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Ein Datastore ist der Speicherbereich, den alle Hosts eines Clusters gemeinsam nutzen — angebunden über NFS 4.1, iSCSI oder NVMe over TCP. Vier Klassen, jede mit IOPS-Obergrenze, Latenzzusage und der Bedingung, unter der beides gilt. Der Rechner unten zeigt je Klasse und Menge den Monatsbetrag, einschließlich der Mindestabnahme.

Diese Seite beschreibt den geteilten Speicher der Private Cloud. Lokale NVMe im Host sind Teil der Hostklasse und werden nicht gesondert berechnet.

Datastore-Klassen
4
NVMe, Kapazität, Archiv
IOPS je Datastore
bis 120.000
4 K zufällig, 70/30
Latenz p99
0,4 ms
ab vier Warteschlangen
Satz ab
0,0068 €0,0079 $
je GB und Monat, netto

Ihr Datastore in drei Entscheidungen

Klasse, Menge, Snapshots — nach jeder Entscheidung steht der Monatsbetrag neu daneben, gerechnet mit demselben Code wie im Konfigurator. Die Mindestabnahme sehen Sie als Unterschied zwischen angefragter und berechneter Menge, nicht als Fußnote.

Immer enthalten

  • PlattformbetriebHypervisor, BIOS und Firmware, Fabric-Switches, Speicher-Controller
  • Redundanz im Satzbestellt wird nutzbare Kapazität, nicht Rohkapazität
  • Eigene Speicher-FabricSpeicher- und Gastverkehr auf getrennten Leitungen
  • Sicherungsfensterje Klasse fest, in den Nachtstunden
  • keine Einrichtungsgebührfür den Datastore

Klasse

Klasse

Angefragte Menge

294,91 €342,10 $netto / Monat

512 GB2048 TB

angefragt 4 TBberechnet 4 TBSatz 0,0720 €0,0835 $ je GB

Snapshots

Dieselbe Menge in allen vier Klassen

Unterhalb der Mindestabnahme ist die scheinbar teurere Klasse die günstigere.

Die Umschlagpunkte stehen unter Preise
Netto im Monat294,91 €342,10 $Zusammenfassung

Vier Klassen, ein Speichernetz

Alle vier Klassen hängen am selben Speichernetz (der Fabric) und werden im selben vCenter beziehungsweise Cloud Director geführt. Unterschiedlich sind Medium, Protokoll und die Zusage, die wir darauf geben — nicht der Betriebsweg.

Für laufende Gäste

Betriebsdatastores für Datenbanken, Anwendungsserver und alles, was an der Schreiblatenz hängt. Beide Klassen liegen auf NVMe; sie unterscheiden sich im Protokoll, in der Latenzzusage und in der Bedingung, unter der sie gilt.

Reihe von Laufwerksträgern an der Front eines Speichergehäuses; ein Träger ist halb herausgezogen, das Laufwerk darin sichtbar, an jedem Träger ein grünes Statuslicht.

Datastore NVMe Performance

SAP-abgenommen

NVMe over TCP für Datenbanken, die an der Schreiblatenz hängen.

  • NVMe/TCP
  • NFS 4.1
IOPS je Datastore
bis 120.000
Latenz p99
0,4 ms
Durchsatz
6.000 MB/s
Mindestabnahme
2 TB

Redundanz: Dreifach repliziert über zwei Brandabschnitte des Standorts

GrenzeDie IOPS-Zusage gilt je Datastore, nicht je VM. Ein einzelner Gast erreicht sie erst mit mindestens vier parallelen Warteschlangen; mit einer Warteschlange bleiben rund 28.000 IOPS übrig.

0,1090 €0,1264 $ je GB und Monat

ab 223,23 €258,95 $ im Monat

Im Rechner ansehen — Datastore NVMe Performance

Datastore NVMe Standard

Der Regelfall: NVMe-Backend über NFS oder iSCSI, für gemischte Gastlasten.

