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Private Cloud · Verwaltetes vSphere

Dedizierte Hosts unter einem vCenter, das Ihnen allein gehört — vCenter ist die Verwaltungsinstanz von vSphere. Fällt ein Host aus, startet HA die betroffenen Gäste neu. DRS verteilt die Last im laufenden Betrieb, vMotion räumt einen Host vor der Wartung leer. Der Preis gilt je Host — und vSphere setzt 2 davon voraus.

Der Einstiegspreis ist ein Hostpreis, kein Clusterpreis. PC-S32 ist unter vSphere nicht freigegeben: Die Klasse hat keine getrennte Speicher-Fabric und damit keinen geteilten Datastore. Ohne den startet HA nichts neu.

Je Host ab
937,82 €
PC-M64i samt Lizenz, netto
Mindestcluster
2 Hosts
1.875,64 € netto, ohne Datastore
Lizenz
9,90 €
je Kern und Monat
Host-Klassen
4
32 bis 384 Kerne je Host

Eckdaten

Vier Zahlen, bevor Sie weiterlesen

Dieselben vier Fragen beantworten die Seiten zur Hyperkonvergenz und zu den Datenspeichern an derselben Stelle. Die Antworten fallen unterschiedlich aus — vor allem die zweite.

Clustergröße
2 – 32 Hosts
Ein Cluster ist ein Verbund gleichartiger Hosts, die einander im Ausfall vertreten. Unter 2 Hosts hat HA keinen zweiten Wirt, auf dem es einen ausgefallenen Gast neu starten könnte.
Nutzbar nach Spiegelung
100 %
Der Datastore — die geteilte Ablage, auf die alle Hosts zugreifen — wird in nutzbaren Gigabyte bestellt. Dreifach repliziert über zwei Brandabschnitte des Standorts — das steckt im Satz von 0,0720 € je GB und wird nicht abgezogen.
Lizenz je Kern und Monat
9,90 €
Nicht im Blechpreis enthalten, im Preis je Host ab 937,82 € aber bereits eingerechnet. Mindestabnahme 16 Kerne je Sockel.
Wer patcht
ENTRONYX CLOUD
Hypervisor, BIOS und Firmware, Fabric-Switches, Speicher-Controller — im Hostpreis enthalten. Gast-Betriebssystem und Anwendung bleiben bei Ihnen.

Preis- und Lizenzmodell

Der Preis gilt je Host — vSphere beginnt bei zwei

Ein verwalteter Host kostet das Blech plus den Plattformbetrieb. Die vSphere-Lizenz steckt bewusst nicht darin: Sie hängt am Stack, nicht am Host, und wird je Kern und Monat berechnet.

Der Einstieg liegt bei 937,82 € — und das ist der Preis eines Hosts der Klasse PC-M64i, nicht der eines Clusters. vSphere setzt 2 Hosts voraus, weil HA sonst niemanden hat, auf den es einen ausgefallenen Gast neu starten könnte. Der kleinste zulässige Cluster kostet damit 1.875,64 € netto im Monat, noch ohne Datastore.

Die Lizenz kostet 9,90 € je Kern und Monat, mit einer Mindestabnahme von 16 Kernen je Sockel. Auf PC-M64 sind das 48 Kerne und damit 475,20 € je Host und Monat. Die Mindestabnahme greift im heutigen Katalog auf keiner freigegebenen Klasse — die kleinste hat 32 Kerne je Sockel. Sie ist eine Zusicherung für den Fall, dass eine kleinere Klasse nachrückt, kein versteckter Aufschlag.

Abrechnung nach Kernen heißt: Verdichtung spart nichts an der Lizenz. 96 Kerne kosten dasselbe, ob sie in einem oder in zwei Sockeln stecken. Was sich unterscheidet, ist der Betrieb — zwei Hosts erfüllen die Mindestclustergröße, einer nicht.

Der Lizenzanteil an der Plattform liegt im Einstiegscluster bei 34 %. Das ist die Zahl, die den Unterschied zu einem offenen Hypervisor ausmacht — nicht der Hostpreis, der ist in beiden Fällen derselbe.

