Was ohne Konfiguration gilt
- Alles verweigert: Ein neues Konto hat genau eine Berechtigte — die Kontoinhaberin. Jede weitere Person und jedes Dienstkonto beginnt ohne Rechte. Es gibt keine Rolle, die beim Anlegen automatisch mitkommt.
- Verweigerung schlägt Erlaubnis: Treffen mehrere Richtlinien auf dieselbe Anfrage zu, gewinnt die Verweigerung — unabhängig von Reihenfolge und Genauigkeit der Regel.
- Keine Vererbung über Projektgrenzen: Rechte in einem Projekt sagen nichts über ein anderes. Wer projektübergreifend arbeiten muss, braucht eine Rolle je Projekt oder eine Rolle auf Kontoebene.
- Zwei Faktoren für schreibende Rollen: Administrator, Betreiber und Sicherheitsbeauftragte lassen sich nur an Personen vergeben, die einen zweiten Faktor hinterlegt haben. Zugelassen sind TOTP (Einmalcodes aus einer Authentifizierungs-App) und WebAuthn (Sicherheitsschlüssel oder Gerätebiometrie); Wiederherstellungscodes gibt es einmalig beim Anlegen.
- Dienstkonten ohne Verfallsdatum gibt es nicht: Ein Zugriffstoken lebt eine Stunde, ein Schlüsselpaar höchstens 90 Tage. Ab Tag 60 erscheint eine Warnung im Konto und in der API-Antwort als Kopfzeile.
- Der Prüfpfad ist nicht abschaltbar: Auch die Kontoinhaberin kann ihn nicht ausschalten, nicht kürzen und keine Einträge löschen. Das ist Absicht und die Bedingung dafür, dass er als Nachweis taugt.
Vorgabewerte eines neuen Kontos




