FP6432 vCPU · 256 GB RAM1 × H100 SXM2,6575 €0,3986 €3,0561 €2.230,95 €

Alle Beträge netto, zzgl. 19 % USt., Standort Frankfurt. Der Monatsdeckel entspricht 730 Stunden: Eine durchlaufende Umgebung kostet nie mehr, unabhängig von der Zahl der Kalendertage.

Vier Beschleunigerkarten in einem offenen Knoten, die Lüfter drehen langsam hinter ihren Gittern.

Ein Lauf wird bei ENTRONYX CLOUD nach Laufzeit abgerechnet, nicht nach Ergebnis — auch ein abgebrochener kostet die Sekunden, die er lief. Er setzt dafür beim letzten vollständigen Prüfpunkt wieder auf und nicht am Anfang.

Trainingsläufe

Ein Lauf ist ein Auftrag, keine Sitzung

Sie melden sich nicht an einer Maschine an, sondern reichen eine Arbeit ein. Die Plattform sucht die Knoten, hängt die Daten ein, schreibt Prüfpunkte — gesicherte Zwischenstände, von denen ein Lauf wieder aufsetzen kann — und gibt die Karten wieder frei, sobald der letzte Schritt gelaufen ist.

5 Schritte

Ablauf eines Auftrags

  1. 01EinreichenEin Auftrag besteht aus Abbild, Befehl, Datenquelle und der gewünschten Klasse. Er wird über die Konsole, die API oder aus einer Pipeline eingereicht — eine Sitzung ist dafür nicht nötig.
  2. 02WarteschlangeIst die Klasse am gewählten Standort belegt, wartet der Auftrag statt zu scheitern. Die geschätzte Startzeit steht im Auftrag; Aufträge einer Projektwarteschlange laufen der Reihe nach.
  3. 03AusführenBeschleuniger, Datenträger und Netz werden zugeteilt, das Abbild gestartet, die Datenquelle eingehängt. Über mehrere Knoten hinweg setzt die Plattform die Rangfolge und die Adressen der Gegenstellen selbst.
  4. 04PrüfpunkteEin Prüfpunkt-Verzeichnis wird in den Objektspeicher geschrieben. Ein abgebrochener Auftrag setzt beim letzten vollständigen Prüfpunkt wieder auf, nicht bei Schritt null.
  5. 05Protokoll und EndeStandardausgabe, Metriken und Ereignisse bleiben 30 Tage abrufbar und lassen sich als Datei ziehen. Mit dem letzten Schritt werden die Knoten freigegeben und die Abrechnung endet.

Welche Modellgröße auf wie vielen Karten läuft

Die Gewichte eines Modells müssen in den Grafikspeicher passen. Bei 8 Bit — der Quantisierung, also der Verkürzung jeder Zahl auf ein Byte — belegt eine Milliarde Parameter rund ein Gigabyte; bei BF16 mit zwei Byte je Zahl ist es das Doppelte. Deshalb genügt für ein Modell mit acht Milliarden Parametern eine Karte mit 24 GB, während ein Modell mit siebzig Milliarden zwei Karten braucht. Die Zeilen unten sind die Belegung, mit der der Modellkatalog dieser Seite tatsächlich läuft.

Parameterzahl, Größe der Gewichte, Zahl der Karten je Replikat und verfügbarer Grafikspeicher je Modell des Katalogs
ModellParameterZahlenformatGewichteKarten je ReplikatGrafikspeicher
Ministral 8B Instruct8 Mrd.8 Bit8 GB1 × L424 GB
Mistral Small Instruct24 Mrd.8 Bit24 GB1 × L40S48 GB
Qwen2.5 Coder 32B32 Mrd.8 Bit32 GB1 × L40S48 GB
Mixtral 8×7B Instruct47 Mrd., 13 Mrd. aktiv8 Bit47 GB1 × RTX PRO 6000 Blackwell Max-Q96 GB
Llama 3.3 70B Instruct70 Mrd.8 Bit70 GB2 × H200 SXM282 GB
BGE-M3568 Mio.BF161,2 GB1 × L424 GB

Ein Replikat ist eine laufende Kopie des Modells. Der Grafikspeicher muss über die Gewichte hinaus den Zwischenspeicher der laufenden Anfragen fassen — deshalb ist die Spalte rechts durchweg größer als die Spalte Gewichte und nicht knapp bemessen.