  • vCenter-Instanz in Ihrem Mandanten, nicht geteilt
  • HA-Neustart ausgefallener Gäste auf verbleibenden Hosts
  • DRS-Lastverteilung und wartungsfreie Host-Evakuierung
  • Distributed Switch mit VLAN-Trennung je Projekt

Einstiegscluster, Position für Position

2 × PC-M64i mit einem gemeinsamen Datastore NVMe Standard über 4 TB — die kleinste Zusammenstellung, in der HA tatsächlich etwas bewirkt.

2 × Host PC-M64i
1.242,04 €
2 × Lizenz, je 32 Kerne
633,60 €
Datastore NVMe Standard, 4 TB
294,91 €
Plattformbetrieb
0,00 €
Summe netto je Monat
2.170,55 €
Brutto je Monatinkl. 19 % USt.
2.582,95 €

Gegen die offene Plattform gerechnet

Beide Stacks laufen auf demselben Blech. Der Unterschied liegt nicht in der Hardware, sondern in dem, was die Verwaltungsebene im Betrieb selbst tut — und darin, was das je Kern kostet. Auf PC-M64 stehen 49,00 € gegen 475,20 € im Monat.

ENTRONYX KVM Platform und ENTRONYX Managed vSphere im Merkmalsvergleich
MerkmalENTRONYX KVM PlatformOffene PlattformENTRONYX Managed vSphereDieser Stack
Lizenzmodellje Sockel und Monatje Kern und Monat
Lizenzsatz49,00 €9,90 €
Lizenz auf PC-M641 Sockel, 48 Kerne49,00 €475,20 €
Cluster von … bis116 Hosts232 Hosts
Freigegebene Host-Klassen54
Laufende Lastverteilung im BetriebDRS verschiebt Gäste, ohne dass jemand eingreift
HA-Neustart nach Hostausfall
Live-Migration in einer CPU-Generation
Eigene Verwaltungsinstanz je Mandant
Synchrone Metro-Spiegelung buchbarRPO 0 Minuten
WartungsfensterDi und Do 02:00–05:00 MEZ, Ankündigung 10 Kalendertage vorherMi 02:00–06:00 MEZ, rollierend Host für Host, Ankündigung 14 Tage vorher

Wofür dieser Schnitt richtig ist

  • Bestehende vSphere-Landschaft verlagern

    Wer heute vCenter fährt, bringt Vorlagen, Rollen, Portgruppen und Betriebsverfahren mit. Der Umzug ist eine Verlagerung, keine Neuentwicklung: Export und Import im offenen Austauschformat OVF führen zum selben Objektbaum.

  • Lizenzpflichtige Software mit Kernbindung

    Datenbanken, die nach physischen Kernen lizenziert werden, brauchen eine harte Zuordnung von Gast zu Host. Affinitätsregeln am Cluster halten die betroffenen Gäste auf benannten Hosts, statt sie über den ganzen Cluster wandern zu lassen.

  • Prüfbare Trennung zwischen Mandanten

    Eigenes vCenter, eigener Distributed Switch, eigene Datastores: Die Trennung liegt in getrennten Objekten, nicht in einer Rechteregel auf gemeinsamen. Das lässt sich in einer Prüfung zeigen.

  • Wofür vSphere der falsche Schnitt ist

    Gegenprobe

    Für einen einzelnen Host, für Entwicklungsumgebungen ohne Verfügbarkeitsanspruch und für Lasten, die ohnehin containerisiert laufen, ist die Lizenz je Kern der teuerste Weg zum Ziel. Dort ist die KVM-Plattform oder verwaltetes Kubernetes richtig.

Host-Klassen

Jede Klasse ist ein dediziertes Blech mit einem festen Schnitt aus Kernen, Arbeitsspeicher, lokaler NVMe und Anbindung. Die Summe nennt Host und Lizenz zusammen — der Betrag, der je Host und Monat auf der Rechnung steht.

Host-Klassen unter ENTRONYX Managed vSphere mit CPU, zuweisbarem Arbeitsspeicher, lokaler NVMe, Anbindung, vCPU-Obergrenze, Lizenz und Monatspreis je Host — alle Beträge netto.

