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Private Cloud · Hyperkonvergent

Der Speicher liegt nicht neben dem Verbund, sondern in ihm: Die lokalen NVMe aller Knoten bilden einen gemeinsamen Pool. Das erspart den externen Datastore — und es bindet die Kapazität an die Knotenzahl. Wie viel von der Rohkapazität ankommt, entscheidet deshalb nicht der Preis, sondern die Größe des Verbunds.

Der Einstiegspreis ist ein Knotenpreis, kein Verbundpreis. PC-S32 ist nicht freigegeben: Die Klasse hat keine getrennte Speicher-Fabric — kein eigenes Netz nur für den Speicherverkehr —, und im hyperkonvergenten Verbund liefe der gesamte Pool-Verkehr über dieselbe Leitung wie der Gastverkehr.

Je Knoten ab
1.065,82 €
PC-M64i samt Lizenz, netto
Mindestverbund
3 Knoten
3.197,46 € netto, Speicher inbegriffen
Nutzkapazität
47 % – 76 %
je nach Schutzverfahren, 3 bis 24 Knoten
Lizenz
13,90 €
je Kern und Monat

Eckdaten

Vier Zahlen, bevor Sie weiterlesen

Dieselben vier Fragen beantworten die Seiten zu verwaltetem vSphere und zu den Datenspeichern an derselben Stelle. Die zweite fällt hier anders aus als dort — und sie entscheidet, wie groß ein Verbund werden muss.

Clustergröße
3 – 24 Knoten
Hyperkonvergent heißt: jeder Knoten rechnet und speichert zugleich. Unter 3 Knoten gibt es nach einem Ausfall keine Mehrheit, die entscheidet, welche Kopie eines Blocks gilt.
Nutzbar nach Spiegelung
47 % – 76 %
Spiegelung heißt: jeder Block liegt auf zwei Knoten. Bei 3 Knoten bleibt deshalb rund die Hälfte der Rohkapazität übrig. Erst ab 6 Knoten löst Erasure Coding sie ab — ein Verfahren, das statt ganzer Kopien nur Paritätsblöcke ablegt — und der Anteil steigt auf 62 %.
Lizenz je Kern und Monat
13,90 €
4,00 € je Kern mehr als unter vSphere, im Preis je Knoten ab 1.065,82 € bereits eingerechnet. Dafür ist der Speicher enthalten — ein externer Datastore entfällt. Mindestabnahme 16 Kerne je Sockel.
Wer patcht
ENTRONYX CLOUD
Hypervisor, BIOS und Firmware, Fabric-Switches, Speicher-Controller — im Knotenpreis enthalten. Gast-Betriebssystem und Anwendung bleiben bei Ihnen.

Nutzkapazität

Der Speicherpool entsteht aus den lokalen NVMe aller Knoten — den Flash-Laufwerken, die direkt im Knoten stecken. Was davon für Gastdaten übrig bleibt, entscheidet nicht der Preis, sondern das Schutzverfahren. Welches greift, entscheidet die Zahl der Knoten.

Unterhalb von 6 Knoten läuft der Pool zweifach gespiegelt: Jeder Block steht zweimal, und damit ist die Hälfte der Rohkapazität vergeben, bevor ein einziges Gastbyte darin liegt. 3,0 % gehen zusätzlich an Metadaten und an die Reserve, aus der nach einem Knotenausfall neu geschrieben wird — nutzbar bleiben 47 %.

Ab 6 Knoten greift Erasure Coding. Statt einer vollen Kopie steht neben 4 Datenblöcken nur noch 2 Paritätsblöcke. Das ist der Sprung, der auf dieser Seite am meisten wert ist: doppelte Knotenzahl, 2,64-fache nutzbare Kapazität. Jeder weitere Schritt bringt weniger — von 18 Knoten an sind es nur noch 5 Prozentpunkte.

Die Stufen sind lückenlos: Jede zulässige Verbundgröße zwischen 3 und 24 Knoten fällt in genau ein Schutzverfahren. Es gibt keine Größe, für die erst nachgesehen werden müsste, was gilt.

In Zahlen auf der Einstiegsklasse: Ein Verbund aus 3 × PC-M64i trägt 11,52 TB roh und 5,41 TB nutzbar. Derselbe Verbund mit 6 Knoten kommt auf 14,28 TB.

Hyperkonvergent

47 % bis 76 % · Grundlinie bei null

Wie viel Rohkapazität nutzbar bleibt

ANTEIL DER ROHKAPAZITÄT0 %25 %50 %75 %100 %47 %53 %62 %38 %71 %29 %76 %24 %Erasure Coding ab 6 Hosts3 Hosts+15 %-Pkt.+9 %-Pkt.+5 %-Pkt.3–5 HostsZweifacheSpiegelung (RF2)1 Hostausfall6–11 HostsErasure Coding 4+22 Hostausfälle12–17 HostsErasure Coding 6+22 Hostausfälle18–24 HostsErasure Coding 8+22 HostausfälleENTRONYX HCI: 3 bis 24 Hosts je Cluster
  • Zweifache Spiegelung (RF2)nutzbar 47 %, ein Hostausfall
  • Erasure Codingnutzbar 62 % bis 76 %, zwei Hostausfälle
  • Nicht nutzbarParität oder Spiegel, Metadaten, Wiederherstellungsreserve

Die volle Säulenhöhe ist die Rohkapazität aller lokalen NVMe im Cluster. Die Kapazität springt, sie wächst nicht: Zwischen zwei Stufen liegt kein Zwischenwert, deshalb Rechtecke und keine Linie. Der Zugewinn an jeder Kante wird kleiner — von 3 auf 6 Hosts sind es 15 Prozentpunkte, von 12 auf 18 nur noch 5. Der Ausbau lohnt sich ab dort über Rechenleistung, nicht mehr über Speicher.