Was das Verteilen kostet

Bezugsgröße ist ein Lauf über 72 Stunden auf einem Knoten der Klasse NG-H100 zu 2,6575 € je Stunde — dieselbe Rechnung wie auf der GPU-Seite, hier nur über mehrere Knoten verteilt. Mehr Knoten verkürzen die Wartezeit, aber sie senken den Preis nicht: Der Gradientenaustausch — der Abgleich der Lernschritte zwischen den Knoten — kostet Wirkungsgrad, und bezahlt werden GPU-Stunden.

Verstrichene Zeit, bezahlte GPU-Stunden und Kosten desselben Trainingslaufs auf einem bis acht Knoten
KnotenWirkungsgradVerstrichene ZeitGPU-StundenKosten des Laufs
1 × NG-H100Ein Knoten, kein Netzverkehr zwischen Karten100 %72,0 h72,0 h191,34 €
2 × NG-H100Gradientenaustausch über die RDMA-Fabric im vRack, dem privaten Netz zwischen den Knoten94 %38,3 h76,6 h203,55 €
4 × NG-H100Gradientenaustausch über die RDMA-Fabric im vRack, dem privaten Netz zwischen den Knoten88 %20,5 h81,8 h217,43 €
8 × NG-H100Gradientenaustausch über die RDMA-Fabric im vRack, dem privaten Netz zwischen den Knoten80 %11,3 h90,0 h239,18 €

Wirkungsgrad ist der Anteil der theoretischen Beschleunigung, der nach Abzug des Gradientenaustauschs übrig bleibt. Die Kosten ergeben sich als GPU-Stunden mal 2,6575 €. Alle Beträge netto, zzgl. 19 % USt.

Die Zeile mit acht Knoten liest sich als Handel: Der Lauf ist nach 11,3 statt 72 Stunden fertig, kostet aber 47,84 € mehr als auf einem Knoten. Ob sich das lohnt, entscheidet nicht der Preis, sondern die Frage, wie oft Sie an einem Tag ein Ergebnis sehen wollen.

Wie lange Ihr eigener Lauf dauert, hängt an Datenmenge und Verfahren; darauf gibt der Katalog keine Antwort. Er beantwortet den Preis: Bezahlt werden die belegten GPU-Stunden, sekundengenau gezählt. Ein Lauf, der nach der Hälfte abbricht, kostet die Hälfte — es gibt weder einen angefangenen Tag noch eine Mindestlaufzeit.

Vier gleiche Rechenknoten nebeneinander auf einer Stahlbank, zwischen je zwei Nachbarn eine kurze Verbindungsleitung im gleichen Bogen.
8 Knoten der Klasse NG-H100 verkürzen den Bezugslauf von 72 auf 11,3 Stunden. Bezahlt werden dafür 90,0 statt 72 GPU-Stunden — der Gradientenaustausch zwischen den Knoten kostet 20 % Wirkungsgrad.

Eigene Modelle betreiben

Vom Prüfpunkt zum HTTPS-Endpunkt

Sie übergeben Gewichte oder ein Abbild, die Plattform macht daraus eine Adresse mit Zugriffsschlüssel, Zertifikat und Skalierung. Abgerechnet wird die Zeit, in der ein Replikat — eine laufende Kopie des Modells — läuft, nicht die Zeit, in der der Endpunkt angelegt ist.