  • NFS 4.1
  • iSCSI
IOPS je Datastore
bis 45.000
Latenz p99
0,9 ms
Durchsatz
2.400 MB/s
Mindestabnahme
1 TB

Redundanz: Dreifach repliziert über zwei Brandabschnitte des Standorts

GrenzeAb 24 gleichzeitig aktiven VMs auf einem Datastore fällt die zugesicherte Latenz von 0,9 ms auf 1,4 ms. Größere Umgebungen werden deshalb auf mehrere Datastores geschnitten.

0,0720 €0,0835 $ je GB und Monat

ab 73,73 €85,53 $ im Monat

Im Rechner ansehen — Datastore NVMe Standard

Für Kapazität und Ablage

Viel Platz zum kleinen Satz — für Dateidienste, ruhige Volumes, Vorlagen und Exporte. Beide Klassen haben niedrigere Sätze, aber höhere Mindestabnahmen als die NVMe-Klassen: Wer wenig braucht, zahlt hier mehr, als der Satz verspricht.

Von oben in die geöffnete Schublade eines Platten-Shelfs: Reihen aufrecht stehender Festplatten, jeder Schacht belegt; darunter ein geschlossenes baugleiches Shelf.

Datastore Kapazität

NVMe-Cache vor HDD-Kapazität — für Dateidienste und ruhige Volumes.

  • iSCSI
  • NFS 4.1
IOPS je Datastore
bis 9.000
Latenz p99
4,0 ms
Durchsatz
1.100 MB/s
Mindestabnahme
8 TB

Redundanz: Erasure Coding 8+2 im Standort, Cache dreifach gespiegelt

GrenzeDer NVMe-Cache umfasst 8 % der Datastore-Größe. Arbeitsmengen darüber laufen auf die HDD-Ebene durch; die Latenzzusage von 4 ms gilt dann nicht mehr.

0,0290 €0,0336 $ je GB und Monat

ab 237,57 €275,58 $ im Monat

Im Rechner ansehen — Datastore Kapazität

Datastore Archiv

Kalte Kapazität für abgeschaltete Gäste, Vorlagen und Exporte.

  • NFS 4.1
IOPS je Datastore
bis 900
Latenz p99
25,0 ms
Durchsatz
350 MB/s
Mindestabnahme
20 TB

Redundanz: Erasure Coding 8+2, zweite Kopie in einer weiteren EU-Region

GrenzeNicht als Betriebsdatastore zugelassen. Laufende VMs dürfen hier nicht liegen — die Klasse nimmt ausgeschaltete Gäste, Vorlagen und OVA-Exporte auf.

0,0068 €0,0079 $ je GB und Monat

ab 139,26 €161,54 $ im Monat

Im Rechner ansehen — Datastore Archiv

Die Zusagen gelten je Datastore, nicht je virtueller Maschine und nicht je Host. Wer eine einzelne Datenbank an die Obergrenze fahren will, bekommt einen eigenen Datastore — sonst teilt sie die Warteschlange mit allem anderen, was auf derselben LUN (dem logischen Laufwerk hinter dem Datastore) liegt.

Drei Protokolle, eine Fabric

Die Fabric ist das Speichernetz, das alle Hosts mit den Datastores verbindet. Welches Protokoll eine Klasse darüber spricht, ist keine Geschmacksfrage: Es folgt aus dem Medium dahinter und aus der Latenz, die wir darauf zusichern können.

HostHostHostFabric ASwitchFabric BSwitchDatastore
Pfad über Fabric APfad über Fabric BBei iSCSI laufen zwei Pfade über getrennte Fabric-Switches, bei NFS 4.1 verteilt Session Trunking eine Verbindung über mehrere Leitungen — fällt ein Weg aus, übernimmt der andere, ohne dass der Gast es merkt.
Rückseite eines Speicher-Controllers im Rack: zwei baugleiche Module mit je vier gesteckten Glasfaserkabeln, nach links und rechts getrennt geführt, zwei Netzteile mit gesteckten Kabeln.