Nutzbarer Anteil der Rohkapazität je Clustergröße. Der Zugewinn ist in Prozentpunkten gegenüber der Stufe darunter angegeben, nicht als relative Steigerung.

Nutzbarer Anteil je Clustergröße
SchutzverfahrenHostsNutzbarNicht nutzbarZugewinnTolerierte Hostausfälle
Zweifache Spiegelung (RF2)ausgewählt3–547 %53 %Ausgangsstufe1
Erasure Coding 4+26–1162 %38 %+15 Prozentpunkte2
Erasure Coding 6+212–1771 %29 %+9 Prozentpunkte2
Erasure Coding 8+218–2476 %24 %+5 Prozentpunkte2

Hinweis je Stufe

Zweifache Spiegelung (RF2)
Jeder Block liegt auf zwei Hosts. Roh 50 %, abzüglich 3 % Metadaten und Wiederherstellungsreserve.
Erasure Coding 4+2
Streifen aus 4 Datenblöcken und 2 Paritäten. Wiederherstellung nach Hostausfall dauert bei voller Belegung bis zu 6 Stunden.
Erasure Coding 6+2
Breitere Streifen senken den Paritätsaufwand, erhöhen aber die Zahl der Hosts, die an jedem Lesevorgang beteiligt sind.
Erasure Coding 8+2
Obergrenze der Streifenbreite. Weitere Verbreiterung würde die Wiederherstellungslast über das vertretbare Maß heben.

Wie sich der nutzbare Anteil errechnet

Der rohe Anteil folgt allein aus der Streifengeometrie: Datenblöcke geteilt durch Datenblöcke plus Redundanz. Was danach noch abgeht, ist die Reserve für Metadaten und für den Platz, auf den nach einem Knotenausfall neu geschrieben wird. Beide Größen sind klein und beide sind unvermeidbar.

  • Zweifache Spiegelung (RF2)1 Knotenausfall
    Knoten
    3–5
    Streifen (Blöcke)
    1+1 (2)
    Roh
    50,0 %
    Reserve
    − 3,0 %
    Nutzbar
    47 %
    Rohkapazität
    11,52 TB
    Nutzkapazität
    5,41 TB
  • Erasure Coding 4+22 Knotenausfälle
    Knoten
    6–11
    Streifen (Blöcke)
    4+2 (6)
    Roh
    66,7 %
    Reserve
    − 4,7 %
    Nutzbar
    62 %
    Rohkapazität
    23,04 TB
    Nutzkapazität
    14,28 TB
  • Erasure Coding 6+22 Knotenausfälle
    Knoten
    12–17
    Streifen (Blöcke)
    6+2 (8)
    Roh
    75,0 %
    Reserve
    − 4,0 %
    Nutzbar
    71 %
    Rohkapazität
    46,08 TB
    Nutzkapazität
    32,72 TB
  • Erasure Coding 8+22 Knotenausfälle
    Knoten
    18–24
    Streifen (Blöcke)
    8+2 (10)
    Roh
    80,0 %
    Reserve
    − 4,0 %
    Nutzbar
    76 %
    Rohkapazität
    69,12 TB
    Nutzkapazität
    52,53 TB

Die beiden rechten Spalten gelten für PC-M64i mit 3,84 TB lokaler NVMe je Knoten, gerechnet an der Untergrenze der jeweiligen Stufe. Innerhalb einer Stufe wächst die Kapazität mit jedem Knoten weiter — der nutzbare Anteil bleibt dabei gleich, bis die nächste Stufe greift.

Preis- und Lizenzmodell

Der Lizenzaufschlag ist der Preis des Speichers

Ein verwalteter Knoten kostet das Blech plus den Plattformbetrieb. Die Verbundlizenz kommt je Kern und Monat dazu — und mit ihr der gesamte Primärspeicher, für den unter vSphere ein eigener Datastore gekauft wird.

Die Lizenz kostet 13,90 € je Kern und Monat, mit einer Mindestabnahme von 16 Kernen je Sockel. Auf PC-M64i sind das 32 Kerne und damit 444,80 € je Knoten und Monat. Die Mindestabnahme greift heute auf keiner freigegebenen Klasse — die kleinste bringt 32 Kerne je Sockel mit.

Gegenüber vSphere sind das 4,00 € mehr je Kern, im Mindestverbund also 384,00 € im Monat. Dafür entfällt eine ganze Position: der geteilte Datastore. Die 5,41 TB, die ein Verbund aus 3 × PC-M64i nutzbar macht, kosten als Datastore NVMe Standard gerechnet 389,81 € im Monat.

