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Private Cloud · Datastores

Speicher, der die
Zusage mitliefert

Vier Klassen geteilter Datastores für Ihre verwaltete Virtualisierung. Ein Datastore ist der Speicherbereich, den alle Hosts eines Clusters gemeinsam nutzen; angebunden wird er über NFS 4.1, iSCSI oder NVMe over TCP. Jede Klasse nennt ihre IOPS-Obergrenze (Ein- und Ausgabeoperationen je Sekunde), ihre Latenzzusage und die Bedingung, unter der beides gilt. Abgerechnet wird je Gigabyte und Monat, oberhalb einer Mindestabnahme je Klasse.

Diese Seite beschreibt den geteilten Speicher der Private Cloud. Lokale NVMe im Host sind Teil der Hostklasse und werden nicht gesondert berechnet.

Referenzwerte
Höchster Satz
0,1090 € je GB
Niedrigster Satz
0,0068 € je GB
Niedrigster Mindestbetrag
73,73 € je Monat
Kleinste Abnahme
1 TB
Größter Datastore
512 TB
Latenz p99, beste Klasse
0,4 ms
Alle Sätze netto und je GB und Monat. Unterhalb der Mindestabnahme wird die Mindestmenge berechnet, nicht die belegte.
Datastore-Klassen
4
NVMe, Kapazität, Archiv
IOPS je Datastore
120.000
4 K zufällig, 70/30
Latenz p99
0,4 ms
ab vier Warteschlangen
Protokolle
3
NFS 4.1, iSCSI, NVMe/TCP

Eckdaten

Vier Zahlen, bevor Sie weiterlesen

Dieselben vier Fragen beantworten die Seiten zu verwaltetem vSphere und zur Hyperkonvergenz an derselben Stelle. Die zweite ist die, die in Angeboten am häufigsten unterschätzt wird.

Clustergröße
2 – 32 Hosts
Ein Datastore hängt am Cluster, nicht am einzelnen Host. Unter verwaltetem vSphere sind das 2 bis 32 Hosts, im hyperkonvergenten Verbund 3 bis 24 Knoten.
Nutzbar nach Spiegelung
100 %
Bestellt wird nutzbare Kapazität, nicht Rohkapazität. Dreifach repliziert über zwei Brandabschnitte des Standorts — das steckt im Satz von 0,0720 € je GB und wird nicht abgezogen. Im hyperkonvergenten Verbund ist es umgekehrt.
Lizenz je Kern und Monat
9,90 € / 13,90 €
Die Sätze der beiden Stacks, an denen ein Datastore hängt. Der Speicher selbst trägt keine Lizenz — er wird je Gigabyte und Monat berechnet, ab 0,0068 €.
Wer patcht
ENTRONYX CLOUD
Hypervisor, BIOS und Firmware, Fabric-Switches, Speicher-Controller — im GB-Satz enthalten. Dateisystem im Gast und Anwendungsdaten bleiben bei Ihnen.

Klassen

Vier Datastores, ein Speichernetz

Alle vier Klassen hängen am selben Speichernetz (der Fabric) und werden im selben vCenter beziehungsweise Cloud Director geführt. Unterschiedlich sind Medium, Protokoll und die Zusage, die wir darauf geben — nicht der Betriebsweg.

Datastore NVMe Performance

SAP-abgenommen

NVMe over TCP für Datenbanken, die an der Schreiblatenz hängen.

  • NVMe/TCP
  • NFS 4.1
IOPS je Datastore
bis 120.000
Latenz p99
0,4 ms
Durchsatz
6.000 MB/s
Mindestabnahme
2 TB

Redundanz: Dreifach repliziert über zwei Brandabschnitte des Standorts

GrenzeDie IOPS-Zusage gilt je Datastore, nicht je VM. Ein einzelner Gast erreicht sie erst mit mindestens vier parallelen Warteschlangen; mit einer Warteschlange bleiben rund 28.000 IOPS übrig.

0,1090 € je GB und Monat

ab 223,23 € im Monat

Datastore NVMe Standard

Der Regelfall: NVMe-Backend über NFS oder iSCSI, für gemischte Gastlasten.

  • NFS 4.1
  • iSCSI
IOPS je Datastore
bis 45.000
Latenz p99
0,9 ms
Durchsatz
2.400 MB/s
Mindestabnahme
1 TB

Redundanz: Dreifach repliziert über zwei Brandabschnitte des Standorts

GrenzeAb 24 gleichzeitig aktiven VMs auf einem Datastore fällt die zugesicherte Latenz von 0,9 ms auf 1,4 ms. Größere Umgebungen werden deshalb auf mehrere Datastores geschnitten.