NVMe over TCP

Der Befehlssatz des Laufwerks läuft unverändert über das Speichernetz — ohne Übersetzung nach SCSI und ohne die eine Warteschlange, die iSCSI je Ziel kennt. Jede virtuelle Maschine bekommt mehrere Warteschlangen auf denselben Namensraum.

Genau daran hängt die zugesicherte Latenz der Performance-Klasse. Mit einer einzigen Warteschlange bleibt der Gewinn gegenüber iSCSI klein; die Zusage gilt ab vier parallelen Warteschlangen.

1 von 4 Klassen · NVMe Performance

iSCSI

Block über TCP, ein Ziel je Datastore. Der Hypervisor legt sein Clusterdateisystem darauf an und verwaltet die Sperren selbst — das ist der Weg, den ältere Gastbetriebssysteme und Cluster-Software ohne Anpassung mitgehen.

Angebunden wird über zwei Pfade auf getrennten Fabric-Switches. Fällt ein Pfad aus, übernimmt der zweite ohne Neuanmeldung des Ziels; ein Pfadwechsel ist im Gast nicht sichtbar.

2 von 4 Klassen · NVMe Standard, Kapazität

NFS 4.1

Datei statt Block: Der Datastore ist ein Export, jede virtuelle Platte eine Datei darin. Dünn bereitgestellt ohne Zutun, und ein einzelner Gast lässt sich ohne Umweg über das Clusterdateisystem sichern oder kopieren.

Session Trunking verteilt eine Verbindung über mehrere Leitungen. Sperren laufen über den Server statt über den Host — deshalb ist NFS 4.1 das Protokoll, das alle vier Klassen sprechen.

4 von 4 Klassen · NVMe Performance, NVMe Standard, Kapazität, Archiv

Zugesichert wird die Obergrenze, nicht der Bestwert

Die Werte in der Tabelle sind Obergrenzen je Datastore, gemessen mit 4-KB-Zufallszugriff im Verhältnis 70 zu 30 aus Lesen und Schreiben. Wer anders misst, bekommt andere Zahlen — deshalb steht das Messprofil dabei.

Leistungsprofil der vier Datastore-Klassen. IOPS und Durchsatz gelten je Datastore und nicht je virtueller Maschine. Die Latenz ist der 99. Perzentilwert (p99) über ein Messfenster von 24 Stunden — 99 von 100 gemessenen Zugriffen liegen darunter.

Leistungsprofil der vier Datastore-Klassen
KlasseProtokolleIOPS, 4 K zufälligDurchsatzLatenz p99Redundanz
Datastore NVMe PerformanceNVMe/TCP, NFS 4.1bis 120.0006.000 MB/s0,4 msDreifach repliziert über zwei Brandabschnitte des Standorts
Datastore NVMe StandardNFS 4.1, iSCSIbis 45.0002.400 MB/s0,9 msDreifach repliziert über zwei Brandabschnitte des Standorts
Datastore KapazitätiSCSI, NFS 4.1bis 9.0001.100 MB/s4,0 msErasure Coding 8+2 im Standort, Cache dreifach gespiegelt
Datastore ArchivNFS 4.1bis 900350 MB/s25,0 msErasure Coding 8+2, zweite Kopie in einer weiteren EU-Region

Eine Warteschlange gegen vier

Datastore NVMe Performance, je Datastore, 4 K zufällig, 70 % Lesen / 30 % Schreiben.

Vier parallele Warteschlangen
bis 120.000 IOPS
Eine Warteschlange
rund 28.000 IOPS

Eine Zahl wie 120.000 IOPS entsteht aus vielen gleichzeitig offenen Anfragen, nicht aus einer schnellen. Ein Gast mit einer einzigen Warteschlange wartet nach jeder Anfrage auf die Quittung; die Umlaufzeit über das Speichernetz begrenzt ihn dann, nicht das Medium.