  • PC-M64

    PC-M

    EPYC 9454P2,753,80 GHz · 1 Sockel

    Kerne / Threads
    48 / 96
    RAM zuweisbar
    232 GB
    Lokale NVMe
    7,68 TB
    Anbindung
    1 Gbit/s
    vCPU-Deckel
    288 (6:1)
    Lizenz / Monat
    475,20 €
    Summe / Monat netto1.431,22 €
  • PC-M64i

    PC-MEinstieg

    Xeon 6731P2,504,10 GHz · 1 Sockel

    Kerne / Threads
    32 / 64
    RAM zuweisbar
    232 GB
    Lokale NVMe
    3,84 TB
    Anbindung
    1 Gbit/s
    vCPU-Deckel
    192 (6:1)
    Lizenz / Monat
    316,80 €
    Summe / Monat netto937,82 €
  • PC-L128

    PC-L

    EPYC 95543,103,75 GHz · 1 Sockel

    Kerne / Threads
    64 / 128
    RAM zuweisbar
    472 GB
    Lokale NVMe
    7,68 TB
    Anbindung
    10 Gbit/s
    vCPU-Deckel
    256 (4:1)
    Lizenz / Monat
    633,60 €
    Summe / Monat netto2.061,09 €
  • PC-X256

    PC-X

    2× EPYC 99652,253,70 GHz · 2 Sockel

    Kerne / Threads
    384 / 768
    RAM zuweisbar
    960 GB
    Lokale NVMe
    7,68 TB
    Anbindung
    25 Gbit/s
    vCPU-Deckel
    1.536 (4:1)
    Lizenz / Monat
    3.801,60 €
    Summe / Monat netto7.726,68 €

Der zuweisbare Arbeitsspeicher ist die Bestückung abzüglich der Reservierung für den Hypervisor — auf PC-M64i sind das 24 GB von 256 GB. Der Anteil sinkt mit wachsender Bestückung: PC-X256 behält 64 GB von 1 TB zurück.

Cluster konfigurieren

Was jede Klasse nicht kann

Eine Klasse ohne genannte Grenze ist eine Klasse, deren Grenze noch niemand gesucht hat. Hier steht sie für jede der vier.

  • PC-M64PC-M

    Ein Sockel, ein NUMA-Knoten: VMs über 232 GB RAM passen nicht mehr auf diese Klasse. Für breitere Einzel-VMs ist PC-L128 oder PC-X256 der richtige Schnitt.

  • PC-M64iPC-M

    Live-Migration ist nur zwischen Hosts derselben CPU-Generation zugesichert. Ein gemischter Cluster aus PC-M64 (AMD) und PC-M64i (Intel) migriert nicht im laufenden Betrieb.

  • PC-L128PC-L

    Der Boost endet bei 3,75 GHz. Lasten, die an einzelnen Threads hängen, laufen auf PC-M64i mit 4,1 GHz schneller — die Klasse gewinnt über Breite, nicht über Takt.

  • PC-X256PC-X

    Zwei Sockel bedeuten zwei NUMA-Knoten. VMs über 480 GB RAM oder über 192 vCPU überschreiten einen Knoten und verlieren rund 12 % Speicherbandbreite — bei Lizenzen je Kern zahlt dieser Host außerdem 384 Kerne.

Standorte des Einstiegs

Die Klassen unterscheiden sich in der Verfügbarkeit. PC-M64i steht an 3 Standorten, PC-X256 an 3. Ein Cluster liegt immer vollständig an einem Standort — verteilte Cluster über zwei Regionen entstehen erst über die Wiederherstellungsstufen.

Verfügbar für PC-M64i 3

  • fra1Frankfurt am Main937,82 €
  • fra2Frankfurt am Main937,82 €
  • muc1München937,82 €
Gebürstete Stahlblende einer Servereinheit über die volle Bildbreite, zwei versenkte Schrauben, an der linken Kante eine schmale kupferfarbene Lichtlinie.