0,0720 € je GB und Monat

ab 73,73 € im Monat

Datastore Kapazität

NVMe-Cache vor HDD-Kapazität — für Dateidienste und ruhige Volumes.

  • iSCSI
  • NFS 4.1
IOPS je Datastore
bis 9.000
Latenz p99
4,0 ms
Durchsatz
1.100 MB/s
Mindestabnahme
8 TB

Redundanz: Erasure Coding 8+2 im Standort, Cache dreifach gespiegelt

GrenzeDer NVMe-Cache umfasst 8 % der Datastore-Größe. Arbeitsmengen darüber laufen auf die HDD-Ebene durch; die Latenzzusage von 4 ms gilt dann nicht mehr.

0,0290 € je GB und Monat

ab 237,57 € im Monat

Datastore Archiv

Kalte Kapazität für abgeschaltete Gäste, Vorlagen und Exporte.

  • NFS 4.1
IOPS je Datastore
bis 900
Latenz p99
25,0 ms
Durchsatz
350 MB/s
Mindestabnahme
20 TB

Redundanz: Erasure Coding 8+2, zweite Kopie in einer weiteren EU-Region

GrenzeNicht als Betriebsdatastore zugelassen. Laufende VMs dürfen hier nicht liegen — die Klasse nimmt ausgeschaltete Gäste, Vorlagen und OVA-Exporte auf.

0,0068 € je GB und Monat

ab 139,26 € im Monat

Die Zusagen gelten je Datastore, nicht je virtueller Maschine und nicht je Host. Wer eine einzelne Datenbank an die Obergrenze fahren will, bekommt einen eigenen Datastore — sonst teilt sie die Warteschlange mit allem anderen, was auf derselben LUN (dem logischen Laufwerk hinter dem Datastore) liegt.

Anbindung

Drei Protokolle, eine Fabric

Die Fabric ist das Speichernetz, das alle Hosts mit den Datastores verbindet. Welches Protokoll eine Klasse darüber spricht, ist keine Geschmacksfrage: Es folgt aus dem Medium dahinter und aus der Latenz, die wir darauf zusichern können.

NVMe over TCP

Der Befehlssatz des Laufwerks läuft unverändert über das Speichernetz — ohne Übersetzung nach SCSI und ohne die eine Warteschlange, die iSCSI je Ziel kennt. Jede virtuelle Maschine bekommt mehrere Warteschlangen auf denselben Namensraum.

Genau daran hängt die zugesicherte Latenz der Performance-Klasse. Mit einer einzigen Warteschlange bleibt der Gewinn gegenüber iSCSI klein; die Zusage gilt ab vier parallelen Warteschlangen.

1 von 4 Klassen · NVMe Performance

iSCSI

Block über TCP, ein Ziel je Datastore. Der Hypervisor legt sein Clusterdateisystem darauf an und verwaltet die Sperren selbst — das ist der Weg, den ältere Gastbetriebssysteme und Cluster-Software ohne Anpassung mitgehen.

Angebunden wird über zwei Pfade auf getrennten Fabric-Switches. Fällt ein Pfad aus, übernimmt der zweite ohne Neuanmeldung des Ziels; ein Pfadwechsel ist im Gast nicht sichtbar.

2 von 4 Klassen · NVMe Standard, Kapazität

NFS 4.1

Datei statt Block: Der Datastore ist ein Export, jede virtuelle Platte eine Datei darin. Dünn bereitgestellt ohne Zutun, und ein einzelner Gast lässt sich ohne Umweg über das Clusterdateisystem sichern oder kopieren.

Session Trunking verteilt eine Verbindung über mehrere Leitungen. Sperren laufen über den Server statt über den Host — deshalb ist NFS 4.1 das Protokoll, das alle vier Klassen sprechen.

4 von 4 Klassen · NVMe Performance, NVMe Standard, Kapazität, Archiv

Auf Schienen ausgezogenes Speicherchassis mit geöffnetem Deckel, darin Reihen von Laufwerken im Rastermuster.

Speicherchassis auf Schienen ausgezogen, Deckel geöffnet: Reihen von Laufwerken im Rastermuster.

Speicherchassis

Leistung

Zugesichert wird die Obergrenze, nicht der Bestwert

Die Werte in der Tabelle sind Obergrenzen je Datastore, gemessen mit 4-KB-Zufallszugriff im Verhältnis 70 zu 30 aus Lesen und Schreiben. Wer anders misst, bekommt andere Zahlen — deshalb steht das Messprofil dabei.