Derselbe Zusammenhang gilt in die andere Richtung, wenn viele Gäste auf demselben Datastore liegen. Ab 24 gleichzeitig aktiven VMs auf einem Datastore fällt die zugesicherte Latenz von 0,9 ms auf 1,4 ms. Größere Umgebungen werden deshalb auf mehrere Datastores geschnitten.

Messprofil

Blockgröße
4 KB
Zugriffsmuster
zufällig, 70 % Lesen / 30 % Schreiben
Warteschlangen je Gast
mindestens 4 für die IOPS-Zusage
Messfenster Latenz
24 Stunden, 99. Perzentil
Bezugsgröße
je Datastore, nicht je VM
Spanne über alle Klassen
0,4 bis 25,0 ms

Überschreitet eine Umgebung die Werte dauerhaft, schneiden wir sie auf mehrere Datastores. Das ist im Betrieb der übliche Weg — eine Klasse höher zu buchen hilft nicht, wenn die Warteschlange und nicht das Medium der Engpass ist.

Jede Klasse hat eine Mindestabnahme. Wer weniger anfragt, zahlt trotzdem sie — und zwar von der ersten Rechnung an. Die Sätze reichen von 0,1090 €0,1264 $ bis 0,0068 €0,0079 $ je GB und Monat, die Mindestbeträge von 73,73 €85,53 $ (NVMe Standard) bis 237,57 €275,58 $ (Kapazität). Die Reihenfolge der beiden Spannen ist nicht dieselbe.

Sätze, Mindestabnahme und Obergrenze der vier Datastore-Klassen. Alle Beträge netto, Abrechnung je angefangenem Monat. Der Mindestbetrag ist der Satz multipliziert mit der Mindestabnahme — er fällt auch dann an, wenn Sie weniger belegen.

Sätze, Mindestabnahme und Obergrenze der vier Datastore-Klassen
KlasseSatz je GB und MonatSnapshots je GB und MonatMindestabnahmeMindestbetrag je MonatObergrenze
Datastore NVMe Performance0,1090 €0,1264 $0,0210 €0,0244 $+ 19 %2 TB223,23 €258,95 $256 TB
Datastore NVMe Standard0,0720 €0,0835 $0,0140 €0,0162 $+ 19 %1 TB73,73 €85,53 $256 TB
Datastore Kapazität0,0290 €0,0336 $0,0060 €0,0070 $+ 21 %8 TB237,57 €275,58 $512 TB
Datastore Archiv0,0068 €0,0079 $0,0009 €0,0010 $+ 13 %20 TB139,26 €161,54 $2048 TB

Alle Beträge netto. Der niedrigste Mindestbetrag entspricht 87,74 €101,78 $ inkl. 19 % USt.

Die Beispielrechnung über 4 TB steht im Speicherrechner: dieselbe Menge in allen vier Klassen, angefragte und berechnete Menge nebeneinander — und jede andere Menge, die Sie dort einstellen.

Andere Menge? Im Rechner oben

Umschlagpunkte

Ab welcher angefragten Menge die Klasse mit dem niedrigeren Satz trotz höherer Mindestabnahme weniger kostet.

Kapazität gegen NVMe Performance
ab 2.180 GB
Kapazität gegen NVMe Standard
ab 3.300 GB
Archiv gegen NVMe Standard
ab 1.935 GB

Unterhalb dieser Punkte ist die scheinbar teurere Klasse die billigere. Der Satz von 0,0290 €0,0336 $ je GB nützt nichts, solange 8 TB berechnet werden.

Snapshots kosten je Klasse gesondert und liegen zwischen 13 % und 21 % des Speichersatzes. Sie sind abschaltbar, aber nicht nachträglich rückwirkend: Was nicht aufgezeichnet wurde, lässt sich nicht wiederherstellen.