Overcommit

Die Obergrenze ist eine Zusage, kein Zielwert

Jede Host-Klasse trägt eine zugesicherte Obergrenze an vCPU je physischem Kern. Darüber wird nicht platziert — auch nicht kurzzeitig, auch nicht während einer Evakuierung.

Rechenkerne: 6:1 bis 4:1

Das Verhältnis wird strenger, je dichter die Klasse bestückt ist. Auf PC-M64i sind 6 vCPU je Kern zugesichert, auf PC-X256 nur noch 4. Der Grund liegt nicht in der Rechenleistung, sondern in der Speicherbandbreite: Sie wächst mit der Kernzahl nicht mit, und ein überbuchter Kern wartet dann auf Daten statt auf Rechenzeit.

Arbeitsspeicher: keine Überbuchung

Unter vSphere liegt die zulässige Speicherüberbuchung auf 0 % — auf allen freigegebenen Klassen. Was Sie einem Gast zuweisen, ist physisch vorhanden. Ballooning — der Hypervisor holt sich ungenutzten Speicher aus einem Gast zurück — und Speicherverdichtung bleiben als Notmechanismen aktiv. Bestandteil der Kapazitätsplanung sind sie nicht: Der Latenzverlust unter Last kostet mehr, als der gewonnene Speicher wert ist.

In der Praxis ist deshalb der Arbeitsspeicher die bindende Grenze, nicht die Kernzahl. Gäste mit 2 vCPU und 4 GB füllen PC-M64i nach 58 Gästen — belegt sind dann 116 der 192 zulässigen vCPU.

Gäste je Host: 250 bis 640

Die dritte Grenze ist die Zahl der Gäste selbst. Sie hängt nicht an Rechenleistung oder Speicher, sondern an dem, was jeder laufende Gast dauerhaft an Verwaltung kostet: Überwachungspfade, Netzports auf dem Distributed Switch, Warteschlangen am Datastore. Ein Cluster aus 32 Hosts der Klasse PC-X256 trägt rechnerisch 20.480 Gäste — die praktische Grenze setzt vorher der Datastore.

vCPU-Obergrenze je Klasse

PC-M64
288 vCPU · 6:1
PC-M64i
192 vCPU · 6:1
PC-L128
256 vCPU · 4:1
PC-X256
1.536 vCPU · 4:1

Zuweisbar, nicht empfohlen. Wer eine Verfügbarkeitszusage einhalten will, plant den Ausfall eines Hosts mit ein und bleibt darunter.

Größter zulässiger Cluster

Hosts
32
Host-Klasse
PC-X256
vCPU zuweisbar
49.152
Arbeitsspeicher zuweisbar
30 TB
Gäste rechnerisch
20.480

Verwaltungsebene

vCenter gehört Ihnen, nicht einem Mandantenfilter

Dediziertes vCenter je Kunde, API-Zugang, SSO gegen Ihr Verzeichnis

vCenter je Mandant

Ihre Umgebung hängt an einer eigenen vCenter-Instanz, nicht an einer geteilten mit Mandantenfiltern. Sie sehen Ihre Cluster, Ihre Datastores und Ihre Aufgabenliste — nicht die von jemand anderem, auch nicht gefiltert.

Zugang
Web-Konsole, vSphere-API, PowerCLI, Terraform-Provider
Anmeldung
SSO gegen Ihr Verzeichnis über Identity Federation
Rollen
vCenter-Rollenmodell, Rechte je Ordner und Ressourcenpool
Aufgabenprotokoll
vollständig einsehbar, Export über die API

HA — Neustart nach Hostausfall

Fällt ein Host aus, startet vSphere HA die betroffenen Gäste auf den verbleibenden Hosts neu. Das ist ein Neustart, keine unterbrechungsfreie Übernahme: Der Gast verliert seinen Arbeitsspeicherzustand und fährt aus seinem Dateisystem wieder hoch.

Voraussetzung
geteilter Datastore — ohne ihn startet nichts neu
Ausfallreserve
Admission Control — die Zulassungsprüfung — hält Kapazität für einen Host frei
Erkennung
Heartbeat über Verwaltungsnetz und Datastore
Wirkung
Gast fährt neu hoch, Speicherzustand geht verloren

DRS — Lastverteilung im Betrieb

DRS verschiebt laufende Gäste per vMotion zwischen Hosts, wenn die Verteilung auseinanderläuft. Dieselbe Mechanik evakuiert einen Host vor der Wartung: Der Wartungsmodus schiebt jede laufende VM weg, bevor der Host neu startet.