Der Mindestverbund umfasst 3 Knoten, nicht zwei. Ein Pool aus zwei Knoten kann nach einem Netzabriss nicht entscheiden, welche Hälfte weiterschreiben darf — beide sähen sich als die überlebende. Erst der dritte Knoten stellt die Mehrheit her. Nach oben endet der Verbund bei 24 Knoten.

Die lokale NVMe steckt in beiden Fällen im Blechpreis. Der Unterschied ist nicht, dass Hyperkonvergenz sie hinzukauft, sondern dass sie zu einem geteilten Pool zusammengeschaltet wird, statt als Ablage des einzelnen Knotens liegen zu bleiben.

  • Verteilter Speicherpool über die lokalen NVMe aller Hosts
  • Datenlokalität: der aktive Block liegt auf dem Host der VM
  • Erasure Coding oder Spiegelung je nach Clustergröße
  • Inline-Deduplizierung und -Komprimierung, abschaltbar je Container

Mindestverbund, Position für Position

3 × PC-M64i — die kleinste Zusammenstellung, in der der Pool ein Quorum bilden kann, also eine Mehrheit, die nach einem Ausfall entscheidet. Ein Datastore steht nicht auf der Liste, weil der Speicher in den Knoten liegt.

3 × Knoten PC-M64i
1.863,06 €
3 × Lizenz, je 32 Kerne
1.334,40 €
Plattformbetrieb
im Knotenpreis
Primärspeicher, 5,41 TB nutzbar
im Verbund enthalten
Summe netto je Monat
3.197,46 €
Brutto je Monatinkl. 19 % USt.
3.804,98 €

Derselbe Verbund unter vSphere

3 × PC-M64i, gleiche Knotenzahl, gleiche nutzbare Kapazität — hier über einen gebuchten Datastore NVMe Standard von 5,3 TB.

3 × Knoten PC-M64i
1.863,06 €
3 × Lizenz, je 316,80 €
950,40 €
Datastore NVMe Standard, 5,3 TB
389,81 €
Summe netto je Monat
3.203,27 €
Unterschied zur Hyperkonvergenz
5,81 €

Die Rechnung gilt für diese eine Kapazität. Sie kippt, sobald der Speicherbedarf schneller wächst als der Rechenbedarf: Der Datastore lässt sich einzeln vergrößern, der Pool nur über weitere Knoten.

Verbund gegen Cluster mit externem Speicher

Beide Stacks laufen auf denselben Knotenklassen. Der Unterschied liegt darin, wo der Primärspeicher liegt — und daraus folgt fast alles andere: die Mindestgröße, die Wartungsdauer, die Wiederherstellungsstufen und die Frage, ob Kapazität einzeln wachsen kann.

  • Ort des Primärspeichers
    ENTRONYX HCI
    Lokale NVMe aller Knoten, zu einem Pool verschaltet
    ENTRONYX Managed vSphere
    Externer Datastore, gesondert gebucht
  • Lizenzsatz
    ENTRONYX HCI
    13,90 €
    ENTRONYX Managed vSphere
    9,90 €
  • Lizenz auf PC-M64i1 Sockel, 32 Kerne
    ENTRONYX HCI
    444,80 €
    ENTRONYX Managed vSphere
    316,80 €
  • Verbund von … bis
    ENTRONYX HCI
    324 Knoten
    ENTRONYX Managed vSphere
    232 Hosts
  • Freigegebene Klassen
    ENTRONYX HCI
    4
    ENTRONYX Managed vSphere
    4
  • Externer Datastore für den Betrieb nötigohne ihn startet unter vSphere nichts automatisch neu
    ENTRONYX HCI
    ENTRONYX Managed vSphere
  • Schutzverfahren folgt der VerbundgrößeSpiegelung oder Erasure Coding, je nach Knotenzahl
    ENTRONYX HCI
    ENTRONYX Managed vSphere
  • Kapazität unabhängig von der Knotenzahl erweiterbar
    ENTRONYX HCI
    ENTRONYX Managed vSphere
  • Synchrone Metro-Spiegelung buchbarRPO 0 Minuten
    ENTRONYX HCI
    ENTRONYX Managed vSphere
  • Verwaltungsebene
    ENTRONYX HCI
    Web-Konsole im Cluster, REST-API v3, Prometheus-Endpunkt
    ENTRONYX Managed vSphere
    Dediziertes vCenter je Kunde, API-Zugang, SSO gegen Ihr Verzeichnis
  • Wartungsfenster
    ENTRONYX HCI
    Di 02:00–06:00 MEZ, rollierend mit Datenneuverteilung vor jedem Neustart
    ENTRONYX Managed vSphere
    Mi 02:00–06:00 MEZ, rollierend Host für Host, Ankündigung 14 Tage vorher

Wofür dieser Schnitt richtig ist

  • Eine Umgebung statt zwei Beschaffungen

    Rechenleistung und Speicher kommen aus derselben Bestellung, wachsen im selben Takt und werden in derselben Konsole verwaltet. Wer keine Speicherabteilung hat, spart hier nicht Geld, sondern eine ganze Betriebsdisziplin.

  • Gleichförmige Gastlasten in großer Zahl

    Virtuelle Arbeitsplätze, Anwendungsserver, Testumgebungen: viele Gäste mit ähnlichem Profil verteilen sich sauber über die Knoten und halten die Datenlokalität hoch. Der Pool arbeitet dann überwiegend lokal.