Leistungsprofil der vier Datastore-Klassen. IOPS und Durchsatz gelten je Datastore und nicht je virtueller Maschine. Die Latenz ist der 99. Perzentilwert (p99) über ein Messfenster von 24 Stunden — 99 von 100 gemessenen Zugriffen liegen darunter.

Leistungsprofil der vier Datastore-Klassen
KlasseProtokolleIOPS, 4 K zufälligDurchsatzLatenz p99Redundanz
Datastore NVMe PerformanceNVMe/TCP, NFS 4.1bis 120.0006.000 MB/s0,4 msDreifach repliziert über zwei Brandabschnitte des Standorts
Datastore NVMe StandardNFS 4.1, iSCSIbis 45.0002.400 MB/s0,9 msDreifach repliziert über zwei Brandabschnitte des Standorts
Datastore KapazitätiSCSI, NFS 4.1bis 9.0001.100 MB/s4,0 msErasure Coding 8+2 im Standort, Cache dreifach gespiegelt
Datastore ArchivNFS 4.1bis 900350 MB/s25,0 msErasure Coding 8+2, zweite Kopie in einer weiteren EU-Region

Warum eine einzelne Maschine die Obergrenze selten erreicht

Eine Zahl wie 120.000 IOPS entsteht aus vielen gleichzeitig offenen Anfragen, nicht aus einer schnellen. Ein Gast mit einer einzigen Warteschlange wartet nach jeder Anfrage auf die Quittung; die Umlaufzeit über das Speichernetz begrenzt ihn dann, nicht das Medium.

Die IOPS-Zusage gilt je Datastore, nicht je VM. Ein einzelner Gast erreicht sie erst mit mindestens vier parallelen Warteschlangen; mit einer Warteschlange bleiben rund 28.000 IOPS übrig.

Derselbe Zusammenhang gilt in die andere Richtung, wenn viele Gäste auf demselben Datastore liegen. Ab 24 gleichzeitig aktiven VMs auf einem Datastore fällt die zugesicherte Latenz von 0,9 ms auf 1,4 ms. Größere Umgebungen werden deshalb auf mehrere Datastores geschnitten.

Messprofil

Blockgröße
4 KB
Zugriffsmuster
zufällig, 70 % Lesen / 30 % Schreiben
Warteschlangen je Gast
mindestens 4 für die IOPS-Zusage
Messfenster Latenz
24 Stunden, 99. Perzentil
Bezugsgröße
je Datastore, nicht je VM
Spanne über alle Klassen
0,4 bis 25,0 ms

Überschreitet eine Umgebung die Werte dauerhaft, schneiden wir sie auf mehrere Datastores. Das ist im Betrieb der übliche Weg — eine Klasse höher zu buchen hilft nicht, wenn die Warteschlange und nicht das Medium der Engpass ist.

Preise

Jede Klasse hat eine Mindestabnahme. Wer weniger anfragt, zahlt trotzdem sie — und zwar von der ersten Rechnung an. Die Sätze reichen von 0,1090 € bis 0,0068 € je GB und Monat, die Mindestbeträge von 73,73 € (NVMe Standard) bis 237,57 € (Kapazität). Die Reihenfolge der beiden Spannen ist nicht dieselbe.

Sätze, Mindestabnahme und Obergrenze der vier Datastore-Klassen. Alle Beträge netto, Abrechnung je angefangenem Monat. Der Mindestbetrag ist der Satz multipliziert mit der Mindestabnahme — er fällt auch dann an, wenn Sie weniger belegen.

Sätze, Mindestabnahme und Obergrenze der vier Datastore-Klassen
KlasseSatz je GB und MonatSnapshots je GB und MonatMindestabnahmeMindestbetrag je MonatObergrenze
Datastore NVMe Performance0,1090 €0,0210 €+ 19 %2 TB223,23 €256 TB
Datastore NVMe Standard0,0720 €0,0140 €+ 19 %1 TB73,73 €256 TB
Datastore Kapazität0,0290 €0,0060 €+ 21 %8 TB237,57 €512 TB
Datastore Archiv0,0068 €0,0009 €+ 13 %20 TB139,26 €2048 TB

Alle Beträge netto. Der niedrigste Mindestbetrag entspricht 87,74 € inkl. 19 % USt.