Skalierung auf null

Ohne Anfragen fährt der Endpunkt seine Replikate herunter und kostet nichts. Die erste Anfrage danach löst einen Kaltstart aus — das Laden der Gewichte in den Grafikspeicher, bevor die erste Antwort kommt. Alle weiteren Anfragen treffen auf ein laufendes Replikat. Wer diese Wartezeit nicht möchte, setzt die Untergrenze auf eins — dann ist die Skalierung nach oben elastisch und die nach unten begrenzt.

  • Mindestens null Replikate

    Die erste Anfrage nach einer Ruhephase wartet auf den Kaltstart

    Interne Werkzeuge, Stapelvorgänge, alles mit Nutzung zu Bürozeiten

  • Mindestens ein Replikat

    Keine Kaltstartzeit, ein Replikat läuft durchgehend

    Anwendungen mit Nutzern, die auf eine Antwort warten

  • Mindestens zwei Replikate

    Auch bei Ausfall eines Brandabschnitts antwortet der Endpunkt

    Dienste mit einer Verfügbarkeitszusage

Rechenbeispiel

Ein Endpunkt, der nur tagsüber antwortet

Ein Replikat auf NG-L4, aktiv an 8 Stunden je Tag über 30 Tage. Außerhalb dieser Zeit steht der Endpunkt auf null.

Stundensatz der Klasse
0,7397 €
Aktive Stunden im Monat
240 h
Kosten mit Skalierung auf null
177,53 €
Dieselbe Klasse durchgehend
540,00 €
Ersparnis gegenüber durchgehend
67 %

Beträge netto, Standort Frankfurt. Der Stundensatz ist derselbe wie im Instanzkatalog — die Plattform rechnet ihn nur sekundengenau ab und stellt die Zeit ohne Replikat nicht in Rechnung.

Kaltstart und gleichzeitige Anfragen

Ein Kaltstart besteht aus zwei Teilen: Die Gewichte werden mit 6 GB/s von der lokalen NVMe gelesen, danach braucht die Laufzeit 11 Sekunden für CUDA-Kontext, Graph-Aufbau und die erste Gesundheitsprüfung. Beide Werte stehen in der Katalogdatei, die Spalte unten ist damit nachrechenbar und keine Behauptung.

Kaltstartzeit und gleichzeitige Anfragen je Replikat für typische Modellgrößen
Modell im EndpunktGenauigkeitGewichteKlasseKaltstartGleichzeitige Anfragen
Sprachmodell, 8 Mrd. Parameter8 Bit8 GBNG-L412,3 s24
Sprachmodell, 24 Mrd. Parameter8 Bit24 GBNG-L40S15,0 s32
Bildmodell, DiffusionBF167 GBNG-L40S12,2 s12
Sprachmodell, 70 Mrd. Parameter8 Bit70 GBNG-H10022,7 s8
Einbettungsmodell, 568 Mio. ParameterBF161,2 GBNG-L411,2 s64

Gleichzeitige Anfragen gelten je Replikat bei 4.096 Token Kontext und 8-Bit-Zwischenspeicher; ein längerer Kontext senkt den Wert. Anfragen über dieser Grenze starten ein weiteres Replikat, statt zu scheitern.

Fertige Modelle

Abgerechnet wird, was durch die Leitung ging

Ein Aufruf gegen einen Modellnamen, kein Knoten und keine Bereitstellung. Der Katalog enthält ausschließlich Modelle mit offenen Gewichten, und sie laufen auf unseren eigenen Karten an Standorten in Deutschland und Finnland.

Die Spalte Kontext nennt das Kontextfenster: wie viele Token — Frage und bisherige Antwort zusammen — ein Modell gleichzeitig überblicken kann. Alles darüber hinaus fällt hinten heraus, deshalb ist die Zahl eine Grenze und kein Werbewert.