  • Ausbau in gleichen Schritten

    Ein zusätzlicher Knoten bringt Kerne, Arbeitsspeicher und Kapazität in festem Verhältnis mit. Das ist eine Einschränkung und zugleich der Grund, warum Kapazitätsplanung hier eine Zahl statt einer Tabelle ist.

  • Wofür Hyperkonvergenz der falsche Schnitt ist

    Gegenprobe

    Wenn Speicher und Rechenleistung in verschiedenem Tempo wachsen, zahlt jede Erweiterung die jeweils andere Hälfte mit. Wer viel Kapazität zu wenig Rechenleistung braucht — Dateidienste, Archive, Medienbestände —, fährt mit dedizierten Hosts und einem eigenen Datastore günstiger.

Auf Schienen ausgezogenes Speicherchassis mit geöffnetem Deckel, darin Reihen stehender Laufwerke in gleichmäßigem Raster.

Knotenklassen

Jeder Knoten bringt Rechenleistung, Arbeitsspeicher und lokale NVMe in einem festen Verhältnis mit. Das ist die Bedingung der Bauform: Wer Kapazität braucht, wählt entweder eine dichtere Klasse oder mehr Knoten — eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.

  • PC-M64PC-M
    Prozessor
    EPYC 9454P2,75 – 3,80 GHz · 1 Sockel
    Kerne / Threads
    48 / 96
    RAM zuweisbar
    232 GB
    NVMe je Knoten
    7,68 TB
    Anbindung
    1 Gbit/s
    Nutzbar bei 3 Knoten
    10,83 TB
    Lizenz / Monat
    667,20 €
    Summe / Monat
    1.623,22 €
  • PC-M64iPC-M
    Prozessor
    Xeon 6731P2,50 – 4,10 GHz · 1 Sockel
    Kerne / Threads
    32 / 64
    RAM zuweisbar
    232 GB
    NVMe je Knoten
    3,84 TB
    Anbindung
    1 Gbit/s
    Nutzbar bei 3 Knoten
    5,41 TB
    Lizenz / Monat
    444,80 €
    Summe / Monat
    1.065,82 €
  • PC-L128PC-L
    Prozessor
    EPYC 95543,10 – 3,75 GHz · 1 Sockel
    Kerne / Threads
    64 / 128
    RAM zuweisbar
    472 GB
    NVMe je Knoten
    7,68 TB
    Anbindung
    10 Gbit/s
    Nutzbar bei 3 Knoten
    10,83 TB
    Lizenz / Monat
    889,60 €
    Summe / Monat
    2.317,09 €
  • PC-X256PC-X
    Prozessor
    2× EPYC 99652,25 – 3,70 GHz · 2 Sockel
    Kerne / Threads
    384 / 768
    RAM zuweisbar
    960 GB
    NVMe je Knoten
    7,68 TB
    Anbindung
    25 Gbit/s
    Nutzbar bei 3 Knoten
    10,83 TB
    Lizenz / Monat
    5.337,60 €
    Summe / Monat
    9.262,68 €

Die Spalte „Nutzbar“ rechnet mit dem Verfahren, das im Mindestverbund greift: Zweifache Spiegelung (RF2). Wer denselben Knoten 6-fach stellt, kommt bei PC-M64i auf 14,28 TB statt auf 5,41 TB. Der Weg über die dichtere Klasse führt zum selben Ziel: PC-L128 trägt 7,68 TB je Knoten und damit doppelt so viel wie die Einstiegsklasse.

vCPU-Obergrenze je Klasse

PC-M64
288 vCPU · 6:1
PC-M64i
192 vCPU · 6:1
PC-L128
256 vCPU · 4:1
PC-X256
1.536 vCPU · 4:1

Zuweisbar, nicht empfohlen. Im Verbund kommt eine zweite Rücklage dazu: Die Gäste eines ausgefallenen Knotens müssen auf den übrigen Platz finden, und der Pool braucht während der Wiederherstellung Rechenzeit auf denselben Knoten.

Größter zulässiger Verbund

Knoten
24
Knotenklasse
PC-X256
vCPU zuweisbar
36.864
Arbeitsspeicher zuweisbar
22,5 TB
Nutzkapazität
140,08 TB
Gäste rechnerisch
15.360

Die Nutzkapazität rechnet mit dem breitesten Schutzverfahren, das der Katalog vorsieht. Größere Verbünde entstehen nicht durch mehr Knoten, sondern durch mehrere Verbünde nebeneinander.

Was jede Klasse im Verbund einschränkt

Eine Klasse ohne genannte Grenze ist eine Klasse, deren Grenze noch niemand gesucht hat. Hier steht sie für jede der 4.

  • PC-M64

    PC-M

    Ein Sockel, ein NUMA-Knoten: VMs über 232 GB RAM passen nicht mehr auf diese Klasse. Für breitere Einzel-VMs ist PC-L128 oder PC-X256 der richtige Schnitt.

  • PC-M64i

    PC-M

    Live-Migration ist nur zwischen Hosts derselben CPU-Generation zugesichert. Ein gemischter Cluster aus PC-M64 (AMD) und PC-M64i (Intel) migriert nicht im laufenden Betrieb.