Verfahren
vMotion im laufenden Betrieb, ohne Gastabschaltung
Grenze
nur zwischen Hosts derselben CPU-Generation zugesichert
Regeln
Affinität und Anti-Affinität je Gastgruppe setzbar
Wartung
Host-Evakuierung ohne Ausfallzeit der Gäste

Distributed Switch

Das Netz wird einmal am Cluster konfiguriert, nicht Host für Host. Jedes Projekt bekommt seine eigene Portgruppe mit eigenem VLAN; ein neuer Host übernimmt die Konfiguration beim Beitritt, ohne dass Sie ihn nachziehen.

Trennung
VLAN je Projekt, Portgruppen zentral verwaltet
Uplinks
getrennte Pfade für Gast-, Verwaltungs- und Speicherverkehr
Beobachtung
Portspiegelung und NetFlow je Portgruppe
Beitritt
neuer Host übernimmt die Konfiguration automatisch

Die Grenze zwischen Ihrer und unserer Zuständigkeit liegt an der Host-Oberkante: Hypervisor, Firmware, Fabric und Speicher-Controller pflegen wir. Alles ab dem Gastsystem bleibt bei Ihnen — sofern Sie keine höhere Betriebsstufe buchen. Das vCenter selbst bedienen beide Seiten; Ihre Rollen sind dieselben, die Sie aus einer eigenen Installation kennen.

Wartungsfenster

Mi 02:00–06:00 MEZ, rollierend Host für Host, Ankündigung 14 Tage vorher. Kein Fenster nimmt den Cluster außer Betrieb — es nimmt jeweils einen Host heraus. Was das kostet, steht in der Kapazität: Solange ein Host fehlt, muss der Rest die volle Last tragen.

  1. 01

    Ankündigung

    14 Kalendertage vorher

    Sie erhalten Fenster, Umfang und die Liste der betroffenen Hosts. Ein Fenster ohne Änderung an Ihrem Cluster wird abgesagt, nicht stillschweigend leer durchlaufen.

  2. 02

    Kapazitätsprüfung

    am Vortag

    Vom Cluster wird rechnerisch ein Host abgezogen. Passt die laufende Last nicht auf die verbleibenden Hosts, verschieben wir das Fenster — statt es zu beginnen und in der Mitte festzustellen, dass die Evakuierung nicht durchläuft.

  3. 03

    Evakuierung

    je Host 5 bis 25 Minuten

    Der Host geht in den Wartungsmodus, DRS verschiebt jede laufende VM per vMotion auf einen anderen Host. Die Gäste laufen währenddessen weiter; die Dauer hängt am belegten Arbeitsspeicher, nicht an der Zahl der Gäste.

  4. 04

    Firmware und Hypervisor

    je Host 20 bis 40 Minuten

    BIOS, Speicher-Controller, Netzkarten und der ESXi-Build werden auf den Zielstand gehoben. Danach startet der Host neu und meldet sich am vCenter zurück.

  5. 05

    Rückgabe und nächster Host

    rollierend

    Erst wenn ein Host wieder im Cluster steht und DRS die Last zurückverteilt hat, beginnt der nächste. Deshalb dauert das Fenster mit der Clustergröße länger — und deshalb bleibt der Cluster durchgehend verfügbar.

Wie voll ein Cluster sein darf

Ein Host fällt aus oder wird evakuiert — in beiden Fällen muss die Last auf die verbleibenden passen. Daraus folgt eine harte Obergrenze für die Belegung, und sie ist bei kleinen Clustern unbequem.