Modellkatalog mit Aufgabe, Kontextfenster, tragender Instanzklasse, gemessenem Durchsatz und Preis je Million Token
ModellAufgabeKontextKlasseDurchsatzEingabe / Mio.Ausgabe / Mio.
Ministral 8B Instruct8 Mrd. · Apache 2.0Dialog und Werkzeugaufrufe32.768 TokenNG-L4912 Token/s0,0704 €0,2816 €
Mistral Small Instruct24 Mrd. · Apache 2.0Dialog und Werkzeugaufrufe128.000 TokenNG-L40S1.152 Token/s0,1041 €0,4162 €
Qwen2.5 Coder 32B32 Mrd. · Apache 2.0Programmcode32.768 TokenNG-L40S648 Token/s0,1850 €0,7399 €
Mixtral 8×7B Instruct47 Mrd., 13 Mrd. aktiv · Apache 2.0Dialog und Werkzeugaufrufe32.768 TokenNG-RTX60004.560 Token/s0,0313 €0,1251 €
Llama 3.3 70B Instruct70 Mrd. · Llama 3.3 CommunityDialog und Werkzeugaufrufe128.000 TokenNG-H200×84.224 Token/s0,2158 €0,8631 €
BGE-M3568 Mio. · MITEinbettungen8.192 TokenNG-L4179.200 Token/s0,0014 €kein Ausgabepreis

Alle Beträge netto, zzgl. 19 % USt. Der Durchsatz ist der aggregierte Wert eines Replikats über alle gleichzeitigen Ströme, gemessen mit fortlaufender Stapelbildung. Einbettungsmodelle geben Vektoren zurück — Zahlenreihen, mit denen sich Texte vergleichen lassen — und haben deshalb keinen Ausgabepreis.

Wie der Tokenpreis entsteht

Wir haben keinen Tokenpreis erfunden, sondern den Stundensatz der Karte durch den Durchsatz geteilt. Ein Replikat kostet je Stunde einen Betrag aus dem Instanzkatalog und liefert in dieser Stunde eine messbare Zahl Token. Der Quotient ist der Selbstkostensatz je Token; geteilt durch die angesetzte Auslastung ergibt er den Listenpreis.

Eingabetoken sind billiger, weil sie im Prefill — dem Einlesen der Anfrage — über die Tensor-Kerne laufen und nicht an der Speicherbandbreite hängen wie die Dekodierung, das Erzeugen der Antwort Token für Token. Angesetzt ist 25 % des Ausgabepreises.

Warum die Preise zwischen den Modellen so weit auseinanderliegen, steht in der Spalte Durchsatz: Ein Modell mit gemischten Experten — im Englischen Mixture of Experts — aktiviert je Token nur einen Bruchteil seiner Gewichte und ist deshalb billiger als ein dichtes Modell derselben Größe. Nicht die Parameterzahl bestimmt den Preis, sondern die Zahl der Token je Kartenstunde.

Rechengrundlage

Stundensatz
aus dem Instanzkatalog, 730-Stunden-Monat
Durchsatz
aggregiert je Replikat, alle Ströme
Angesetzte Auslastung
80 %
Eingabe zu Ausgabe
25 %
Auslastung im Stapelbetrieb
95 %
Durchsatz im Stapelbetrieb
× 1,6

Die angesetzte Auslastung liegt unter hundert Prozent, weil ein Endpunkt Kapazität für Lastspitzen vorhält. Diese Reserve kostet uns Geld und steht deshalb im Preis, statt in Wartezeit an den Aufrufer weitergereicht zu werden.

Stapelverarbeitung

Wer keine Antwortzeit zusichern muss, reicht seine Anfragen als Datei ein und holt das Ergebnis ab, sobald es fertig ist — üblicherweise innerhalb von 24 Stunden. Ohne Latenzzusage lässt sich dichter packen: Die Auslastung steigt von 80 % auf 95 %, und größere Stapel heben den Durchsatz je Karte um den Faktor 1,6. Beides zusammen ergibt den Abschlag von 47 % — kein ausgehandelter Rabatt, sondern der Betrag, den wir uns tatsächlich sparen.