  • PC-L128

    PC-L

    Der Boost endet bei 3,75 GHz. Lasten, die an einzelnen Threads hängen, laufen auf PC-M64i mit 4,1 GHz schneller — die Klasse gewinnt über Breite, nicht über Takt.

  • PC-X256

    PC-X

    Zwei Sockel bedeuten zwei NUMA-Knoten. VMs über 480 GB RAM oder über 192 vCPU überschreiten einen Knoten und verlieren rund 12 % Speicherbandbreite — bei Lizenzen je Kern zahlt dieser Host außerdem 384 Kerne.

  • PC-S32

    Nicht freigegeben

    3-GBit-Uplink ohne getrennte Speicher-Fabric. Geteilte NFS- oder iSCSI-Datastores sind auf dieser Klasse nicht zugelassen, damit Replikations- und Gastverkehr nicht dieselbe Leitung teilen. Ohne geteilten Datastore gibt es keinen automatischen HA-Neustart.

Standorte des Einstiegs

Ein Verbund liegt vollständig an einem Standort — der Pool braucht Laufzeiten im Bereich weniger Mikrosekunden zwischen seinen Knoten. Verteilung über zwei Regionen entsteht erst über die Wiederherstellungsstufen, nicht über den Verbund selbst. PC-M64i steht an 3 Standorten, PC-X256 an 3.

Verfügbar für PC-M64i 3

  • fra1Frankfurt am Main1.065,82 €
  • fra2Frankfurt am Main1.065,82 €
  • muc1München1.065,82 €

Datenlokalität und Netz

Gelesen wird lokal, geschrieben wird über das Netz

Der Pool liegt nicht neben den Knoten, sondern in ihnen. Das macht Lesevorgänge kurz und Schreibvorgänge zu einer Sache des Netzes — und es erklärt, warum die Anbindung einer Klasse hier eine Zulassungsfrage ist und keine Ausstattungsfrage.

Die Zahl der beteiligten Knoten wächst mit der Streifenbreite. Bei Zweifache Spiegelung (RF2) berührt ein Schreibvorgang 2 Knoten, bei Erasure Coding 8+2 sind es 10. Genau das ist der Handel hinter der besseren Nutzkapazität: Breitere Streifen sparen Kapazität und kosten Netzwege. Lesevorgänge bleiben davon unberührt — sie treffen den lokalen Block.

Deshalb ist die Anbindung der Knotenklasse keine Nebenzeile. PC-M64i bringt 1 Gbit/s mit, PC-X256 25 Gbit/s — und beide tragen darauf Gastverkehr, Speicherverkehr und, nach einem Ausfall, die Wiederherstellung gleichzeitig.

  • Datenlokalität beim Lesen

    Der aktive Block einer VM liegt auf dem Knoten, auf dem die VM läuft. Ein Lesevorgang bleibt damit im Gerät und braucht das Netz nicht. Wandert die VM auf einen anderen Knoten, folgen ihre Blöcke im Hintergrund nach — bis dahin liest sie über das Netz und damit langsamer.

    Lesepfad
    lokale NVMe, kein Netzweg
    Nach einer Migration
    Blöcke wandern nach, Lesen bleibt währenddessen entfernt
    Kaltstart einer VM
    erste Lesevorgänge entfernt, bis die Kopie steht
    Sichtbar in
    Prometheus-Endpunkt des Verbunds, Kennzahl je Container
  • Der Schreibpfad geht immer über das Netz

    Ein Schreibvorgang gilt erst als quittiert, wenn die Redundanz steht. Bei zweifacher Spiegelung ist das ein Partnerknoten, bei Erasure Coding sind es alle Knoten eines Streifens. Genau hier wird die höhere Nutzkapazität bezahlt: nicht in Euro, sondern in Netzwegen je Schreibvorgang.

    Spiegelung
    eine Kopie auf einem Partnerknoten
    Erasure Coding
    Datenblöcke und Parität über den ganzen Streifen
    Quittierung
    erst nach vollständiger Redundanz, nie vorher
    Folge
    kleine Schreibvorgänge kosten anteilig mehr als große
  • Deduplizierung und Komprimierung vor dem Schreiben

    Beides läuft inline, also vor dem Ablegen, und beides kostet Rechenzeit auf demselben Knoten, der die Gäste bedient. Deshalb ist es je Container abschaltbar: Für Datenbanken, die bereits komprimiert schreiben, ist der Gewinn null und der Aufwand nicht null.

    Wirkungsort
    vor dem Schreiben, nicht als nachgelagerter Lauf
    Kosten
    Rechenzeit auf dem Knoten, der zugleich Gäste bedient
    Abschaltbar
    je Container, nicht nur für den ganzen Verbund
    Sinnvoll aus
    bei bereits komprimierten oder verschlüsselten Daten
  • Ein Netz für zwei Verkehre

    Gastverkehr und Speicherverkehr teilen sich die Anbindung des Knotens. Das ist die eigentliche Bedingung der Bauform: Wer den Speicher in den Rechenknoten holt, holt auch dessen Verkehr dorthin. Klassen ohne ausreichende Anbindung sind deshalb nicht freigegeben — nicht als Vorsichtsmaßnahme, sondern weil die Zusage sonst nicht zu halten wäre.