Zwei verschiedene Dinge, zwei verschiedene Fenster

Der Snapshot liegt auf demselben Datastore und dient dem Zurückrollen nach einer Änderung. Die Sicherung verlässt ihn und dient dem Wiederanlauf. Aufbewahrt wird zwischen 14 und 90 Tagen — je Klasse verschieden, weil die Klassen verschiedene Aufgaben haben.

Snapshot-Aufbewahrung, Sicherungsfenster und Snapshot-Satz je Klasse. Der Satz wird auf dieselbe berechnete Menge angewendet wie der Speichersatz — auch auf die Mindestabnahme.

Snapshot-Aufbewahrung, Sicherungsfenster und Snapshot-Satz je Klasse
KlasseSnapshot-AufbewahrungSnapshot je GB und MonatSicherungsfenster
Datastore NVMe Performance14 Tage0,0210 €0,0244 $Täglich 22:00–04:00 MEZ, anwendungskonsistent über VSS bzw. fsfreeze
Datastore NVMe Standard14 Tage0,0140 €0,0162 $Täglich 22:00–05:00 MEZ, anwendungskonsistent
Datastore Kapazität30 Tage0,0060 €0,0070 $Täglich 21:00–06:00 MEZ, absturzkonsistent
Datastore Archiv90 Tage0,0009 €0,0010 $Wöchentlich Sa 20:00–08:00 MEZ
Snapshot — bleibt im DatastoreDatastoreheute14 Tage30 Tage90 TageSicherung — verlässt den DatastoreDatastoreKopiezweite Region

Was im Sicherungsfenster passiert

  1. AuslösenDer Lauf startet im vereinbarten FensterDie Fenster liegen in den Nachtstunden und sind je Klasse verschieden. Für Datastore NVMe Performance gilt: Täglich 22:00–04:00 MEZ, anwendungskonsistent über VSS bzw. fsfreeze. Verschoben wird nicht — außerhalb des Fensters ist die Bandbreite der Fabric dem Gastverkehr zugesagt.
  2. StillstellenAnwendungskonsistenz über VSS oder fsfreezeVor dem Kopieren wird der Gast kurz stillgestellt: unter Windows über den Volume Shadow Copy Service, unter Linux über fsfreeze auf den eingebundenen Dateisystemen. Ohne diesen Schritt ist die Kopie absturzkonsistent — sie startet, aber eine Datenbank darin muss ihr Protokoll zurückrollen.
  3. KopierenNur die geänderten Blöcke verlassen den DatastoreDer erste Lauf überträgt die belegte Kapazität, jeder weitere die Differenz zum Vorlauf. Deshalb bestimmt die Änderungsrate die Dauer des Fensters, nicht die Gesamtgröße des Datastores.
  4. VerfallenAlte Stände werden nach Ablauf entferntDie Aufbewahrung ist je Klasse festgelegt und reicht von 14 bis 90 Tagen. Eine längere Aufbewahrung ist keine Einstellung am Snapshot, sondern eine Sicherung in eine zweite Region.

Weiter außerhalb des Standorts

Sicherungen in eine zweite Region, Replikation mit zugesichertem RPO (Recovery Point Objective: der Zeitraum, der im Ernstfall höchstens verloren geht) und der geprobte Wiederanlauf sind eine eigene Stufe. Sie hängt an derselben berechneten Kapazität wie der Datastore.

Notfallwiederherstellung: RPO und RTO je Stufe

Drei vollständig bestückte Speicher-Racks nebeneinander in einem hellen Gang; jede Höheneinheit trägt ein Gehäuse mit einer Reihe von Laufwerken, alle Statuslichter grün.

Hinter jedem Datastore stehen Gehäuse wie diese, über die Fabric mit allen Hosts des Clusters verbunden. Die Redundanz steckt im Satz: Bestellt wird nutzbare Kapazität, nicht die Rohkapazität der Laufwerke.