Preis je Million Token im synchronen Betrieb und in der Stapelverarbeitung
ModellEingabe synchronAusgabe synchronEingabe im StapelAusgabe im Stapel
Ministral 8B Instruct0,0704 €0,2816 €0,0371 €0,1482 €
Mistral Small Instruct0,1041 €0,4162 €0,0548 €0,2190 €
Qwen2.5 Coder 32B0,1850 €0,7399 €0,0974 €0,3894 €
Mixtral 8×7B Instruct0,0313 €0,1251 €0,0165 €0,0658 €
Llama 3.3 70B Instruct0,2158 €0,8631 €0,1136 €0,4542 €
BGE-M30,0014 €kein Ausgabepreis0,0007 €kein Ausgabepreis

Beträge netto. Ein Stapelauftrag wird angenommen, sobald er eingereicht ist; die Verarbeitung beginnt, wenn Kapazität frei wird. Ergebnisse liegen als Datei im Objektspeicher des Projekts.

Reihen gefräster Kühlrippen in strenger Flucht, senkrecht von oben aufgenommen, blanke Kupfer-Wärmerohre quer darüber, ein schmaler warmer Lichtstreif am rechten Rand.

Ein abgebrochener Lauf setzt beim letzten vollständigen Prüfpunkt wieder auf, nicht bei Schritt null: Verloren sind die Stunden seit diesem Prüfpunkt, nicht die 72 des ganzen Laufs. Die Prüfpunkte liegen im Objektspeicher desselben Standorts — bei ENTRONYX CLOUD verlässt weder ein Prüfpunkt noch eine Anfrage die EU.

Bezugslauf 72 h · 11,3 h auf 8 Knoten

Souveränität

Wo die Inferenz läuft und was mit Ihren Eingaben geschieht

Bei einem KI-Dienst ist der Betriebsort keine Fußnote. Wer einen Text an ein Modell schickt, gibt ihn aus der Hand. Die kurze Antwort: ENTRONYX CLOUD trainiert nicht auf Kundendaten, und keine Eingabe verlässt die EU. Es gibt keinen Weg in ein Drittland, weil kein Unterauftragsverarbeiter an der Inferenz beteiligt ist. Die lange Antwort steht darunter in Sätzen und nicht in einer Liste von Siegeln.

Fragen zur Datensouveränität der KI-Plattform und die zugehörigen Antworten
FrageAntwort
Wo läuft die Inferenz?Ausschließlich an den Standorten in Deutschland und Finnland, an denen die Plattform läuft. Ein Aufruf ohne Standortangabe geht an den nächstgelegenen davon, nie darüber hinaus. Ein Abfluss in ein Drittland — jedes Land außerhalb der EU und des EWR — ist damit ausgeschlossen, und eine Auslagerung an einen Modellanbieter findet nicht statt.
Was geschieht mit den Eingaben?Sie werden für die Dauer der Anfrage im Arbeitsspeicher gehalten und danach verworfen. Kein Schreiben auf Datenträger, keine Ablage in einem Zwischenspeicher, kein Training auf Ihren Daten — weder für unsere Modelle noch für die Dritter. Diese Zusage steht so auch im Auftragsverarbeitungsvertrag.
Was wird protokolliert?Zeitpunkt, Modellname, Tokenzahl, Antwortzeit und Statuscode — die Angaben, aus denen die Rechnung entsteht. Nicht der Inhalt der Anfrage und nicht der Inhalt der Antwort.
Gibt es eine Weitergabe an Dritte?Nein. Es gibt keinen Unterauftragsverarbeiter für die Inferenz. Die Modelle liegen als offene Gewichte auf unseren eigenen Datenträgern und werden auf unserer eigenen Hardware ausgeführt.
Wer betreibt die Plattform rechtlich?Eine deutsche Gesellschaft mit Sitz in Deutschland, ohne Muttergesellschaft außerhalb der EU. Herausgabeverlangen nach ausländischem Recht laufen damit ins Leere; maßgeblich ist das Rechtshilfeverfahren.
Was steht im Auftragsverarbeitungsvertrag?Der Vertrag nach Artikel 28 DSGVO benennt die Standorte einzeln, schließt eine Verarbeitung außerhalb der EU aus und listet die technischen und organisatorischen Maßnahmen. Er ist vor Vertragsschluss einsehbar.
Sind die Modelle prüfbar?Die Gewichte sind offen und ihre Lizenz ist im Katalog vermerkt. Modellstand und Prüfsumme jedes Endpunkts stehen in der Konsole; ein Modellwechsel bekommt einen neuen Namen und ersetzt nie stillschweigend den alten.