    Trennung
    eigene VLANs für Gast-, Verwaltungs- und Speicherverkehr
    Priorität
    Speicherverkehr hat Vorrang, sonst reißt die Quittierung ab
    Wiederherstellung
    läuft über dasselbe Netz wie der laufende Betrieb
    Beobachtung
    Durchsatz je Verkehrsart am Prometheus-Endpunkt

Ausfall, Wartung, Ausbau

Verfügbarkeit ist im Verbund keine Eigenschaft eines Knotens, sondern eine Eigenschaft der Gruppe. Was sie aushält, steht in der Skalierungsstufe — und was sie während eines Wartungsfensters noch aushält, folgt daraus mit einer Subtraktion.

Was nach dem Verlust eines Knotens passiert

  1. 1

    Ausfall erkennen

    unter 30 Sekunden

    Die übrigen Knoten verlieren den Herzschlag des ausgefallenen und bilden ein neues Quorum. Bis das steht, wird nichts umgeschaltet — ein kurz gestörtes Netz sieht am Anfang aus wie ein toter Knoten, und ein voreiliger Neustart doppelt laufender Gäste wäre der teurere Fehler.

  2. 2

    Gäste neu starten

    1 bis 5 Minuten je Gast

    Die Gäste des ausgefallenen Knotens starten auf den verbleibenden neu. Ihre Daten sind vollständig vorhanden — sie liegen in der Redundanz des Pools, nicht auf dem verlorenen Gerät. Der Neustart ist ein Kaltstart, kein Umzug: Was im Arbeitsspeicher stand, ist verloren.

  3. 3

    Entfernt lesen statt lokal

    Bis die Datenlokalität wiederhergestellt ist, lesen die neu gestarteten Gäste über das Netz. Der Verbund ist in dieser Zeit vollständig nutzbar, aber langsamer — und das ist der sichtbarste Teil eines Knotenausfalls, nicht der Neustart selbst.

  4. 4

    Redundanz wiederherstellen

    Die fehlenden Blöcke werden aus den verbliebenen rekonstruiert und über die übrigen Knoten verteilt. Erst danach verträgt der Verbund den nächsten Ausfall wieder in vollem Umfang. Der Lauf braucht keinen Ersatzknoten — er braucht freien Platz auf den vorhandenen.

  5. 5

    Ersatzknoten aufnehmen

    im nächsten Wartungsfenster

    Der getauschte Knoten tritt dem Pool bei und übernimmt seinen Anteil. Das ist kein Notfallschritt mehr, sondern eine Umverteilung im Betrieb — der Verbund ist zu diesem Zeitpunkt bereits wieder vollständig redundant.

Wie lange die Wiederherstellung dauert

Drei Größen tragen die Dauer: was der ausgefallene Knoten trug, wie oft jeder vorhandene Block gelesen werden muss, um einen verlorenen zu ersetzen, und wie viele Knoten sich die Arbeit teilen. Bei Zweifache Spiegelung (RF2) ist die Leseverstärkung 1 — es gibt genau eine Kopie. Bei Erasure Coding 8+2 sind es 8 Blöcke je rekonstruiertem Block.

Ein Wiederherstellungslauf nimmt rund 28 % der Knotenanbindung; die übrigen 72 % bleiben dem laufenden Betrieb. Dieser Anteil ist nicht gesetzt, sondern aus dem einen Wert zurückgerechnet, den der Katalog nennt: 6 Stunden für einen PC-M64i bei 6 Knoten und voller Belegung.

  • Zweifache Spiegelung (RF2)Streifen 1+1
    Knoten
    3–5
    Leseverstärkung
    1 : 1
    Netzlast
    7,68 TB
    Dauer bei wenigsten Knoten
    3 h
    Dauer bei meisten Knoten
    1,5 h
  • Erasure Coding 4+2Streifen 4+2
    Knoten
    6–11
    Leseverstärkung
    4 : 1
    Netzlast
    19,2 TB
    Dauer bei wenigsten Knoten
    3 h
    Dauer bei meisten Knoten
    1,5 h
  • Erasure Coding 6+2Streifen 6+2
    Knoten
    12–17
    Leseverstärkung
    6 : 1
    Netzlast
    26,88 TB
    Dauer bei wenigsten Knoten
    1,9 h
    Dauer bei meisten Knoten
    1,3 h
  • Erasure Coding 8+2Streifen 8+2
    Knoten
    18–24
    Leseverstärkung
    8 : 1
    Netzlast
    34,56 TB
    Dauer bei wenigsten Knoten
    1,6 h
    Dauer bei meisten Knoten
    1,2 h

Die Netzlast ist Lesen und Schreiben zusammen — deshalb steht dort ein Vielfaches der 3,84 TB, die der Knoten selbst trug. Breitere Streifen verlängern den Lauf nicht: Sie verteilen ihn auf mehr Knoten, und beides hebt sich weitgehend auf. Was ihn wirklich verlängert, ist eine dichter bestückte Klasse — der ungünstigste Fall im Katalog liegt bei 3,2 h.

Ein rollierendes Wartungsfenster, Schritt für Schritt

Das Fenster steht im Katalog: Di 02:00–06:00 MEZ, rollierend mit Datenneuverteilung vor jedem Neustart. Der Unterschied zu einem Cluster mit externem Speicher steckt im dritten Schritt — bevor ein Knoten neu startet, muss der Pool umgeschichtet werden.