2 HostsMindestgröße
max. 50,0 % belegt
3 Hosts
max. 66,7 % belegt
4 Hosts
max. 75,0 % belegt
8 Hosts
max. 87,5 % belegt
32 HostsHöchstgröße
max. 96,9 % belegt

Der Wert ist die Belegung, bei der der Ausfall genau eines Hosts noch aufgefangen wird. Wer zwei gleichzeitige Ausfälle abdecken will, rechnet mit zwei fehlenden Hosts — bei 2 Hosts ist das nicht möglich.

Datastore und Wiederherstellung

Der geteilte Datastore ist Voraussetzung, kein Zubehör

Ohne gemeinsamen Speicher gibt es weder HA-Neustart noch vMotion noch eine wartungsfreie Evakuierung. Der Datastore wird deshalb zusammen mit dem Cluster bestellt, nicht danach.

Datastore-Klassen

Abgerechnet wird je Gigabyte und Monat, mit einer Mindestabnahme je Klasse. Die Zusage an IOPS — Ein- und Ausgabevorgängen je Sekunde — gilt je Datastore, nicht je Gast. Größere Umgebungen werden deshalb auf mehrere Datastores geschnitten statt auf einen großen.

  • Datastore NVMe Performance0,1090 €/ GB und Monat

    NVMe over TCP für Datenbanken, die an der Schreiblatenz hängen.

    IOPS
    120.000
    Durchsatz
    6.000 MB/s
    Latenz p99
    0,4 ms
    Mindestgröße
    2 TB
    Protokolle
    NVMe/TCP · NFS 4.1

    Einschränkung: Die IOPS-Zusage gilt je Datastore, nicht je VM. Ein einzelner Gast erreicht sie erst mit mindestens vier parallelen Warteschlangen; mit einer Warteschlange bleiben rund 28.000 IOPS übrig.

  • Datastore NVMe Standard0,0720 €/ GB und Monat

    Der Regelfall: NVMe-Backend über NFS oder iSCSI, für gemischte Gastlasten.

    IOPS
    45.000
    Durchsatz
    2.400 MB/s
    Latenz p99
    0,9 ms
    Mindestgröße
    1 TB
    Protokolle
    NFS 4.1 · iSCSI

    Einschränkung: Ab 24 gleichzeitig aktiven VMs auf einem Datastore fällt die zugesicherte Latenz von 0,9 ms auf 1,4 ms. Größere Umgebungen werden deshalb auf mehrere Datastores geschnitten.

  • Datastore Kapazität0,0290 €/ GB und Monat

    NVMe-Cache vor HDD-Kapazität — für Dateidienste und ruhige Volumes.

    IOPS
    9.000
    Durchsatz
    1.100 MB/s
    Latenz p99
    4,0 ms
    Mindestgröße
    8 TB
    Protokolle
    iSCSI · NFS 4.1

    Einschränkung: Der NVMe-Cache umfasst 8 % der Datastore-Größe. Arbeitsmengen darüber laufen auf die HDD-Ebene durch; die Latenzzusage von 4 ms gilt dann nicht mehr.

Alle Datastore-Klassen

Wiederherstellungsstufen

Unter ENTRONYX Managed vSphere stehen alle 4 Stufen offen — einschließlich der synchronen Spiegelung, die andere Stacks nicht bekommen. Jede Stufe nennt ihr RPO, den höchstens verlorenen Zeitraum, und ihr RTO, die höchstens nötige Anlaufzeit. Sie kostet einen Sockelbetrag je geschützter Umgebung plus einen Satz auf die geschützte Kapazität.

  • Gesicherte Wiederherstellung149,00 €/ Monat

    Nächtliche Sicherung in eine zweite EU-Region, Wiederanlauf auf Abruf.

    RPO
    24 h
    RTO
    8 h
    Replikationsabstand
    24 h
    je GB
    0,0074 €
    Proben / Jahr
    1

    Einschränkung: Der Wiederanlauf nutzt freie Kapazität der Zielregion. Ohne gebuchte Kapazitätsreservierung gilt die RTO-Zusage nur Mo–Fr 08:00–18:00; außerhalb dieser Zeit gibt es keinen zugesicherten Anlauftermin.

  • Pilot Light490,00 €/ Monat

    Ein vorgehaltener Host in der Zielregion, Replikation alle vier Stunden.