Diese Angaben sind Bestandteil des Auftragsverarbeitungsvertrags. Weicht der Vertragstext von dieser Tabelle ab, gilt der Vertrag — melden Sie uns die Abweichung, sie ist dann ein Fehler auf dieser Seite.

Standorte der Inferenz

4 Standorte in Deutschland und Finnland. Der vollständige Modellkatalog wird an 3 davon bedient; an den übrigen laufen die Modelle, deren Instanzklasse dort steht. Ein Aufruf ohne Standortangabe bleibt in jedem Fall innerhalb dieser Liste. PUE ist die Energiekennzahl eines Rechenzentrums — der gesamte Strombezug geteilt durch den Strom der Rechentechnik; 1,0 wäre verlustfrei.

  • Frankfurt am Mainfra1

    Standort Rhein-Main I · Deutschland

    PUE 1,14 · 3 ms

    • ISO 27001
    • ISO 50001
    • BSI C5:2020
    • EN 50600 VK4
    • TÜV Rheinland

    Vollständiger Modellkatalog

  • Frankfurt am Mainfra2

    Standort Rhein-Main II · Deutschland

    PUE 1,09 · 3 ms

    • ISO 27001
    • ISO 50001
    • BSI C5:2020
    • EN 50600 VK4

    Vollständiger Modellkatalog

  • Münchenmuc1

    Standort Isar · Deutschland

    PUE 1,11 · 5 ms

    • ISO 27001
    • ISO 50001
    • BSI C5:2020
    • EN 50600 VK4
    • KRITIS-geeignet
  • Helsinkihel1

    Standort Uusimaa · Finnland

    PUE 1,08 · 21 ms

    • ISO 27001
    • ISO 50001
    • BSI C5:2020
    • EN 50600 VK4

    Vollständiger Modellkatalog

Was wir nicht anbieten

Kein Weiterreichen an fremde Modell-APIs
Wir betreiben kein Vorschaltsystem, das Anfragen an einen amerikanischen Anbieter weitergibt und als eigenes Angebot ausgibt. Was im Katalog steht, läuft auf unseren Karten.
Keine geschlossenen Gewichte
Ein Modell, dessen Gewichte wir nicht ausliefern dürfen, können wir nicht auf eigener Hardware betreiben. Deshalb enthält der Katalog ausschließlich Modelle mit offener Lizenz.
Keine stillen Modellwechsel
Ein Modellname bleibt an einen Gewichtsstand gebunden. Neue Stände erscheinen als eigener Name; alte laufen mit angekündigter Frist aus.

Nächster Schritt

Dienst zusammenstellen oder die Karte direkt mieten

Der Konfigurator führt durch Arbeitsumgebung, Trainingsauftrag und Endpunkt und zeigt dabei denselben Stundensatz, der in den Tabellen oben steht. Wer die Hardware ohne Plattform darüber braucht, geht direkt in den GPU-Katalog; die Gesamtübersicht aller Positionen steht in der Preisliste.

Beschleuniger ab
0,7397 €
Arbeitsumgebung ab
0,0567 €
Ausgabe ab
0,1251 €
Inferenzstandorte
4