  1. Ankündigung

    10 Kalendertage vorher

    Fenster, Umfang und die Reihenfolge der Knoten stehen vorab fest. Ein Fenster ohne Änderung an Ihrem Verbund wird abgesagt, nicht stillschweigend leer durchlaufen.

  2. Gäste räumen

    je Knoten 5 bis 25 Minuten

    Die laufenden VMs wandern auf die übrigen Knoten. Bis hierhin unterscheidet sich der Ablauf nicht von einem Verbund mit externem Datastore.

  3. Daten neu verteilen

    je Knoten 20 Minuten bis mehrere Stunden

    Dieser Schritt gibt es nur hier: Bevor ein Knoten neu startet, wird der Pool so umgeschichtet, dass keine Redundanzstufe allein auf ihm hängt. Die Dauer hängt an der Belegung des Knotens, nicht an der Zahl der Gäste.

  4. Firmware und Verbundsoftware

    je Knoten 20 bis 40 Minuten

    BIOS, Speicher-Controller, Netzkarten und die Verbundsoftware gehen auf den Zielstand. Danach startet der Knoten neu und tritt dem Pool wieder bei.

  5. Aufholen, dann der nächste

    rollierend

    Der zurückgekehrte Knoten holt auf, was während seiner Abwesenheit geschrieben wurde. Erst wenn der Pool wieder vollständig redundant ist, beginnt der nächste Knoten. Deshalb wächst die Fensterlänge mit der Verbundgröße — und deshalb bleibt der Verbund durchgehend nutzbar.

Wiederherstellung je Knotenklasse

Verlust eines Knotens im kleinsten Erasure-Coding-Verbund — dem ungünstigsten Fall dieser Stufe. Die Dauer wächst mit der Bestückung, nicht mit dem Preis: PC-X256 trägt 7,68 TB je Knoten.

PC-M64
6 h · 10 Gbit/s
PC-M64i
3 h · 10 Gbit/s
PC-L128
6 h · 10 Gbit/s
PC-X256
2,4 h · 25 Gbit/s

Die Speicher-Fabric steht daneben, weil sie die Dauer maßgeblich bestimmt: Zwei Klassen mit gleicher Bestückung, aber unterschiedlicher Fabric, brauchen unterschiedlich lange.

Toleranz während der Wartung

3 bis 5 Knoten
1 Ausfall · 0 in Wartung
ab 6 Knoten
2 Ausfälle · 1 in Wartung
Freie Knoten je Streifen
1 bis 8
Höchstgröße
24 Knoten

Die rechte Zahl der ersten beiden Zeilen ist die verbleibende Ausfalltoleranz, während ein Knoten planmäßig außer Betrieb ist — die Toleranz der Stufe minus eins.

Ausbau über eine Stufengrenze hinweg

Ein zusätzlicher Knoten bringt zunächst nur Kerne, Arbeitsspeicher und Rohkapazität. Der nutzbare Anteil ändert sich erst, wenn die Verbundgröße eine Stufengrenze überschreitet — und dann ändert er sich für den gesamten bereits geschriebenen Bestand.

Der Pool kodiert die vorhandenen Daten dafür im Hintergrund um. Das ist eine Datenbewegung über das Verbundnetz, keine Umschaltung: Sie ist gedrosselt, sie läuft neben dem Betrieb, und die neue Nutzkapazität steht erst zur Verfügung, wenn sie abgeschlossen ist. Wer den Schritt von 5 auf 6 Knoten plant, plant deshalb nicht nur die Lieferung, sondern auch die Umkodierung.

Obergrenze der Streifenbreite. Weitere Verbreiterung würde die Wiederherstellungslast über das vertretbare Maß heben.

Ergänzender Speicher und Wiederherstellung

Kein Primärspeicher von außen, aber ein Weg nach draußen

Die schnellen Datastore-Klassen sind unter Hyperkonvergenz nicht buchbar — nicht aus Versehen, sondern weil der Primärspeicher bereits im Verbund liegt. Was von außen dazukommt, ist Kapazität für kalte Daten und die Replikation in eine zweite Region.

Datastore Kapazität

iSCSINFS 4.1

NVMe-Cache vor HDD-Kapazität — für Dateidienste und ruhige Volumes.

Preis je GB und Monat
0,0290 €
Snapshots je GB und Monat
0,0060 €
Mindest- und Höchstmenge
8 TB – 512 TB
Redundanz
Erasure Coding 8+2 im Standort, Cache dreifach gespiegelt
Sicherungsfenster
Täglich 21:00–06:00 MEZ, absturzkonsistent

Einschränkung: Der NVMe-Cache umfasst 8 % der Datastore-Größe. Arbeitsmengen darüber laufen auf die HDD-Ebene durch; die Latenzzusage von 4 ms gilt dann nicht mehr.

Datastore Archiv

NFS 4.1

Kalte Kapazität für abgeschaltete Gäste, Vorlagen und Exporte.