Speicherreihe

Nicht jede Klasse hängt an jedem Stack

Welche Datastore-Klasse Sie buchen können, folgt aus dem Virtualisierungs-Stack darüber — der Software-Schicht aus Hypervisor und Verwaltung — und aus dem Standort. Beides steht fest, bevor der erste Gast startet. Nachträglich umzuhängen bedeutet eine Migration.

Verfügbarkeit der Datastore-Klassen je Virtualisierungs-Stack. Ein Häkchen bedeutet: die Klasse ist unter diesem Stack buchbar. Die Spalten nennen Stacks, keine Zertifizierungen — unter dem SAP-Stack lassen sich alle vier Klassen einbinden, abgenommen ist davon nur Datastore NVMe Performance.

Verfügbarkeit der Datastore-Klassen je Virtualisierungs-Stack
KlasseKVM PlatformManaged vSphereHCISAP Certified
Datastore NVMe Performance
Datastore NVMe Standard
Datastore Kapazität
Datastore Archiv

Standorte je Klasse

Eine Klasse ist dort buchbar, wo die passende Speicher-Fabric steht. Das Archiv steht an den wenigsten Standorten, weil es seine zweite Kopie in eine weitere EU-Region schreibt und dafür ein Gegenstück braucht.

Datastore NVMe Performance3 Standorte
  • Frankfurt am Main fra1
  • Frankfurt am Main fra2
  • München muc1
Datastore NVMe Standard4 Standorte
  • Frankfurt am Main fra1
  • Frankfurt am Main fra2
  • Berlin ber1
  • München muc1
Datastore Kapazität3 Standorte
  • Frankfurt am Main fra1
  • Frankfurt am Main fra2
  • Berlin ber1
Datastore Archiv1 Standort
  • Frankfurt am Main fra1

Doppelt genannte Städte sind zwei getrennte Rechenzentren mit eigenen Brandabschnitten und eigener Stromzuführung — die Voraussetzung dafür, dass eine dreifache Replikation innerhalb eines Standorts überhaupt eine Aussage ist. Standorte und Brandabschnitte

Wer patcht was

Der Plattformbetrieb steckt im Satz je Gigabyte und ist nicht abwählbar. Er endet an einer scharfen Kante: unterhalb des Gastsystems arbeiten wir, oberhalb arbeiten Sie.

ENTRONYX CLOUD patcht

  • Hypervisor
  • BIOS und Firmware
  • Fabric-Switches
  • Speicher-Controller

Firmware-Wartung setzt eine Host-Evakuierung voraus. Ohne zweiten Host im Cluster bedeutet das eine Ausfallzeit von bis zu 45 Minuten je Wartungsfenster.

Sie patchen

  • Gast-Betriebssystem
  • Middleware
  • Anwendung
  • Anwendungsdaten

Das Dateisystem im Gast, die Anwendung darüber und die Daten darin bleiben in Ihrer Hand. Wer auch das abgeben will, bucht eine höhere Betriebsstufe.

Ein Wartungsfenster für die Gäste entsteht erst dort, wo der Cluster selbst angefasst wird — nicht am Speicher. Die kleinste Abnahme der schnellsten Klasse liegt bei 2 TB; darunter wird die Mindestmenge berechnet, nicht die belegte.

Was vor der Bestellung meistens gefragt wird

Sieben Fragen, die vor einer Bestellung regelmäßig kommen. Die Antworten rechnen mit denselben Katalogwerten wie der Speicherrechner und die Tabellen darüber.

Ihre Frage ist nicht dabei? Der Speicherrechner rechnet jede Klasse und Menge durch, einschließlich der Mindestabnahme.

Wonach wird ein Datastore abgerechnet?

Nach der bereitgestellten Menge in Gigabyte, zum Satz der Klasse je angefangenem Monat — nicht nach der belegten. Jede Klasse hat eine Mindestabnahme von 1 TB bis 20 TB; wer weniger anfragt, zahlt trotzdem sie, von der ersten Rechnung an. Snapshots kosten gesondert, eine Einrichtungsgebühr fällt für den Datastore nicht an.