Beispielrechnung über 4 TB

Dieselbe angefragte Menge in allen vier Klassen. In 2 von 4 Fällen wird mehr berechnet, als angefragt wurde — die Mindestabnahme greift, bevor der Satz überhaupt zum Tragen kommt. Die Spalte „berechnet“ nennt die Menge, die tatsächlich in die Rechnung geht.

Beispielrechnung über 4.096 GB in allen vier Klassen
KlasseangefragtberechnetSpeicher je Monatmit Snapshots
NVMe Performance4.096 GB4.096 GB446,46 €532,48 €
NVMe Standard4.096 GB4.096 GB294,91 €352,26 €
Kapazität4.096 GB8.192 GB237,57 €286,72 €
Archiv4.096 GB20.480 GB139,26 €157,70 €

Umschlagpunkte

Ab welcher angefragten Menge die Klasse mit dem niedrigeren Satz trotz höherer Mindestabnahme weniger kostet.

Kapazität gegen NVMe Performance
ab 2.180 GB
Kapazität gegen NVMe Standard
ab 3.300 GB
Archiv gegen NVMe Standard
ab 1.935 GB

Unterhalb dieser Punkte ist die scheinbar teurere Klasse die billigere. Der Satz von 0,0290 € je GB nützt nichts, solange 8 TB berechnet werden.

Snapshots kosten je Klasse gesondert und liegen zwischen 13 % und 21 % des Speichersatzes. Sie sind abschaltbar, aber nicht nachträglich rückwirkend: Was nicht aufgezeichnet wurde, lässt sich nicht wiederherstellen.

Snapshots und Sicherung

Zwei verschiedene Dinge, zwei verschiedene Fenster

Der Snapshot liegt auf demselben Datastore und dient dem Zurückrollen nach einer Änderung. Die Sicherung verlässt ihn und dient dem Wiederanlauf. Aufbewahrt wird zwischen 14 und 90 Tagen — je Klasse verschieden, weil die Klassen verschiedene Aufgaben haben.

Snapshot-Aufbewahrung, Sicherungsfenster und Snapshot-Satz je Klasse. Der Satz wird auf dieselbe berechnete Menge angewendet wie der Speichersatz — auch auf die Mindestabnahme.

Snapshot-Aufbewahrung, Sicherungsfenster und Snapshot-Satz je Klasse
KlasseSnapshot-AufbewahrungSnapshot je GB und MonatSicherungsfenster
Datastore NVMe Performance14 Tage0,0210 €Täglich 22:00–04:00 MEZ, anwendungskonsistent über VSS bzw. fsfreeze
Datastore NVMe Standard14 Tage0,0140 €Täglich 22:00–05:00 MEZ, anwendungskonsistent
Datastore Kapazität30 Tage0,0060 €Täglich 21:00–06:00 MEZ, absturzkonsistent
Datastore Archiv90 Tage0,0009 €Wöchentlich Sa 20:00–08:00 MEZ

Was im Sicherungsfenster passiert

  1. AuslösenDer Lauf startet im vereinbarten FensterDie Fenster liegen in den Nachtstunden und sind je Klasse verschieden. Für Datastore NVMe Performance gilt: Täglich 22:00–04:00 MEZ, anwendungskonsistent über VSS bzw. fsfreeze. Verschoben wird nicht — außerhalb des Fensters ist die Bandbreite der Fabric dem Gastverkehr zugesagt.
  2. StillstellenAnwendungskonsistenz über VSS oder fsfreezeVor dem Kopieren wird der Gast kurz stillgestellt: unter Windows über den Volume Shadow Copy Service, unter Linux über fsfreeze auf den eingebundenen Dateisystemen. Ohne diesen Schritt ist die Kopie absturzkonsistent — sie startet, aber eine Datenbank darin muss ihr Protokoll zurückrollen.
  3. KopierenNur die geänderten Blöcke verlassen den DatastoreDer erste Lauf überträgt die belegte Kapazität, jeder weitere die Differenz zum Vorlauf. Deshalb bestimmt die Änderungsrate die Dauer des Fensters, nicht die Gesamtgröße des Datastores.
  4. VerfallenAlte Stände werden nach Ablauf entferntDie Aufbewahrung ist je Klasse festgelegt und reicht von 14 bis 90 Tagen. Eine längere Aufbewahrung ist keine Einstellung am Snapshot, sondern eine Sicherung in eine zweite Region.