Preis je GB und Monat
0,0068 €
Snapshots je GB und Monat
0,0009 €
Mindest- und Höchstmenge
20 TB – 2048 TB
Redundanz
Erasure Coding 8+2, zweite Kopie in einer weiteren EU-Region
Sicherungsfenster
Wöchentlich Sa 20:00–08:00 MEZ

Einschränkung: Nicht als Betriebsdatastore zugelassen. Laufende VMs dürfen hier nicht liegen — die Klasse nimmt ausgeschaltete Gäste, Vorlagen und OVA-Exporte auf.

Wiederherstellung in eine zweite Region

Das Schutzverfahren des Pools deckt den Ausfall von Knoten ab, nicht den Ausfall des Standorts. Dafür stehen 3 Stufen bereit. Die Beispielsumme rechnet mit 5,3 TB geschützter Kapazität — der nutzbaren Kapazität des Mindestverbunds.

  • Gesicherte WiederherstellungSockel 149,00 €
    RPO · Datenverlust höchstens
    24 h
    RTO · Wiederanlauf höchstens
    8 h
    Replikationsabstand
    24 h
    Proben / Jahr
    1
    Zielregion
    Region in der EU, ab 300 km
    je GB und Monat
    0,0074 €
    Beispielsumme
    189,06 €
  • Pilot LightSockel 490,00 €
    RPO · Datenverlust höchstens
    4 h
    RTO · Wiederanlauf höchstens
    4 h
    Replikationsabstand
    4 h
    Proben / Jahr
    2
    Zielregion
    Region im selben Land, ab 200 km
    je GB und Monat
    0,0190 €
    Beispielsumme
    592,87 €
  • Asynchrone ReplikationSockel 990,00 €
    RPO · Datenverlust höchstens
    15 min
    RTO · Wiederanlauf höchstens
    2 h
    Replikationsabstand
    15 min
    Proben / Jahr
    4
    Zielregion
    Region im selben Land, ab 200 km
    je GB und Monat
    0,0340 €
    Beispielsumme
    1.174,08 €
Gesicherte Wiederherstellung
Der Wiederanlauf nutzt freie Kapazität der Zielregion. Ohne gebuchte Kapazitätsreservierung gilt die RTO-Zusage nur Mo–Fr 08:00–18:00; außerhalb dieser Zeit gibt es keinen zugesicherten Anlauftermin.
Pilot Light
In der Zielregion läuft ein einzelner Host mit rund 25 % der Produktivkapazität. Voller Durchsatz steht erst nach dem Zuschalten weiterer Hosts bereit — Vorlauf bis zu 90 Minuten.
Asynchrone Replikation
Das RPO von 15 Minuten gilt bis zu einer Änderungsrate von 40 MB/s je Datastore. Darüber wächst der Replikationsrückstand, und der tatsächliche Wiederherstellungspunkt liegt weiter zurück als zugesichert.

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Betrieb und Wartung

Wer patcht was

Der Plattformbetrieb steckt im Knotenpreis und ist nicht abwählbar. Er endet an einer scharfen Kante: unterhalb des Gastsystems arbeiten wir, oberhalb arbeiten Sie.

ENTRONYX CLOUD patcht

  • Hypervisor
  • BIOS und Firmware
  • Fabric-Switches
  • Speicher-Controller

Firmware-Wartung setzt eine Host-Evakuierung voraus. Ohne zweiten Host im Cluster bedeutet das eine Ausfallzeit von bis zu 45 Minuten je Wartungsfenster.

Sie patchen

  • Gast-Betriebssystem
  • Middleware
  • Anwendung
  • Anwendungsdaten

Wer auch das Gastsystem abgeben will, bucht eine höhere Betriebsstufe. Die Grenzen der Stufen stehen auf der Seite zu den verwalteten Hosts.

Front eines Servergehäuses, vollständig gefüllt mit vierundzwanzig Laufwerkseinschüben in drei Reihen zu acht. An zwei Einschüben leuchtet eine kupferfarbene Anzeige, ringsum fällt der Rahmen ins Dunkle.
Geöffnetes 2-HE-Servergehäuse von schräg oben auf der Werkbank: Kühlkörper mit Kupferboden über dem Sockel, bestückte und verriegelte Speicherbänke, Lüfterwand, hinten die Netzteile mit Kaltgerätebuchse, an der Front die Laufwerkseinschübe.
Ein Knoten nimmt beim Neustart seinen Anteil am Pool mit. Deshalb wird vorher umverteilt, damit kein Block nur noch einmal liegt. Di 02:00–06:00 MEZ, rollierend mit Datenneuverteilung vor jedem Neustart.

Fällt ein Knoten unangekündigt aus, stellt der Verbund die verlorene Redundanz selbst wieder her. Im kleinsten Verbund dauert das 3 h. Solange das läuft, trägt der Verbund keinen zweiten Ausfall: Die Spiegelung verkraftet 1 fehlenden Knoten, nicht zwei.

Nächster Schritt

Verbund zuschneiden, Kapazität nachrechnen

Knotenklasse, Anzahl, ergänzender Speicher, Wiederherstellungsstufe und Betriebsstufe stehen im Konfigurator nebeneinander. Die Summe rechnet mit denselben Sätzen wie diese Seite — und die nutzbare Kapazität wird mitgeführt, weil sie sich mit jeder Knotenzahl ändert.

Je Knoten ab
1.065,82 €
Mindestverbund
3.197,46 €
Nutzbar ab Werk
5,41 TB
Knoten je Verbund
3 – 24