Kleinster Monatsbetrag, Datastore NVMe Standard zur Mindestabnahme, netto73,73 €85,53 $

Monatsbetrag im Speicherrechner rechnen

Kann ich einen Datastore einzeln bestellen?

Nein, ein Datastore wird zusammen mit dem Verbund der Private Cloud bestellt; Laufzeit und Rabatt wählen Sie dort im Konfigurator. Datastore Archiv wird nicht über den Konfigurator gebucht: Die Klasse ergänzt einen bestehenden Verbund und wird über das Kontaktformular angefragt.

Private Cloud konfigurieren

Was ist bei IOPS und Latenz zugesichert?

Zugesichert ist je Klasse eine Obergrenze je Datastore, nicht je virtueller Maschine — in Datastore NVMe Performance bis 120.000 IOPS bei 0,4 ms Latenz p99. Jede Zusage gilt unter einer Bedingung, die bei der Klasse steht: Datastore NVMe Performance erreicht die IOPS-Grenze zum Beispiel erst mit mehreren parallelen Warteschlangen, mit einer einzigen bleiben rund 28.000. Eine höhere Klasse hilft nicht, wenn die Warteschlange und nicht das Medium der Engpass ist.

Messprofil und Werte je Klasse

Über welche Protokolle wird ein Datastore angebunden?

Über NVMe/TCP, iSCSI oder NFS 4.1, je nach Klasse — das Protokoll folgt aus dem Medium dahinter und aus der Latenz, die darauf zugesichert ist. NVMe/TCP spricht nur Datastore NVMe Performance; iSCSI sprechen Datastore NVMe Standard und Datastore Kapazität; NFS 4.1 sprechen alle vier Klassen. Speicher- und Gastverkehr laufen dabei auf getrennten Leitungen der Speicher-Fabric.

Drei Protokolle, eine Fabric

Wie groß darf ein Datastore werden?

Je nach Klasse bis 256 TB, 512 TB oder 2048 TB je Datastore. Größere Umgebungen werden auf mehrere Datastores geschnitten, ebenso Umgebungen, die die Leistungswerte dauerhaft überschreiten. Welche Klasse Sie buchen können, folgt aus Virtualisierungs-Stack und Standort; beides nachträglich umzuhängen bedeutet eine Migration.

Mindestabnahme und Obergrenze je Klasse

Wie lange werden Snapshots aufbewahrt, und was kosten sie?

Je nach Klasse 14 bis 90 Tage; sie kosten 13 % bis 21 % des Speichersatzes zusätzlich, gerechnet auf dieselbe berechnete Menge. Snapshots sind wählbar, wirken aber nicht rückwirkend: Was nicht aufgezeichnet wurde, lässt sich nicht wiederherstellen. Sie liegen auf demselben Datastore und ersetzen deshalb keine Sicherung.

Aufbewahrung und Sicherungsfenster je Klasse

Wo liegen die Daten?

In Rechenzentren in Deutschland: Frankfurt am Main (fra1, fra2), Berlin (ber1) und München (muc1). Nicht jede Klasse steht überall: Datastore Archiv steht nur in Frankfurt am Main (fra1) und schreibt seine zweite Kopie in eine weitere EU-Region. Die Redundanz steckt im Satz — bestellt wird nutzbare Kapazität, nicht Rohkapazität.

Standorte je Klasse

Klasse gewählt? Der Verbund kommt dazu.

Ein Datastore wird mit dem Verbund bestellt: Der Konfigurator führt von der Plattform über die Hosts zum Speicher und zeigt die Monatsrechnung, bevor Sie bestellen — einschließlich der Mindestabnahme. Alle Beträge netto, ohne Einrichtungsgebühr.

Klassen
4
Satz ab
0,0068 €0,0079 $ / GB
ab
73,73 €85,53 $ / Monat
IOPS bis
120.000