Der Einstieg liegt bei 937,82 € — und das ist der Preis eines Hosts der Klasse PC-M64i, nicht der eines Clusters. vSphere setzt 2 Hosts voraus, weil HA sonst niemanden hat, auf den es einen ausgefallenen Gast neu starten könnte. Der kleinste zulässige Cluster kostet damit 1.875,64 € netto im Monat, noch ohne Datastore.
Die Lizenz kostet 9,90 € je Kern und Monat, mit einer Mindestabnahme von 16 Kernen je Sockel. Auf PC-M64 sind das 48 Kerne und damit 475,20 € je Host und Monat. Die Mindestabnahme greift im heutigen Katalog auf keiner freigegebenen Klasse — die kleinste hat 32 Kerne je Sockel. Sie ist eine Zusicherung für den Fall, dass eine kleinere Klasse nachrückt, kein versteckter Aufschlag.
Abrechnung nach Kernen heißt: Verdichtung spart nichts an der Lizenz. 96 Kerne kosten dasselbe, ob sie in einem oder in zwei Sockeln stecken. Was sich unterscheidet, ist der Betrieb — zwei Hosts erfüllen die Mindestclustergröße, einer nicht.
Der Lizenzanteil an der Plattform liegt im Einstiegscluster bei 34 %. Das ist die Zahl, die den Unterschied zu einem offenen Hypervisor ausmacht — nicht der Hostpreis, der ist in beiden Fällen derselbe.