Weiter außerhalb des Standorts

Sicherungen in eine zweite Region, Replikation mit zugesichertem RPO (Recovery Point Objective: der Zeitraum, der im Ernstfall höchstens verloren geht) und der geprobte Wiederanlauf sind eine eigene Stufe. Sie hängt an derselben berechneten Kapazität wie der Datastore.

Notfallwiederherstellung: RPO und RTO je Stufe

Stacks und Standorte

Nicht jede Klasse hängt an jedem Stack

Welche Datastore-Klasse Sie buchen können, folgt aus dem Virtualisierungs-Stack darüber — der Software-Schicht aus Hypervisor und Verwaltung — und aus dem Standort. Beides steht fest, bevor der erste Gast startet. Nachträglich umzuhängen bedeutet eine Migration.

Verfügbarkeit der Datastore-Klassen je Virtualisierungs-Stack. Ein Häkchen bedeutet: die Klasse ist unter diesem Stack buchbar. Die Spalten nennen Stacks, keine Zertifizierungen — unter dem SAP-Stack lassen sich alle vier Klassen einbinden, abgenommen ist davon nur Datastore NVMe Performance.

Verfügbarkeit der Datastore-Klassen je Virtualisierungs-Stack
KlasseKVM PlatformManaged vSphereHCISAP Certified
Datastore NVMe Performance
Datastore NVMe Standard
Datastore Kapazität
Datastore Archiv

Standorte je Klasse

Eine Klasse ist dort buchbar, wo die passende Speicher-Fabric steht. Das Archiv steht an den wenigsten Standorten, weil es seine zweite Kopie in eine weitere EU-Region schreibt und dafür ein Gegenstück braucht.

Datastore NVMe Performance3 Standorte
  • Frankfurt am Main fra1
  • Frankfurt am Main fra2
  • München muc1
Datastore NVMe Standard4 Standorte
  • Frankfurt am Main fra1
  • Frankfurt am Main fra2
  • Berlin ber1
  • München muc1
Datastore Kapazität3 Standorte
  • Frankfurt am Main fra1
  • Frankfurt am Main fra2
  • Berlin ber1
Datastore Archiv1 Standorte
  • Frankfurt am Main fra1

Doppelt genannte Städte sind zwei getrennte Rechenzentren mit eigenen Brandabschnitten und eigener Stromzuführung — die Voraussetzung dafür, dass eine dreifache Replikation innerhalb eines Standorts überhaupt eine Aussage ist. Standorte und Brandabschnitte

Betrieb und Wartung

Wer patcht was

Der Plattformbetrieb steckt im Satz je Gigabyte und ist nicht abwählbar. Er endet an einer scharfen Kante: unterhalb des Gastsystems arbeiten wir, oberhalb arbeiten Sie.

ENTRONYX CLOUD patcht

  • Hypervisor
  • BIOS und Firmware
  • Fabric-Switches
  • Speicher-Controller

Firmware-Wartung setzt eine Host-Evakuierung voraus. Ohne zweiten Host im Cluster bedeutet das eine Ausfallzeit von bis zu 45 Minuten je Wartungsfenster.

Sie patchen

  • Gast-Betriebssystem
  • Middleware
  • Anwendung
  • Anwendungsdaten

Das Dateisystem im Gast, die Anwendung darüber und die Daten darin bleiben in Ihrer Hand. Wer auch das abgeben will, bucht eine höhere Betriebsstufe.

Ein Laufwerksträger halb aus seinem Schacht gezogen, getragen von zwei Führungsschienen. Im geöffneten Schacht sind der Rückwandanschluss und zwei Führungsstifte zu sehen; an der Trägerfront leuchtet eine kupferfarbene Anzeige.
Gebürstete Stahlblende einer Einschubeinheit, zwei versenkte Schrauben, an der linken Kante eine schmale kupferfarbene Lichtlinie.

Ein Wartungsfenster für die Gäste entsteht erst dort, wo der Cluster selbst angefasst wird — nicht am Speicher. Die kleinste Abnahme der schnellsten Klasse liegt bei 2 TB; darunter wird die Mindestmenge berechnet, nicht die belegte.

Nächster Schritt

Klasse wählen, Menge festlegen, Rechnung sehen

Der Konfigurator führt von der Hostklasse über den Stack zum Datastore. Er zeigt die Monatsrechnung, bevor Sie bestellen — einschließlich der Mindestabnahme, die unterhalb Ihrer angefragten Menge greift. Alle Beträge netto, ohne Einrichtungsgebühr.

Klassen
4
Satz ab
0,0068 € / GB
ab
73,73 € / Monat
IOPS bis
120.000