    RPO
    4 h
    RTO
    4 h
    Replikationsabstand
    4 h
    je GB
    0,0190 €
    Proben / Jahr
    2

    Einschränkung: In der Zielregion läuft ein einzelner Host mit rund 25 % der Produktivkapazität. Voller Durchsatz steht erst nach dem Zuschalten weiterer Hosts bereit — Vorlauf bis zu 90 Minuten.

  • Asynchrone Replikation990,00 €/ Monat

    Viertelstündliche Blockreplikation in eine Region desselben Rechtsraums.

    RPO
    15 min
    RTO
    2 h
    Replikationsabstand
    15 min
    je GB
    0,0340 €
    Proben / Jahr
    4

    Einschränkung: Das RPO von 15 Minuten gilt bis zu einer Änderungsrate von 40 MB/s je Datastore. Darüber wächst der Replikationsrückstand, und der tatsächliche Wiederherstellungspunkt liegt weiter zurück als zugesichert.

  • Synchrone Metro-Spiegelung1.890,00 €/ Monat

    Kein Datenverlust: Jeder Schreibvorgang wird an beiden Standorten quittiert.

    RPO
    0 (synchron)
    RTO
    20 min
    Replikationsabstand
    0 (synchron)
    je GB
    0,0690 €
    Proben / Jahr
    4

    Einschränkung: Nur zwischen fra1 und fra2 verfügbar. Jeder Schreibvorgang kostet rund 0,3 ms zusätzlich, und logische Fehler werden synchron mitgespiegelt — die Stufe ersetzt kein Backup, sie ergänzt es.

RPO und RTO je StufeNetto, zzgl. geschützter Kapazität

Betrieb und Wartung

Wer patcht was

Der Plattformbetrieb steckt im Hostpreis und ist nicht abwählbar. Er endet an einer scharfen Kante: unterhalb des Gastsystems arbeiten wir, oberhalb arbeiten Sie.

ENTRONYX CLOUD patcht

  • Hypervisor
  • BIOS und Firmware
  • Fabric-Switches
  • Speicher-Controller

Firmware-Wartung setzt eine Host-Evakuierung voraus. Ohne zweiten Host im Cluster bedeutet das eine Ausfallzeit von bis zu 45 Minuten je Wartungsfenster.

Sie patchen

  • Gast-Betriebssystem
  • Middleware
  • Anwendung
  • Anwendungsdaten

Wer auch das Gastsystem abgeben will, bucht eine höhere Betriebsstufe. Die Grenzen der Stufen stehen auf der Seite zu den verwalteten Hosts.

Drei baugleiche Server nebeneinander auf einer Stahlablage, von hinten aufgenommen. An jedem verlassen dieselben vier Kabel dieselben vier Anschlüsse im selben Bogen; am mittleren Gerät leuchtet eine kupferfarbene Anzeige.
Geöffnetes 2-HE-Servergehäuse von schräg oben auf der Werkbank: Kühlkörper mit Kupferboden über dem Sockel, bestückte und verriegelte Speicherbänke, Lüfterwand, hinten die Netzteile mit Kaltgerätebuchse, an der Front die Laufwerkseinschübe.
Firmware und Hypervisor werden nie am laufenden Wirt getauscht. vMotion — das Verschieben laufender Gäste ohne Abschalten — räumt den Host vorher leer. Mi 02:00–06:00 MEZ, rollierend Host für Host, Ankündigung 14 Tage vorher.

Der Einstiegscluster aus 2 × PC-M64i ist damit rechnerisch ein Ein-Host-Cluster: Was auf dem zweiten läuft, muss der erste im Wartungsfenster mittragen.

Nächster Schritt

Cluster zuschneiden, Datastore dazu

Host-Klasse, Anzahl, Datastore, Wiederherstellungsstufe und Betriebsstufe stehen im Konfigurator nebeneinander. Die Summe rechnet mit denselben Sätzen, die auf dieser Seite stehen — es gibt keinen zweiten Preis hinter dem Angebot.

Je Host ab
937,82 €
Mindestcluster
1.875,64 €
Größte Klasse
PC-X256
Hosts je Cluster
2 – 32